Menü Icont-online - Nachrichten für Deutschland
HomePolitikUkraine

Ukraine-Krieg | Bericht: Russland feuerte Atomrakete mit "Platzhalter" ab


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSchwerer Unfall – Bundesstraße gesperrtSymbolbild für einen TextPutin: Gefahr eines Atomkriegs wächstSymbolbild für einen TextArbeiter stirbt bei Unfall in WM-QuartierSymbolbild für einen TextSchuhbeck: Nächster Laden schließt Symbolbild für einen TextDas ist die Ehefrau von Markus LanzSymbolbild für einen TextPerus Präsident Castillo festgenommenSymbolbild für einen Text"Promi Big Brother": Fanliebling ist rausSymbolbild für einen TextÜberfall auf Juwelier mit Axt und PistoleSymbolbild für ein VideoKoffer-Eklat an FlughafenSymbolbild für einen TextWM-Aus für deutschen SchiedsrichterSymbolbild für einen TextKiKa-Moderator wurde rausgeworfenSymbolbild für einen Watson TeaserRTL-Star: Neues Video wirft Fragen aufSymbolbild für einen TextAnzeige: Jahres-LOS kaufen und Einzel-LOS gratis dazu sichern
Anzeige
Loading...
Loading...
Loading...

Bericht: Russland feuerte Atomrakete mit "Platzhalter" ab

Von t-online, mk

Aktualisiert am 18.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Vor Kiew abgeschossener Marschflugkörper: "Anstelle eines Sprengkopfes wurde ein Block 'eingeschraubt', der als Platzhalter für den Atomsprengkopf diente."
Vor Kiew abgeschossener Marschflugkörper: "Anstelle eines Sprengkopfes wurde ein Block 'eingeschraubt', der als Platzhalter für den Atomsprengkopf diente." (Quelle: Screenshot/Twitter@michaelh992)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

100 Raketen hat Russland am Dienstag auf die Ukraine abgefeuert. Eine davon soll aus dem Atomarsenal des Kremls stammen.

Es war der bislang schwerste Raketenangriff auf die Ukraine: 100 Geschosse hat die russische Armee am Dienstag auf Kraftwerke und andere zivile Ziele im Land abgefeuert, Teile einer ukrainischen Abwehrrakete gingen in Polen nieder und töteten dort zwei Menschen. Auch in der Ukraine wurde ein Mensch getötet, in weiten Teilen des Landes fielen Strom und Wasser aus. Dabei stammte eine der auf Kiew abgefeuerten Raketen offenbar aus dem russischen Atomarsenal, wie das Fachmagazin "Defense Express" berichtet.

Loading...
Symbolbild für eingebettete Inhalte

Embed

"Einer der zwei feindlichen Marschflugkörper, die vor Kiew abgeschossen wurden, war ein Ch-55, der überhaupt keinen Sprengkopf hatte", schreibt das Magazin unter Berufung auf Quellen beim ukrainischen Militär. "Anstelle eines Sprengkopfes wurde ein Block 'eingeschraubt', der als Platzhalter für den Atomsprengkopf diente." Normalerweise würde Russland nicht-nukleare Marschflugkörper vom Typ Ch-555 gegen die Ukraine einsetzen. "Dies war eine nicht-nukleare Modifikation einer Ch-55-Rakete, die zu einer 'klassischen' Rakete umgebaut wurde."

Eine Ch-55 im Museum der ukrainischen Luftwaffe.
Eine Ch-55 im Museum der ukrainischen Luftwaffe. (Quelle: George Chernilevsky/CreativeCommons)

"Platzhalter, um Luftverteidigung zu überlasten"

Unklar sei allerdings, was genau die Russen mit dem Umbau bezweckt hätten, da die modifizierte Rakete aus technischen Grünen gar keinen konventionellen Sprengkopf tragen könne. "Konventionelle und nukleare Sprengköpfe sind strukturell unterschiedlich", schreibt "Defense Express". "Sie konnten zwar den Atomsprengkopf aus der Ch-55 entfernen, aber keinen gewöhnlichen Sprengkopf einbauen. Deshalb wurde die Ch-55 mit einem leeren 'Block' für den Angriff verwendet." Eine solche "Anomalie" könne verschiedene Ursachen haben, heißt es.

Denkbar sei, dass die Verantwortlichen für den Raketenangriff einfach der Anweisung von oben gefolgt seien, eine bestimmte Zahl von Marschflugkörper zur Verfügung zu stellen und dazu auf eine modifizierte Ch-55 zurückgriffen. Das würde darauf hindeuten, "dass der Bestand an Marschflugkörpern in der Russischen Föderation auf ein für den Kreml kritisches Maß abgebaut wird", schreibt "Defense Express". "Eine andere Erklärung ist, dass die Russen die Ch-55 absichtlich mit einem Platzhalter benutzten, um die ukrainische Luftverteidigung zu überlasten." Auch das wäre ein Hinweis auf die schwindenden Raketenvorräte der Russen, so das Magazin.

Denn schon zu Beginn des Krieges hätten die Angreifer "Verbrauchsmaterial" mitgeschickt, um die Verteidiger bei Luftangriffen zu überfordern, beispielsweise einfache Drohnen – "aber keine knappen Raketen, die sonst Atomwaffen tragen". Deren Einsatz sei ein weiterer Hinweis darauf, dass Russlands konventionelle Marschflugkörper vom Typ Ch-101 zur Neige gingen. Bei den Angriffen am Dienstag seien Ch-101 verwendet worden, die erst im dritten Quartal dieses Jahres produziert wurden. Da das Militär alte Raketen normalerweise zuerst abfeuert, dürften die Vorräte entsprechend leer sein, so "Defense Express".

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • defence-ua.com: Russland startet Marschflugkörper mit einem simulierten Atomsprengkopf über der Ukraine (ukrainisch; Stand: 18. November 2022)
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Nato-Generalsekretär warnt vor russischer Offensive im Frühling
  • Rahel Zahlmann
Von Rahel Zahlmann, Lara Schlick
KiewMilitärPolenRusslandUkraine

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website