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Kalifornien: Wanderer verirrt sich in der Wildnis – dramatische Rettung


"Ich trank Wasser aus meinem Stiefel"
Dramatische Rettung nach zehn Tagen in der Wildnis

Von t-online, aj

Aktualisiert am 24.06.2024Lesedauer: 2 Min.
Rettung in den Santa-Cruz-Bergen in Kalifornien: Ein Wanderer verirrte sich und wurde nach zehn Tagen gefunden.Vergrößern des BildesRettung in den Santa-Cruz-Bergen in Kalifornien: Ein Wanderer verirrte sich und wurde nach zehn Tagen gefunden. (Quelle: CAL FIRE CZU San Mateo-Santa Cruz Unit)
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Ein Wanderausflug entwickelt sich für einen 34-Jährigen zum Überlebenstrip. Zehn Tage irrt der Mann ohne Ausrüstung durch die Berge.

Eine Wandertour, die eigentlich nur drei Stunden dauern sollte, endete für Lukas McClish in einem Überlebenskampf. Zehn Tage lang irrte der 34-Jährige durch die Berge von Santa Cruz in Kalifornien, bevor die Rettungskräfte ihn entdeckten. Nun hat er seine Geschichte erzählt und es ist klar: Sein Überleben ist das reinste Wunder.

McClish war ohne Ausrüstung, nur mit einem Klappmesser und einer Taschenlampe bewaffnet, losgegangen. Er trug eine Hose, einen Hut und Wanderschuhe. Es sollte nur eine kurze Wanderung werden, wie er nach seiner Rettung den lokalen Medien erzählte. Doch der Mann verirrte sich, unter anderem, weil die Beschilderung durch die jüngsten Feuer in der Region zerstört worden war.

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Als McClish, der am 11. Juni aufgebrochen war, fünf Tage später zu einem Familienessen am Vatertag nicht auftauchte, alarmierten seine Angehörigen die Behörden und eine Suchaktion wurde eingeleitet.

Am vergangenen Donnerstag konnte er dann dank einer Drohne des Sheriff-Büros von Santa Cruz gefunden werden – mitten im Big Basin Redwoods State Park, dem ältesten Nationalpark Kaliforniens. McClish wurde "ohne größere Verletzungen gefunden und mit seiner Familie wiedervereint", hieß es in einer Mitteilung des Sheriffbüros auf X. Dramatische Bilder von der Rettung zeigen, wie ein zerzauster und sichtbar aufgewühlter McClish von seinen erleichterten Angehörigen in die Arme genommen wird. In seinem Gesicht und Bart klebt der Lehm. Im Hintergrund stehen mehrere Einsatzkräfte in gelben Regenjacken und mit Schutzhelmen.

Ein Berglöwe soll ihn begleitet haben

Im Lokalsender KSBW schilderte McClish sein Erlebnis: "Ich habe mich die ganze Zeit über wohlgefühlt und war nicht besorgt. Zeitweilig habe ihn sogar ein Berglöwe verfolgt. "Das war cool. Er hielt Abstand", so McClish. Das Tier habe wohl über ihn gewacht.

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McClish aß wilde Beeren und trank Wasser aus Bächen und Wasserfällen aus seinem Wanderschuh. "Ich bin einfach jeden Tag gewandert. Ich gehe einen Canyon hinauf, einen Canyon hinunter zum nächsten Wasserfall und setze mich an den Wasserfall und trinke Wasser aus meinem Stiefel", erzählte er.

Er habe immer wieder um Hilfe gerufen. "Ich möchte einen Burrito und eine Taco-Bowl – daran dachte ich jeden Tag, als ich nach den ersten fünf Tagen anfing zu realisieren, dass ich vielleicht überfordert war", antwortete er auf die Frage, wie er so lange ohne richtiges Essen überleben konnte.

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