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Leipzig: Flaschen, Steine, Pfefferspray – Demo gegen Abschiebung eskaliert

Großeinsatz in Leipzig  

Demonstration gegen geplante Abschiebung eskaliert

10.07.2019, 09:23 Uhr | AFP, dpa, aj

Leipzig: Flaschen, Steine, Pfefferspray – Demo gegen Abschiebung eskaliert. Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet: In Leipzig ist eine Abschiebung aus dem Ruder gelaufen. (Quelle: dpa/Patrick Pleul/Symbolbild)

Das Blaulicht an einem Polizeiauto leuchtet: In Leipzig ist eine Abschiebung aus dem Ruder gelaufen. (Quelle: Patrick Pleul/Symbolbild/dpa)

Berichten zufolge haben Hunderte Menschen in Leipzig versucht, eine Abschiebung zu verhindern. Demnach eskalierte die Lage, es flogen Flaschen und Steine. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. 

In Leipzig ist eine geplante Abschiebung aus dem Ruder gelaufen. Zu dem Protest kam es nach Polizeiangaben am Dienstagabend im Stadtteil Volkmarsdorf, wo sich eine Gruppe von etwa 30 Menschen der Abschiebung entgegengestellt und den Einsatz blockiert habe. Später sei eine Spontandemo angemeldet worden, an der sich etwa 500 Menschen beteiligt hätten.

Die Versammlung war laut Polizei um 1.30 Uhr offiziell beendet. Danach seien Bierflaschen und Steine geflogen, die Polizisten hätten Pfefferspray eingesetzt.

Straße mit Sofa blockiert

Der Grünen-Politiker Jürgen Kasek, der nach eigenen Angaben selbst vor Ort war, schrieb auf Twitter, dass die Situation völlig eskaliert sei und mehrere Menschen verletzt worden seien. Auch der Linken-Politiker Marco Böhme berichtete bei Twitter, es habe Verletzte gegeben. Die Polizei machte zunächst keine Angaben zu Verletzten. Unklar war auch, ob es Festnahmen gab. Ein Foto zeigte, wie die Straße mit Sofas und weiteren Möbeln blockiert wurde.


Der Abzuschiebende wurde schließlich weggebracht: Er befinde sich "nicht mehr vor Ort", schrieb die Polizei. Einsatzkräfte der Polizei und ihre Fahrzeuge wurden demnach aber in der Nacht weiterhin blockiert. Gegen 3 Uhr nachts habe sich die Lage beruhigt, wie die Polizei später auf ihrem Twitter-Account verkündete.



Wie die "Leipziger Volkszeitung" berichtete handele es sich laut Kasek bei dem abzuschiebenden Mann um einen kurdischen Syrer, der nach Spanien gebracht werden sollte.

Verwendete Quellen:

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