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HomePanoramaKriminalität

RAF-Durchsuchungen: SEK stürmt auf ein Studierendenwohnheim


Weitere RAF-Durchsuchungen
SEK stürmt Studierendenwohnheim in Berlin

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 05.03.2024Lesedauer: 2 Min.
Vor einem Studentenwohnheim in Berlin-Friedrichshain steht die Adresse Franz-Mehring-Platz. Hier hat es auf der Suche nach den beiden früheren RAF-Terroristen Garweg und Staub einen großen Polizeieinsatz gegeben.Vergrößern des BildesAn einem Studentenwohnheim in Berlin-Friedrichshain steht die Adresse Franz-Mehring-Platz. Hier hat es auf der Suche nach den beiden früheren RAF-Terroristen Garweg und Staub einen großen Polizeieinsatz gegeben. (Quelle: Christophe Gateau/dpa)
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Ein SEK-Einsatz in Berlin löst Aufregung aus: Polizisten haben am Dienstagmorgen ein Studierendenwohnheim in Friedrichshain durchsucht. Der genaue Grund dafür ist noch unklar – jedoch ist bekannt, dass die Durchsuchung mit den flüchtigen Ex-RAF-Terroristen zu tun hat.

In den frühen Morgenstunden des Dienstags fand in der Straße Franz-Mehring-Platz im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ein Einsatz des Spezialeinsatzkommandos des Landeskriminalamts (LKA) Niedersachsen statt. Wie ein Sprecher des Lagedienstes der Berliner Polizei t-online bestätigte, wurde der Einsatz durchgeführt, jedoch wurden keine weiteren Details bekannt gegeben. Die Berliner Polizei verwies für weitere Informationen an das LKA Niedersachsen.

Später war klar: Der Einsatz steht in Zusammenhang mit den beiden früheren RAF-Terroristen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub. Es habe Hinweise auf ein Objekt gegeben, Einsatzkräfte hätten die Wohnung in einem Studentenwohnheim durchsucht, sagte eine Sprecherin des federführenden Landeskriminalamts Niedersachsen am Dienstag. Festnahmen habe es nicht gegeben. Aufnahmen eines Reporters vor Ort zeigten, wie schwer bewaffnete LKA-Spezialkräfte das Heim an der Straße der Pariser Kommune in der Nacht wieder verließen. Die Beamten hatten eine Wohnung im dritten Stock durchsucht, wobei die Tür mit einer Ramme aufgebrochen wurde.

Linksextreme Szene fahndet nach Polizisten

Angesichts der intensiven Polizeifahndung nach den beiden gesuchten früheren RAF-Terroristen in Berlin wollen sich Mitglieder der linksextremen Szene mit gezielten Hinweisen auf die LKA-Einheiten wehren. Auf der Internetseite "Indymedia" veröffentlichten anonyme Autoren Fotos von zivilen Polizei-Transportern, Nummernschilder von Spezialeinsatzkommandos (SEK) aus Berlin und Niedersachsen und Orte von Einsatzvorbereitungen. Man wolle der "Menschenjagd etwas entgegensetzen" und die Solidarität mit den untergetauchten früheren RAF-Mitgliedern zeigen, heißt es auf der Seite.

Die Autoren schreiben, in Berlin habe man "das Gefühl, in die 70er-Jahre zurückversetzt zu werden", mit Polizeipräsenz, Straßensperren und Razzien. Angekündigt wurde eine "Solidaritätsdemo" am Samstagabend in Berlin-Kreuzberg: "Stoppt den Staatsterrorismus – Solidarität mit den Untergetauchten und Gefangenen".

Verwendete Quellen
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