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Öltanker in saudi-arabischem Hafen beschossen

Von afp
Aktualisiert am 14.12.2020Lesedauer: 2 Min.
Der Hafen in der saudi-arabischen Stadt Dschidda: Ein Öltanker wurde hier von einer "externen Quelle" getroffen.
Der Hafen in der saudi-arabischen Stadt Dschidda: Ein Öltanker wurde hier von einer "externen Quelle" getroffen. (Quelle: Amr Nabil/ap-bilder)
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In der Region kam es bereits mehrfach zu Angriffen auf Öltanker. Noch ist unklar, wer fĂŒr den Beschuss des Tankers in der Hafenstadt Dschidda verantwortlich ist.

In der saudi-arabischen Hafenstadt Dschidda ist ein Öltanker bei einem Angriff beschĂ€digt worden. Der Tanker "BW Rhine" sei von einer "externen Quelle" getroffen worden, erklĂ€rte die in Singapur ansĂ€ssige Reederei Hafnia am Montag. Es sei zu "einer Explosion und einem anschließenden Feuer an Bord" gekommen. Demnach gab es keine Verletzen.

Nach Angaben des britischen Maritimen HandelsbĂŒro (UKMTO) ereignete sich die Explosion am Sonntag vor Dschidda, einem wichtigen Hafen am Roten Meer und Vertriebszentrum des saudi-arabischen Ölriesen Aramco. "Schiffe werden bei Durchfahrt der Gegend zu grĂ¶ĂŸter Vorsicht aufgefordert", schrieb die Behörde auf ihrer Website. Die offiziellen Stellen in Saudi-Arabien bestĂ€tigten die Explosion nicht sofort. Bisher bekannte sich niemand zu dem Vorfall.

Explosion im November auf griechischem Tanker

Unklar blieb, ob nach dem Vorfall Öl ins Rote Meer austrat. Die Schiffsinstrumente deuteten aber darauf hin, dass die ÖlstĂ€nde an Bord unverĂ€ndert seien, teilte Hafnia mit. Hafnia mit Sitz in Singapur und DĂ€nemark gehört zur Reederei BW Group und besitzt eine der grĂ¶ĂŸten Öltankerflotten weltweit.

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VerstÀrkt Angriffe auf saudi-arabische Ziele

Die Huthi erklĂ€rten außerdem, eine Rakete auf eine von Aramco betriebene Fabrik in Dschidda abgefeuert zu haben. Das saudi-arabische Staatsunternehmen, der weltgrĂ¶ĂŸte Exporteur von Rohöl, meldete, dass der Schlag einen Öltank durchbohrte und eine Explosion und ein Feuer auslöste. Zuletzt hatten die Rebellen ihre Angriffe auf saudi-arabische Ziele verstĂ€rkt.

Im Jemen kĂ€mpft die von Saudi-Arabien unterstĂŒtzte Regierung gegen die schiitischen Huthi-Rebellen, die vom Iran unterstĂŒtzt werden. Riad hat Teheran wiederholt beschuldigt, hochentwickelte Waffen an die Huthi zu liefern, was der Iran bestreitet.

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  • Lars Wienand
Von Lars Wienand
ExplosionJemenSaudi-Arabien
Justiz & KriminalitÀt




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