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Kiribati: Kein Zarenreich im Südpazifik

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Russe holt sich Abfuhr  

Kein Zarenreich im Südpazifik

28.02.2017, 11:12 Uhr | dpa

Kiribati: Kein Zarenreich im Südpazifik. Der russische Monarchist Anton Bakow (l) trifft sich mit Teburoro Tito, dem früheren Staats- und Regierungschef von Kiribati. (Quelle: dpa)

Der russische Monarchist Anton Bakow (l) trifft sich mit Teburoro Tito, dem früheren Staats- und Regierungschef von Kiribati. (Quelle: dpa)

Anton Bakow hat sich mit Plänen zur Wiederbelebung des Zarenreichs in der Südsee eine Abfuhr geholt. Der russische Politiker und Geschäftsmann wollte auf drei Inseln im Pazifik ein "alternatives Russland" errichten - doch der Inselstaat Kiribati lehnte den seltsamen Deal des glühenden Monarchisten ab.

Kiribati liegt mitten im Pazifik, etwa auf halber Strecke zwischen Australien und Hawaii. Mit seinen etwas mehr als 100.000 Einwohnern gehört es zu den ärmsten Ländern der Welt. Dennoch lehnte der kleine Inselstaat das Angebot von Bakow über insgesamt mehr als 350 Millionen US-Dollar (etwa 330 Millionen Euro) ab, berichtete die Tageszeitung "Papua New Guinea Today".

Neues Zarenreich dank Millioneninvestition

Der Vorsitzende der Monarchistischen Partei hatte vorgeschlagen, auf drei unbewohnten Pazifik-Inseln massiv in den Tourismus zu investieren. Als Gegenleistung sollte ein Jahrhundert nach der Oktoberrevolution von 1917 die Regentschaft der Romanows wieder eingesetzt werden.

Die Regierung des Inselstaats setzte daraufhin eine Prüfungskommission ein. Die Kommission kam nun jedoch zu dem Schluss, dass die Offerte "nicht positiv" bewertet werden könne.

"Imperial Throne" international nicht anerkannt

Bakow hatte 2011 laut BBC das Reich "Imperial Throne" gegründet, Staatsoberhaupt sei ein gewisser "Nikolai III.". Der Staat wird international nicht anerkannt. Nach eigener Aussage würde die Idee von "einer großen Zahl patriotischer Russen, die nicht glücklich sind mit Putins Regime", unterstützt.

Der Inselstaat Kiribati ragt nur wenige Meter aus dem Wasser und ist von den Auswirkungen des Klimawandels massiv betroffen. Bakow hatte geplant, eine Reihe Öko-Hotels zu eröffnen. Zudem versprach er den Bau von Häfen, Schulen und Krankenhäusern sowie einer "Universität des Russischen Reichs".

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