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Neue Hoffnung für Kuh Penka in Bulgarien – positive Gesundheitstests

Positive Gesundheitstests  

Neue Hoffnung für Kuh Penka

09.06.2018, 16:18 Uhr | dpa

Neue Hoffnung für Kuh Penka in Bulgarien – positive Gesundheitstests. Bulgarische Bäuerin mit einer Kuh: Einer bulgarischen Kuh droht die Schlachtung, weil sie die EU-Außengrenze überschritten hatte. (Quelle: dpa/akg-images)

Bulgarische Bäuerin mit einer Kuh: Einer bulgarischen Kuh droht die Schlachtung, weil sie die EU-Außengrenze überschritten hatte. (Quelle: akg-images/dpa)

Muss Kuh Penka doch nicht sterben? Die wegen ihres Ausflugs über die EU-Außengrenze berühmt gewordene Kuh aus Bulgarien könnte um die Schlachtung herumkommen. Offenbar ist das Tier kerngesund.

Tierfreunde und Aktivisten können vorerst aufatmen: Die bulgarische Kuh Penka könnte trotz ihres Ausflugs über die EU-Außengrenze nach Serbien am Leben bleiben. Erste Untersuchungen des Tiers seien erfreulich ausgefallen, berichtete die bulgarische Agentur für Nahrungsmittelsicherheit am Samstag in Sofia. Die Kuh war nach ihrer Rückkehr in Bulgarien unter anderem auf Erreger der Blauzungenkrankheit und der ansteckenden Hauterkrankung noduläre Dermatitis untersucht worden.

Penka hatte sich Mitte Mai beim Grasen von ihrer Herde entfernt und die Grenze zum Nicht-EU-Land Serbien überquert. Laut Rechtslage in der EU müsste das Tier nun getötet werden. Allerdings hatten sich Tierfreunde in aller Welt, Politiker und auch der britische Ex-Beatle Paul McCartney dafür eingesetzt, Penka am Leben zu lassen. Auch eine Petition der britischen Zeitung "Daily Telegraph" in Brüssel setzt sich für das Leben des Rindviehs ein.

Kuh steht unter Quarantäne

Eine Sprecherin der EU-Kommission hatte am Freitag in Brüssel gesagt, dass die Kuh lebe und derzeit von den bulgarischen Behörden auf ihre Gesundheit untersucht werde. Das liege an den EU-Vorschriften zur Nahrungsmittelsicherheit.

Die endgültigen Ergebnisse von Penkas Untersuchungen in Bulgarien sollen am Montag bekannt werden. Die Kuh stehe einstweilen weiter unter Quarantäne, erklärte die Behörde für Nahrungsmittelsicherheit in Sofia.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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