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Wanderer findet 14. Fuß an der Westküste Kanadas

Das Rätsel der Leichenteile  

Wanderer findet 14. Fuß an der Westküste Kanadas

15.05.2018, 20:02 Uhr | jmt, t-online.de

Wanderer findet 14. Fuß an der Westküste Kanadas. Sonnenaufgang vor der Westküste Kanadas: Die Reihe grausiger Funde in British Columbia setzt sich fort. (Quelle: imago images)

Sonnenaufgang vor der Westküste Kanadas: Die Reihe grausiger Funde in British Columbia setzt sich fort. (Quelle: imago images)

Ein menschlicher Fuß ist an der Westküste Kanadas angespült worden – und setzt damit eine Reihe grausiger Funde dort fort. Doch das Rätsel der abgetrennten Füße scheint gelöst.

Es ist Fuß Nummer 14, den ein Wanderer vor einigen Tagen an der Küste der Insel Gabriola an der Westküste Kanadas in British Columbia findet. In einem Wanderschuh dieses Mal. Und auch dieses Mal berichten die Medien – die "Washington Post", die "New York Times" und viele weitere. Die grausigen Funde halten seit über zehn Jahren Spekulationen am Leben. Wer waren die Menschen? Woran sind sie gestorben? Warum findet man nur ihre Füße? Von Serienkillern und Mafiamorden wurde geschrieben.

Füße von vermisst Gemeldeten

Die Behörden – das ist schon länger bekannt – haben hingegen ganz andere Erklärungen für das angebliche Mysterium: Sie haben fast alle der Opfer identifiziert. Und tatsächlich haben die Funde nichts mit der Mafia und auch nicht mit einem Serienkiller zu tun. Tatsächlich seien die Menschen zuvor vermisst gemeldet worden. Viele von ihnen litten an Depressionen, hatten mit Schicksalsschlägen zu kämpfen. Die Erklärung: Die Menschen begingen Suizid oder starben bei Unfällen.

Das ergaben nicht nur die Hintergrundermittlungen der Polizei – auch Autopsien stellten fest, dass die Füße nicht durch äußere Einwirkung von den Körpern getrennt wurden – sondern durch "natürliche Prozesse in einer maritimen Umgebung", wie die "Washington Post" die zuständigen Rechtsmediziner zitierte. Seltsam ist nur, dass ausgerechnet immer die Füße angespült werden. Möglicherweise, weil sie durch die Schuhe besonders gut konserviert werden.

Das wird die Spekulationen um den aktuellen Fund möglicherweise nicht beenden. Doch in allen bisherigen Fällen wurde Fremdverschulden ausgeschlossen.

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