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Schnee-Chaos in der T├╝rkei: Flughafendach st├╝rzt ein

Von afp, dpa, joh

Aktualisiert am 25.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Flughafendach eingest├╝rzt: Riesige Schneemassen haben in der t├╝rkischen Metropole Istanbul f├╝r Chaos gesorgt. (Quelle: t-online)
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Starker Schneefall sorgt derzeit in der T├╝rkei und in Griechenland f├╝r ein Verkehrschaos. Am Flughafen Istanbul st├╝rzte ein Dach unter der Last des Schnees ein. Fl├╝ge wurden vor├╝bergehend ausgesetzt.

Der Flughafen Istanbul hat den Betrieb nach starkem Schneefall teilweise wieder aufgenommen, zahlreiche Fl├╝ge fallen aber weiterhin aus. ├ťberseeflieger wurden ab Dienstagmittag zur Landung zugelassen, wie ein Sprecher der Betreibergesellschaft der Deutschen Presse-Agentur sagte. Bis in die Nacht erwarte man aber keinen regul├Ąren Betrieb. Eine Landebahn sei frei, man arbeite daran, den Schnee auf zwei weiteren zu r├Ąumen.

Die halbstaatliche Fluggesellschaft Turkish Airlines teilte mit, dass alle Fl├╝ge vom Flughafen Istanbul bis Mitternacht gestrichen seien. Vom kleineren Airport Sabiha G├Âkcen am anderen Ende der Stadt wurden keine weiteren Ausf├Ąlle gemeldet.

Der Flughafen Istanbul im Norden der t├╝rkischen Millionenmetropole hatte die Fl├╝ge am Montagmittag wegen starkem Schneefall vor├╝bergehend gestoppt. Zahlreiche Menschen verbrachten die Nacht im Flughafengeb├Ąude. Teilweise mussten Passagiere stundenlang in den Fliegern warten. Busbahnh├Âfe wurden nach Angaben des Gouverneurs noch bis Mittwochmorgen gesperrt. Der Istanbuler B├╝rgermeister Ekrem Imamoglu teilte auf Twitter mit, die Stra├čen in der Innenstadt seien wieder befahrbar.

Der Flughafen in Istanbul wurde am Montag wegen eines starken Schneesturms geschlossen. Die Schneemassen brachten das Dach eines Frachtterminals zum Einsturz. Die Bilder sehen Sie im Video oben oder hier.

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Starker Schneefall in der T├╝rkei: In Istanbul sollen keine privaten Fahrzeuge mehr genutzt werden.
Starker Schneefall in der T├╝rkei: In Istanbul sollen keine privaten Fahrzeuge mehr genutzt werden. (Quelle: Emrah Gurel/AP/dpa-bilder)

Der Istanbuler Gouverneur Ali Yerlikaya untersagte das Benutzen von privaten Fahrzeugen in der Metropole. R├Ąumfahrzeuge waren im Einsatz, um Stra├čen von Schnee und Eis zu befreien. Zahlreiche Menschen mussten laut Medienberichten die Nacht im Auto verbringen.

Auch in den Tourismusgebieten Bodrum und Antalya schneite es. Im Laufe des Dienstags wird laut Wetterbeh├Ârde weiterer Schneefall in der Region Istanbul und in Anatolien erwartet.

Athen muss Schulen und Impfzentren schlie├čen

In Griechenland und der T├╝rkei hat ein heftiger Winterausbruch f├╝r Chaos gesorgt. In Athen mussten zahlreiche Schulen und Impfzentren schlie├čen. Beide L├Ąnder meldeten aufgrund der widrigen Wetterumst├Ąnde Stromausf├Ąlle und Verkehrsbehinderungen.

Der Flugbetrieb in Istanbul werde "aus Sicherheitsgr├╝nden vor├╝bergehend eingestellt", erkl├Ąrte die t├╝rkische Flughafenbeh├Ârde. Laut Medienberichten war es das erste Mal seit seiner Er├Âffnung im Jahr 2019, dass der Istanbuler Flughafen wegen schlechten Wetters komplett geschlossen wurde. Wegen neuer starker Schneef├Ąlle ab Montagabend rieten die Beh├Ârden den Bewohnern der Millionenmetropole, vorsichtshalber zu Hause bleiben.

Autofahrer k├Ąmpfen gegen Schneemassen auf Stra├čen

Viele Einkaufszentren in Istanbul schlossen vorzeitig, Lieferdienste stellten ihren Betrieb ein. Auf zahlreichen Pl├Ątzen in der Stadt spielten Kinder im Schnee und bauten Schneem├Ąnner. Autofahrer hatten derweil mit den schlechten Bedingungen auf den Stra├čen zu k├Ąmpfen: Auf steilen Stra├čenabschnitten kam es zu zahlreichen Unf├Ąllen und auf den Autobahnen bildeten sich lange Staus.

Flugzeuge stehen auf einem ehemaligen Flughafen bei starkem Schneefall an der S├╝dk├╝ste Athens, Griechenland: Eine intensive Kaltfront zog am Montag ├╝ber Griechenland hinweg und verursachte in vielen Regionen stundenlange Reiseunterbrechungen.
Flugzeuge stehen auf einem ehemaligen Flughafen bei starkem Schneefall an der S├╝dk├╝ste Athens, Griechenland: Eine intensive Kaltfront zog am Montag ├╝ber Griechenland hinweg und verursachte in vielen Regionen stundenlange Reiseunterbrechungen. (Quelle: Lefteris Partsalis/XinHua/dpa-bilder)

Auch in gro├čen Teilen Griechenlands schneite es am Montag ÔÇô sogar auf der s├╝dlichen Insel Kreta. Das Tief Elpis, benannt nach dem griechischen Wort f├╝r Hoffnung, sorgte in Teilen des Landes in der Nacht f├╝r Tiefsttemperaturen von minus 14 Grad Celsius. Schulen im Gro├čraum der Hauptstadt Athen, Impfzentren und das Parlament wurden geschlossen.

Polizei sperrt Autobahnen

Rund um Athen sa├čen zahlreiche Autofahrer aufgrund der schlechten Verkehrsbedingungen in ihren Fahrzeugen fest. Die Polizei sperrte die Autobahnauffahrten im Norden der Hauptstadt. "Meine Frau hat seit dem Morgen nichts mehr zu essen bekommen. Wir hatten nur eine kleine Flasche Wasser dabei", sagte ein Autofahrer dem TV-Sender Star TV.

Der Schnee behinderte auch den U-Bahn-Verkehr zum Athener Flughafen. Im Luft- und F├Ąhrverkehr gab es zun├Ąchst aber keine Probleme. Die Beh├Ârden bem├╝hten sich nach Angaben von Regierungssprecher Giannis Ekonomou mit Hochdruck darum, Autobahnen und andere gro├če Stra├čen freizur├Ąumen. Nach Angaben des Zivilschutzes sollten die Schneef├Ąlle noch bis Dienstag anhalten.

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Auf der Insel Mykonons lagen Str├Ąnde unter einer wei├čen Schneedecke. Auf anderen Kykladeninseln wie Andros, Naxos und Tinos waren Bergd├Ârfer von der Au├čenwelt abgeschnitten. Auf der Insel Eub├Âa, wo im Sommer verheerende Waldbr├Ąnde gew├╝tet hatten, fiel in einigen D├Ârfern der Strom aus.

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Von Sonja Eichert
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