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Ukraine-Krieg: So nutzen russische Staatsmedien das Statement von Baerbock


"Krieg gegen Russland"
So nutzen russische Staatsmedien Baerbocks Äußerung

Von t-online, dpa, mm

Aktualisiert am 28.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Außenministerin Baerbock beim Europarat: "Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander."Vergrößern des BildesAußenministerin Baerbock beim Europarat: "Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander." (Quelle: Jean-Francois Badias/dpa)
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Eine Äußerung im Europarat bringt Außenministerin Baerbock viel Kritik ein. Kremlpropagandisten nehmen ihren Satz dankbar auf.

Mehrere russische Staatsmedien haben die umstrittene Äußerung von Außenministerin Annalena Baerbock zum "Krieg gegen Russland" aufgegriffen, um Stimmung gegen den Westen zu machen. Wie das ZDF berichtet, instrumentalisierte der russische Propagandist Wladimir Solowjow die Aussage Baerbocks als Aufhänger für eine Tirade aus üblen, teils sexistischen Beschimpfungen. "Sie kämpfen einen Krieg gegen Russland", sagte Solowjow demnach in seiner Talkshow. "Die Außenministerin des Vierten Reichs hat Russland den Krieg erklärt."

"Berlin wird zerstört werden, wenn Deutschland Waffen an die ukrainischen Nazis liefert", erklärte Solowjow in seiner Sendung am Dienstag. "Das sind die Konsequenzen der politischen Entscheidungen." Der kremltreue Journalist Alexander Sosnowsky forderte zudem, Dresden zu zerbomben.

Baerbock hatte am Dienstag beim Europarat in Straßburg mit folgenden Worten zum Zusammenhalt der westlichen Verbündeten aufgerufen: "Wir kämpfen einen Krieg gegen Russland und nicht gegeneinander." Die Bundesregierung betonte anschließend, dass Deutschland im Ukraine-Krieg keine Kriegspartei sei.

CSU-Generalsekretär: Baerbock ist "Sicherheitsrisiko"

Auch in Deutschland wurde Baerbocks Äußerung scharf kritisiert. Der Bundestagsabgeordnete Klaus Ernst (Linke) schrieb auf Twitter: "Unsere selbsternannte Völkerrechtsexpertin sagt, wir seien im Krieg mit Russland." Es stelle sich die Frage, ob Deutschland schon Kriegspartei sei.

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CSU-Generalsekretär Martin Huber meinte: "Annalena Baerbock ist ein massives Sicherheitsrisiko für unser Land." Wer von einer deutschen Kriegsbeteiligung rede, rede Deutschland in einen Krieg hinein. Der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Alexander Dobrindt, forderte in der "Welt am Sonntag", Baerbock solle ihre Aussage dringend persönlich "korrigieren". "Das ist eine beachtliche Fehleinschätzung für eine Außenministerin. Wir führen keinen Krieg gegen Russland, sondern unterstützen das Selbstverteidigungsrecht der Ukraine gegenüber Putins Angriffskrieg!", sagte er.

AfD-Co-Chef Tino Chrupalla forderte die Entlassung Baerbocks. "Die Bundesaußenministerin setzt mit ihrem unprofessionellen und vorlauten Verhalten Deutschlands Existenz aufs Spiel", sagte er laut einer Mitteilung. Auch in den sozialen Netzwerken gab es harsche Kritik an Baerbock und ihren Äußerungen.

Verwendete Quellen
  • Mit Material der Nachrichtenagentur dpa
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