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Mutmaßliche Attentäter beschatteten Sergej Skripal in Prag

Giftanschlag mit Nowitschok  

Mutmaßliche Attentäter beschatteten Skripal in Prag

10.10.2018, 19:36 Uhr | dpa

Mutmaßliche Attentäter beschatteten Sergej Skripal in Prag. Verdächtige im Fall Skripal in London: Kürzliche konnte eine Gruppe von Investigativ-Journalisten die Identität der beiden mutmaßlichen Attentäter aufdecken. (Quelle: AP/dpa/Metropolitan Police)

Verdächtige im Fall Skripal in London: Kürzliche konnte eine Gruppe von Investigativ-Journalisten die Identität der beiden mutmaßlichen Attentäter aufdecken. (Quelle: Metropolitan Police/AP/dpa)

Sergej Skripal soll bereits Jahre vor dem Giftanschlag auf ihn beschattet worden sein. 2014 seien sowohl die tatverdächtigen als auch Skripal in Prag gewesen. 

Die mutmaßlichen Skripal-Attentäter hatten einem Bericht zufolge den russischen Ex-Doppelagenten schon länger im Visier. "Es sieht danach aus, dass die Russen ein Kommando innegehabt und Skripal bereits lange vor dem Mordversuch beschattet haben", sagte eine namentlich nicht genannte Geheimdienstquelle dem tschechischen öffentlich-rechtlichen Rundfunk.

Die beiden mutmaßlichen Agenten des russischen Militärgeheimdienstes GRU seien im Oktober 2014 unter den Tarnnamen Alexander Petrow und Ruslan Boschirow nach Tschechien gereist, berichtete der Sender. Zur gleichen Zeit habe auch Sergej Skripal den Nato-Mitgliedsstaat besucht. Dort soll er sich mit tschechischen Geheimdienstmitarbeitern ausgetauscht haben.

Identität der mutmaßlichen Attentäter aufgedeckt

Eine Gruppe von Investigativ-Journalisten hatte vor kurzem nach eigenen Angaben die wahre Identität der beiden mutmaßlichen Attentäter enthüllt. Ihr Besuch in Prag habe 2014 sowohl die Spionageabwehr als auch eine Polizeieinheit für die Bekämpfung der organisierten Kriminalität auf den Plan gerufen, berichtete der Rundfunksender. Offizielle Stellen wollten sich dazu nicht äußern.

Skripal und seine Tochter Julia waren Anfang März in England mit dem Nervengift Nowitschok vergiftet worden. Es gibt inzwischen mehr Hinweise auf eine russische Urheberschaft als nur die Tatsache, dass Nowitschok in der Sowjetunion entwickelt wurde.

Investigativ-Journalisten haben nach eigenen Angaben inzwischen auch die wahre Identität des zweiten mutmaßlichen Skripal-Attentäters enthüllt, wie die Recherche-Webseite Bellingcat berichtete.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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