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Kampfpanzer für die Ukraine? Das wäre ein "Zeichen der Widergutmachung"


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"Ich könnte jeden Tag weinen"

Von t-online, Mth

Aktualisiert am 20.01.2023Lesedauer: 3 Min.
Kampfpanzer Leopard 2 in Munster: Auch die evangelische Kirche diskutiert die Lieferung von Waffen an die Ukraine.
Kampfpanzer Leopard 2: Es besteht Uneinigkeit, ob Deutschland die Ukraine mit schweren Waffen versorgen sollte. (Quelle: Michael Gottschalk/imago)
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Olaf Scholz zögert angesichts der Entscheidung, die Ukraine mit Panzern zu beliefern oder nicht. Was die einen t-online-Leser begrüßen, ist für die anderen nicht nachvollziehbar.

Die Frage, ob Panzer an die Ukraine geliefert werden sollten, beschäftigt nicht nur Bundeskanzler Olaf Scholz und Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius, der sich am Freitag in Ramstein mit ranghohen Militärs aus zahlreichen Ländern trifft. Auch viele t-online-Leser beschäftigt das Thema, mit sehr unterschiedlichen Meinungen.

"Habe viel Sympathie für die abwartende Haltung"

Wolfgang findet es "beschämend, wie sich Deutschland in Sachen Waffenlieferungen an die Ukraine verhält. Nach den Exzessen der Hitlerdiktatur in der Ukraine wäre hier ein großzügiges Verhalten angebracht als Zeichen der Wiedergutmachung".

Hans-Jürgen Beugel entgegnet: "Wir müssen jetzt fast 80 Jahre nach Kriegsende endlich das Selbstbewusstsein entwickeln, das wir brauchen, um unsere eigenen Interessen und Vorstellungen zu vertreten – und danach handeln." Er erwartet mehr Respekt vor Deutschland als größtem Geldgeber der EU.

"Wenn das Europäische Parlament eine Resolution verabschiedet und Scholz auffordert, Leopard-Panzer an die Ukraine zu liefern, während die USA offensichtlich nicht bereit sind, schwere Panzer zu schicken, dann habe ich viel Sympathie für die abwartende Haltung unseres Bundeskanzlers. Er wägt ab und denkt nach, bevor er eine so schwerwiegende Entscheidung trifft."

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"Die Vernunft hat es zunehmend schwer"

"Deutschland muss einfach alles tun, was es zu tun in der Lage ist", schreibt Christel Hinnemann. Das beinhalte ihrer Meinung nach eben auch die Lieferung von Panzern. "Wollen wir uns wieder einmal zu zögerlich zeigen anstatt zu demonstrieren, auf welcher Seite das Recht ist?", fragt sie rhethorisch.

A. Meyer verweist auf die Meinungsumfragen: "Ein großer Teil der deutschen Bevölkerung sieht die Waffenlieferungen eher skeptisch und begrüßt die kluge Zurückhaltung unseres Kanzlers. Die Vernunft wird in Deutschland von links und von rechts in die Zange genommen und hat es zunehmend schwer."

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Es stehe Deutschland als Verursacher von zwei Weltkriegen und einer maroden Armee nicht an, in der Nato militärische Führung zu übernehmen. "Es wird eher Zeit, dass Deutschland zeigt, dass es aus der Vergangenheit gelernt hat und sich dafür einsetzt, dass die Nato realistische Kriegsziele formuliert und über Wege zu einer friedlichen Ordnung in Europa nachdenkt, in der auch die Sicherheitsinteressen Russlands ihren Platz haben."

"Die deutsche Wehrindustrie wurde marginalisiert"

Günter Jurreit meint: "Um das Momentum auf diesem Kriegsschauplatz zurückzugewinnen, sind 40 Schützenpanzer und 40 Kampfpanzer bedeutungslos." Zudem müssten permanent Munition und Ersatzteile geliefert werden, die Fahrzeuge allein reichten nicht.

"In diesem Zeitfenster wollen wir in unserem Land gleichzeitig unsere Fähigkeiten zur Landesverteidigung stärken. Dafür brauchen wir für die Bundeswehr mehr als das, was parallel an die Ukraine zu liefern überlebensnotwendig ist. Nur wurde die deutsche Wehrindustrie seit 1990 marginalisiert", kritisiert der ehemalige Soldat und Panzer-Kenner.

Das Video zeigt, wozu der Kampfpanzer Leopard 2 in der Lage ist. (Quelle: t-online)

"Ein einziges Trauerspiel"

"Keine deutschen Kampfpanzer an die Ukraine geben!", äußert Horst Zeun entschieden. "Immer mehr Waffen und kaum Diplomatie führen Deutschland immer weiter in die direkte Kriegsteilnahme. Als ehemaliger Panzerschütze der Wehrmacht und Überlebender des Zweiten Weltkriegs lehne ich diese politische Linie ab."

"Scholz weiß sich in bester Gesellschaft der Hälfte der Deutschen, die allesamt all seine noch so lahmen Argumente teilen, und natürlich die ängstlich-zitternde 'Sorge um Putins Reaktion'", beklagt Angela Detmers. "Als ob irgendetwas, was wir tun oder lassen, was wir gut oder blöd finden, auch nur den Hauch von Rolle spielt für die Pläne und Entscheidungen eines Diktators wie Putin."

Die t-online-Leserin schreibt weiter: "Ich dagegen zittere jeden Morgen vor den Informationen aus der Ukraine und könnte ständig all die Toten beweinen, die aus jedem einzigen Tag des Zögerns und Zauderns hervorgehen. Es ist ein einziges Trauerspiel."

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Verwendete Quellen
  • Zuschriften von t-online-Lesern
Hintergrund zum Beitrag

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