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Über 50.000 Jahre alt: Komplette Wolfs-Mumie ausgegraben


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Komplette Wolfs-Mumie in Kanada ausgegraben

Von t-online, lw

Aktualisiert am 18.09.2018Lesedauer: 2 Min.
Das mumifizierte Wolfsjunge: Das Tier hat offenbar in der Eiszeit gelebt.
Das mumifizierte Wolfsjunge: Das Tier hat offenbar in der Eiszeit gelebt. (Quelle: Twitter-Profil der Regierung von Yukon)
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Außergewöhnliche Entdeckung in Kanada: Bei einer Grabung sind zwei Spezies aus der Eiszeit gefunden worden. Bei einem der Körper handelt es sich um die weltweit erste Mumie eines Eiszeit-Wolfes.

In Kanada haben Goldgräber in der der Region Klondike die Mumien eines Wolfes und eines Karibu-Kalbes entdeckt. Nach Angaben der Regierung von Yukon stammen die mumifizierten Körper aus der Eiszeit und seien über 50.000 Jahre alt.


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Vom Karibu fanden die Forscher Kopf, Torso und zwei vordere Gliedmaße. Der Wolfskörper wurde hingegen in seiner Gesamtheit geborgen. Die Wissenschaftler vermuten, dass es sich bei dem Wolf um ein Junges handelt, das bereits mit acht Wochen gestorben ist. Der Fund ist der erste mumifizierte Eiszweitwolf weltweit. Beide Tiere sollen unter anderem mit Wollhaar-Mammuts zusammengelebt haben.

Paläontologin Elsa Panciroli von der Universität von Edinburgh sagte gegenüber dem Guardian: "Eiszeitliche Wolfsknochen sind relativ häufig im Yukon, aber ein Tier mit Haut und Fell zu konservieren, ist einfach außergewöhnlich – man will es am liebsten streicheln." Der Fund sei ein "eindrucksvoller Einblick in die Welt der Eiszeit", so die Forscherin.

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Wolfs-Mumie ähnelt Welpen von heute

Der Paläontologe Grant Zazula, der mit der Regierung des Yukon zusammenarbeitet, ist im Gespräch mit der "Canadian Press" ebenfalls begeistert von der Entdeckung: "Es ist wunderschön: das Fell, die niedlichen kleinen Pfoten".

Ein Experte der University of Oxford sagte beim Guardian, die Überreste seien "sehr bewegend", weil sie "eine fast persönliche Verbindung mit Tieren herstellen, die Zehntausende von Jahren alt sind und viel jünger aussehen."

Der Fund ermögliche es der Provinz Yukon, die Wolfspopulation in der Region besser zu erforschen. Die Paläontologin Panciroli gehe "Quartz" zufolge davon aus, alte DNA aus der Wolfs-Mumie könne für Durchbrüche in der Untersuchung moderner Wölfe sorgen.

Wegen ihrer Bedeutsamkeit werden beide Mumien im Canadian Conservation Institute aufbewahrt.

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Verwendete Quellen
  • Pressemitteilung der Regierung von Yukon
  • Bericht von "Quartz"
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