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Mitarbeiter vertreiben zwei Inder aus Kaufland-Filiale

  • Annika Leister
Von Annika Leister

Aktualisiert am 06.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Dieses Video geht durchs Netz: Mitarbeiter eines Kauflands in Magdeburg werden handgreiflich.
Dieses Video geht durchs Netz: Mitarbeiter eines Kauflands in Magdeburg werden handgreiflich. (Quelle: Twitter/Srruthi_Lekha)
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Schubsereien und rassistische SprĂŒche: Ein Video sorgt auf Twitter fĂŒr massive Kritik an Kaufland-Mitarbeitern in Magdeburg. Die Betroffenen fordern Konsequenzen.

Ein rassistischer Vorfall in einem Magdeburger Kaufland hat am Donnerstag heftige Kritik in den sozialen Medien ausgelöst – nun reagiert die Handelskette. "Wir werden Vorkommnisse selbstverstĂ€ndlich sofort intern aufarbeiten", sagte eine Kaufland-Sprecherin t-online auf Anfrage.

Auslöser fĂŒr den Schritt des Unternehmens war ein Twitter-Post der Inderin Srruthi Lekha. Laut ihrer Eigenbeschreibung in dem sozialen Netzwerk und ihrem Autorenprofil bei der Zeitung "Palestine-Israel Journal" ist sie UN-Vertreterin fĂŒr Friedensförderung und Koordinatorin der Jugendinitiative der Frauenförderation fĂŒr Weltfrieden in Genf.

Sie sei in einem Kaufland in ihrem Wohnort Magdeburg rassistisch beleidigt und gewalttĂ€tig angegangen worden, schreibt Srruthi Lekha. Auslöser war demnach eine Flasche Milch: Der Inhalt einer im Kaufland gekauften Flasche sei schlecht gewesen, sie und ein Freund hĂ€tten sich den Magen verdorben und deswegen ihr Geld von dem GeschĂ€ft zurĂŒckerhalten wollen. Dort allerdings sei es zum Eklat gekommen: Die Mitarbeiter des Kauflands seien nach einigen Diskussionen aggressiv geworden und hĂ€tten sie rassistisch beleidigt.

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"Ihr seid in unserem Land"

"Ihr seid hier in unserem Land", zitiert Lekha die Angestellten, "Raus hier!" und: "Ihr seid in Deutschland". In einem Video, das die Frau dazu postete, ist zu sehen, wie ein Kaufland-Mitarbeiter die beiden Inder mit DrohgebÀrden vor sich hertreibt, den Freund an der Kapuze packt und schubst.

Sie habe nach der erfolglosen Diskussion mit den Kaufland-Mitarbeitern bloß die verdorbene Flasche Milch als Beweismittel zurĂŒckerhalten wollen, schreibt Lekha zu dem Video. "So heftig reagiert die GeschĂ€ftsleitung auf unsere Forderung nach RĂŒckgabe unseres Eigentums." Und: "So rassistisches und verletzendes Verhalten dĂŒrfen wir nicht tolerieren." Auf eine Anfrage von t-online hat sie bisher nicht reagiert.

Kaufland zeigt sich "irritiert"

Kaufland bestreitet den Vorfall nicht. "Wir haben das Video irritiert zur Kenntnis genommen", so die Sprecherin. Kaufland sei bunt und vielfĂ€ltig, stehe fĂŒr Vielfalt und Offenheit. "Rassismus und Diskriminierung verurteilen wir aufs SchĂ€rfste." Ob, und wenn ja welche Konsequenzen den Mitarbeitern drohen, beantwortet Kaufland nicht, sondern verweist auf die interne AufklĂ€rung.

In den sozialen Medien war die Kritik groß. "Kaufland, was ist da los?", fragt ein Nutzer. Viele andere sprechen den beiden Betroffenen ihre SolidaritĂ€t aus. "Das ist absolut nicht in Ordnung! Es tut mir leid, dass du diese Erfahrung machen musstest."

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Von Nilofar Eschborn
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