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Rumänien | Frau trifft Braunbär auf Wald-Wanderung – tot


Auf einer Wanderung
Frau trifft Braunbär in Rumänien – tot

Von dpa
10.07.2024Lesedauer: 1 Min.
Angriffslustiger Braunbär im Wald (Archivbild): Eine 19-jährige Frau kostete die Begegnung ihr Leben.Vergrößern des BildesAngriffslustiger Braunbär im Wald (Archivbild): Eine 19-jährige Frau kostete die Begegnung ihr Leben. (Quelle: IMAGO/Ralf Kistowski/imago-images-bilder)
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In Rumänien kam es erneut zu einem tödlichen Zwischenfall mit einem Bären. Die Behörden reagieren und fordern höhere Abschussquoten.

Eine 19-jährige Touristin ist in den rumänischen Karpaten durch einen Bärenangriff ums Leben gekommen. Während ihres Wanderausflugs im Bucegi-Massiv südlich von Brasov wurde sie von dem wilden Tier attackiert. Der Bär zerrte die junge Frau mit sich weg in den Wald. Ein Augenzeuge setzte daraufhin einen Notruf ab, wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax berichtet.

Polizisten und Bergretter fanden weniger als eine Stunde später die Leiche der jungen Frau. Der Bär, der auch die Retter angegriffen haben soll, wurde erschossen. In den Karpaten Rumäniens leben schätzungsweise rund 8.000 Braunbären – nach Russland ist dies die zweitgrößte Population in Europa.

Die Tiere machen sich nicht nur in ländlichen Gebieten bemerkbar. Sie dringen in Bauernhöfe ein, greifen Wanderer an und durchwühlen Mülltonnen in Städten wie Brasov auf der Suche nach Nahrung.

Als Reaktion auf den jüngsten Todesfall fordert Mircea Fechet, der rumänische Umweltminister, eine Erhöhung der Abschussquoten für Bären. Ursprünglich hatte er als Minister eine jährliche Abschusszahl von 500 Tieren vorgeschlagen. Nach Beratungen mit anderen Institutionen wurde diese Zahl jedoch auf 220 reduziert.

Die derzeitige Praxis, aggressive Tiere in andere Regionen des Landes zu bringen, hält Fechet für ineffektiv. "Es führt nur dazu, dass wir das Problem von einem Landkreis in den anderen verschieben", sagte er dem Sender "Antena3 CNN".

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde teilweise mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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