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An deutschen Bahnhöfen gibt es weniger Gewalt – das zeigt die Bilanz 2018

Bilanz für 2018  

Zahl der Körperverletzungen an Bahnhöfen geht zurück

02.08.2019, 14:04 Uhr | dpa

An deutschen Bahnhöfen gibt es weniger Gewalt – das zeigt die Bilanz 2018. Ein Polizist an einem Bahnsteig: Die Straftaten an deutschen Bahnhöfen gehen insgesamt zurück, das häufigste Vergehen ist Diebstahl. (Symbolbild) (Quelle: dpa/Holger Hollemann)

Ein Polizist an einem Bahnsteig: Die Straftaten an deutschen Bahnhöfen gehen insgesamt zurück, das häufigste Vergehen ist Diebstahl. (Symbolbild) (Quelle: Holger Hollemann/dpa)

Zwei Menschen starben in den letzten Wochen an deutschen Bahnhöfen, weil sie vor Züge gestoßen wurden. Trotzdem zeigen die Zahlen der Bundespolizei: Insgesamt gab es zuletzt weniger Gewalt an den Gleisen.

An den Bahnhöfen in Deutschland ist in den vergangenen Jahren bei Körperverletzungen ein Rückgang festgestellt worden. Die Bundespolizei registrierte 2018 genau 11.308 Delikte dieser Art, wie aus einer Auflistung hervorgeht. Im Jahr 2017 wurden demnach 11.605 Fälle von Körperverletzung gezählt, im Jahr 2016 waren es 12.028. Davor lag die Zahl der Fälle allerdings niedriger bei 10.483.

Insgesamt stellte die Bundespolizei in den vergangenen Jahren weniger Straftaten an Bahnhöfen fest: Waren es 2016 noch 165.043, sank die Zahl im Jahr 2017 auf 139.622 und im vergangenen Jahr auf 133.571.

Zwei Vorfälle lenkten die Aufmerksamkeit auf das Thema

Die Bundespolizei hatte nach der tödlichen Gleis-Attacke in Frankfurt angekündigt, mehr Präsenz auf stark genutzten Bahnhöfen zu zeigen, um dort den Schutz vor Gewaltstraftaten zu erhöhen. Am Montag hatte ein 40 Jahre alter Mann eine Mutter und ihren achtjährigen Sohn im Frankfurter Hauptbahnhof vor einen einfahrenden Zug gestoßen. Der Junge wurde von dem ICE überrollt und getötet, die Mutter konnte sich retten. In der Woche zuvor hatte ein 28-Jähriger in Voerde am Niederrhein eine 34-Jährige vor einen einfahrenden Zug gestoßen und getötet.

Die häufigste Straftat an Bahnhöfen in Deutschland war laut Auflistung der Bundespolizei Diebstahl. Auch diese Fälle waren rückläufig: Die Bundespolizei zählte 30.094 Diebstähle im vergangenen Jahr – nach 35.261 Fällen 2017 und 41.609 Fällen 2016. Die Zahl der Straftaten durch Sachbeschädigungen inklusive Graffiti sank von 29.538 im Jahr 2016 über 24.137 im Jahr 2017 auf 22.724 im vergangenen Jahr.
 

 
Es gab auch Delikte, die zunahmen: Die Fälle von Hausfriedensbruch gingen von 16.498 im Jahr 2016 zwar erst auf 14.926 im Jahr 2017 zurück, stiegen dann aber auf 18.902 an. Fälle von Drogenkriminalität nahmen in dem Zeitraum zu von 6.726 auf 8.911.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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