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Endingen: Vermisste Joggerin wurde missbraucht und getötet

Traurige Gewissheit  

Vermisste Joggerin wurde missbraucht und getötet

11.11.2016, 15:10 Uhr | AFP, dpa, t-online.de

Endingen: Vermisste Joggerin wurde missbraucht und getötet. Carolin G. aus Endingen wurde beim Joggen überfallen, vergewaltigt und ermordet. (Quelle: dpa)

Carolin G. aus Endingen wurde beim Joggen überfallen, vergewaltigt und ermordet. (Quelle: dpa)

Die seit Sonntag vermisste Joggerin aus dem baden-württembergischen Endingen wurde Opfer eines Sexualverbrechens. Die 27-Jährige wurde missbraucht und getötet. Das teilte die Polizei am Freitagmittag auf einer Pressekonferenz mit. Vom Täter fehlt noch jede Spur.

Es gebe bislang noch keinen Tatverdächtigen. Die Polizei hat in dem Fall eine 40 Beamten zählende Sonderkommission gebildet.

Die Leiche der jungen Frau wurde noch in der Nacht obduziert. Es sei von einem vorsätzlichen Tötungsdelikt und einem Sexualverbrechen auszugehen, wie die Polizei mitteilte.

Die Leiche der Vermissten war am Donnerstag in einem Waldstück nahe Endingen am Kaiserstuhl in Südbaden gefunden worden. Es handle sich zweifelsfrei um die 27-jährige Carolin G., hatte das Polizeipräsidium Freiburg noch in der Nacht zu Freitag mitgeteilt. 

Der Fall weckt Erinnerungen an eine 19-jährige Studentin, die Mitte Oktober im 30 Kilometer entfernten Freiburg vergewaltigt und getötet wurde. Auch hier fehlt vom Täter bis heute jede Spur.

Leiche in den Weinbergen entdeckt

Die 27-jährige Carolin G. war am Sonntagnachmittag joggen gegangen. Als sie nicht wie angekündigt nach einer Stunde zurück war, meldeten Angehörige sie als vermisst.

Die Polizei startete daraufhin eine Suchaktion, bei der auch Spürhunde zum Einsatz kamen. Einer der Hunde spürte am Donnerstag schließlich die Leiche auf.

Der Fundort der Leiche lag in den Weinbergen zwischen Endingen und dem Nachbarort Bahlingen. Die Polizei sperrte ihn großräumig ab. 

Der Fall löste in dem 9000 Einwohner zählenden Ort am Kaiserstuhl große Betroffenheit aus. 

Verbindung unklar

In dem Freiburger Fall haben die Ermittler inzwischen eine Belohnung in Höhe von 6000 Euro für entscheidende Hinweise bereitgestellt. Sie würden für Informationen gezahlt, die zum Täter führen. 

Ob die Polizei tatsächlich Verbindungen zwischen beiden Fällen sieht, wurde nicht mitgeteilt. Parallelen würden nun untersucht, hieß es. Konkrete Hinweise darauf gebe es aber bislang nicht.

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