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Leben auf der Venus? Nasa erwÀgt neue Mission

Von dpa, rtr
Aktualisiert am 19.09.2020Lesedauer: 3 Min.
Der Planet Venus: Dort haben Forscher eine erstaunliche Entdeckung gemacht.
Der Planet Venus: Dort haben Forscher eine erstaunliche Entdeckung gemacht. (Quelle: NASA/Reuters-bilder)
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Forscher haben in der AtmosphĂ€re der Venus ein Gas entdeckt, das auf Leben hindeutet – auf dem 500 Grad heißen Planeten. Nicht nur die Nasa will der Sache jetzt auf den Grund gehen.

Nach der Entdeckung des Gases Monophosphan auf der Venus will die Nasa bis April ĂŒber weitere Missionen zu unserem Nachbarplaneten entscheiden. "Es ist Zeit, die Venus auf der PrioritĂ€tenliste nach oben zu setzen", teilte Nasa-Chef Jim Bridenstine in einer ErklĂ€rung mit. Zur Auswahl stehen vier Projekte, darunter die Entsendung einer Sonde in die AtmosphĂ€re der Venus. Astronomen werten die Entdeckung von Monophosphan als Hinweis auf Leben.

Denn auf der Erde entseht die Verbindung aus einem Phosphor- und drei Wasserstoffatomen (PH3) vor allem durch biologische Prozesse. Der Nachweis in der Venus-AtmosphĂ€re sei allerdings kein belastbarer Beleg fĂŒr eine biologische Quelle auf unserem Nachbarplaneten, schreibt das Entdecker-Team um Jane Greaves von der UniversitĂ€t Cardiff im Fachblatt "Nature Astronomy". In einer Pressekonferenz am Montag schlossen die Autoren aber die Möglichkeit nicht aus, dass es Leben auf der Venus geben könnte.

Russland will wieder zu Venus – aber ohne die Nasa

Auch Russland hat schon angekĂŒndigt, wieder eine Mission zur Erforschung der Venus zu starten: "Die Venus-Erforschung soll wieder aufgenommen werden", sagte Dmitri Rogosin, Chef der Raumfahrtbehörde Roskosmos. Das sehe das Weltraum-Programm des Landes fĂŒr die Jahre 2021 bis 2030 vor. Eine Entscheidung dazu sollte nach frĂŒheren Angaben bis Ende Dezember getroffen werden.

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UrsprĂŒnglich wollte Russland die Erforschung der Venus gemeinsam mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa voranbringen. Nun sei ein weiteres Projekt "ohne breite internationale Zusammenarbeit" geplant. Offen blieb, wann eine russische Sonde zur Venus aufbrechen könnte. Eine Mission könnte es in den Jahren 2027 bis 2029 geben. DafĂŒr seien aber noch keine staatlichen Mittel genehmigt worden. Die Sowjetunion hatte bereits mehrfach Sonden zur Venus geschickt.

Venus in dichte Wolkendecke eingehĂŒllt

Die Venus ist Ă€hnlich groß wie die Erde, hĂŒllt sich jedoch in eine dichte Wolkendecke. Durch einen starken Treibhauseffekt herrschen auf der VenusoberflĂ€che mehrere hundert Grad Celsius, es ist viel zu heiß fĂŒr Leben. In den oberen AtmosphĂ€renschichten, rund 50 bis 60 Kilometer ĂŒber der OberflĂ€che, könnten vergleichsweise moderate Temperaturen jedoch Leben erlauben, was zu Spekulationen ĂŒber schwebende Mikroorganismen gefĂŒhrt hat.

Die Wissenschaftler hatten die Venus mit dem James-Clerk-Maxwell-Teleskop auf Hawaii und dem Atacama-Teleskopfeld in den chilenischen Anden analysiert. Dabei entdeckten sie Spektrallinien, die nur bei Monophosphan vorkommen. Die Venuswolken sind allerdings sehr sauer, wodurch die Verbindung schnell zerstört werden sollte. Sie muss also regelmĂ€ĂŸig neu entstehen, um die gemessene Konzentration von rund 20 Teilen in einer Milliarde Teilen AtmosphĂ€re (parts per billion, ppb) zu erklĂ€ren.

Bislang unbekannte chemische Prozesse liegen nah

Das Team untersuchte daher verschiedene mögliche Quellen fĂŒr das extrem giftige Gas wie etwa Mikrometeoriten, Blitze und chemische VorgĂ€nge in den Wolken und auf der PlanetenoberflĂ€che. Damit lasse sich die Herkunft des Monophosphans jedoch nicht erklĂ€ren, berichten die Forscher. Das lege nahe, dass es auf der Venus bislang unbekannte fotochemische oder geochemische Prozesse gebe.

"Wir behaupten nicht, dass wir Leben auf der Venus gefunden haben", sagte Ko-Autorin Sara Seager vom Massachusetts Institute of Technology bei der Pressekonferenz. "Wir haben das Gas Monophosphan detektiert, dessen Herkunft ein Geheimnis ist." Auf der Rangliste jener Himmelskörper im Sonnensystem, auf denen Leben möglich sein könnte, rĂŒcke die Venus nun nach oben, sagte sie. FĂŒr die Lösung der Frage wĂ€re es von Vorteil, den Planeten zu besuchen, um Messungen vor Ort vorzunehmen, betont das Team in seinem Fachartikel.

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