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Erste Opfer der Terrorattacke von Christchurch beigesetzt

Von dpa
Aktualisiert am 20.03.2019Lesedauer: 2 Min.
Trauernde auf dem Weg zum Friedhof in Christchurch: Die Beisetzungen der 50 Todesopfer nach der Attacke in Neuseeland haben begonnen.
Trauernde auf dem Weg zum Friedhof in Christchurch: Die Beisetzungen der 50 Todesopfer nach der Attacke in Neuseeland haben begonnen. (Quelle: Jorge Silva/Reuters-bilder)
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Nach dem Attentat auf zwei Moscheen in Christchurch haben die Beisetzungen der ersten Opfer begonnen. Derweil kritisiert Australiens Premier Erdogans Äußerungen über den Anschlag als "sehr beleidigend".

In Christchurch in Neuseeland haben am Mittwochmorgen die Beisetzungen der ersten der insgesamt 50 Opfer des Terroranschlags auf zwei Moscheen begonnen. Zunächst wurden die Leichen eines Mannes und seiner Sohnes im Memorial Park-Friedhof zu Grabe getragen, wie örtliche Medien berichteten. Die beiden waren erst vor wenigen Monaten aus Syrien nach Neuseeland gekommen.


Anschlag auf Moscheen in Neuseeland

Polizist in Christchurch: Der Anschlag auf die zwei Moscheen begann gegen 14 Uhr Ortszeit, als sich die Gläubigen zum Freitagsgebet versammelt hatten.
Die Masjid-al-Noor-Moschee im Zentrum von Christchurch war das Hauptziel des Anschlags; allein dort starben 41 Menschen.
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Bei dem rassistisch motivierten Massaker am vergangenen Freitag sind nach bisherigem Stand 50 Menschen getötet worden. Weitere 30 Menschen wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter, ein 28 Jahre alter Rechtsextremist aus Australien, sitzt in Untersuchungshaft.

Die meisten Opfer kommen aus Einwandererfamilien. Im Islam ist es eigentlich üblich, dass Tote binnen 24 Stunden beigesetzt werden. Wegen der kriminaltechnischen Untersuchungen mussten die Familien länger auf die Freigabe der Leichen ihrer Angehörigen warten. Laut Polizeiangaben seien bisher 21 der 50 Todesopfer identifiziert und die Leichname an die Angehörigen übergeben. Am Mittwoch sollen demnach fast alle Opfer identifiziert worden sein.

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Die Angehörigen haben den Angaben zufolge in einem markierten Bereich Zeit, sich zu verabschieden. Anschließend werde der Leichnam von der Familie und Freunden zur Grabstätte gebracht und dort beerdigt. Die Verstorbenen werden in einem Leichentuch in ein Grab gelegt. Dabei liegen ihre Körper der heiligen Stadt Mekka zugewandt.

Australischer Premier reagiert verärgert auf Erdogans Äußerungen

Der australische Regierungschef Scott Morrison hat verärgert auf Äußerungen des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan zum Anschlag auf zwei Moscheen in Neuseeland reagiert. Morrison kündigte am Mittwoch an, den türkischen Botschafter in Canberra einzubestellen. Die Äußerungen Erdogans bezeichnete er als "sehr beleidigend".

Erdogan hatte im türkischen Wahlkampf die Anschläge als Angriffe auf den Islam und auch auf die Türkei verurteilt. Zugleich drohte er Australiern mit antimuslimischer Gesinnung dasselbe Schicksal an, wie es den Truppen der Ententemächte aus Großbritannien und Empire-Ländern wie Australien, Neuseeland sowie Frankreich im Ersten Weltkrieg bei der Schlacht von Gallipoli gegen eine vor allem osmanische Streitmacht widerfahren sei.

Bei der Schlacht von Gallipoli zwischen Februar 1915 und Januar 1916 starben mehr als 8.000 Australier und mehr als 2.000 Neuseeländer. Insgesamt kamen auf beiden Seiten mehr als 100.000 Soldaten ums Leben. Die osmanischen Truppen unterstützt von Deutschland und Österreich-Ungarn siegten.

"Ich empfinde das als sehr beleidigenden Kommentar, natürlich tue ich das, und ich werde den türkischen Botschafter heute zu einem Treffen mit mir einbestellen, um diese Angelegenheit zu erörtern", sagte Morrison dem Sender ABC.

Bei den Anschlägen in Neuseeland während des vergangenen Freitagsgebets waren 50 Menschen getötet worden. Bei dem mutmaßlichen Schützen handelt es sich um einen 28-jährigen rechtsextremen Australier.

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  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
AustralienDeutschlandNeuseelandRecep Tayyip ErdoganSyrien
Justiz & Kriminalität




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