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5 GrĂŒnde, warum Frankfurt die schönste Stadt in Deutschland ist

Von Stefan Simon, Roxana Frey

23.06.2022Lesedauer: 5 Min.
Frankfurt am Main
Frankfurt am Main: Die Mainmetropole liegt auf Platz 7 der weltweit lebenswertesten StÀdte. (Quelle: benedek/getty-images-bilder)
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Frankfurt am Main zÀhlt wieder zu den Top 10 der lebenswertesten StÀdte weltweit und landet bei einem Ranking auf Platz 7. Was macht die Stadt so lebenswert?

Im diesjĂ€hrigen Index der britischen "Economist"-Gruppe, der am Donnerstag veröffentlicht wurde, landet Frankfurt auf Platz 7 und zĂ€hlt mit Hamburg und DĂŒsseldorf zu den lebenswertesten StĂ€dten. Schon der Frankfurter Dichter Friedrich Stolze wusste, warum die Stadt am Main was ganz Besonderes ist: "Un es will merr net in mein Kopp enei, Wie kann nor e Mensch net von Frankfort sei".

Einige Leute außerhalb Frankfurts wĂŒrden auf diese Aussage wohl eher mit einem Achselzucken reagieren oder sich fragen: Warum sollte ich auch in Frankfurt wohnen? Da gibt es doch nur Banker und DrogenabhĂ€ngige.

Es gibt viele Klischees ĂŒber die Mainmetropole. Wer von außerhalb kommt, lebt fĂŒr gewöhnlich zunĂ€chst nicht aus Überzeugung in FFM, wie man es im Volksmund so gern sagt. Man lebt hier aus Notwehr. Die meisten verschlĂ€gt der Beruf an den Main und nicht die Aussicht, sich in einer der lebenswertesten StĂ€dte Deutschlands niederzulassen. Aber genau als das entpuppt sich Frankfurt fĂŒr die Einwohnerinnen und Einwohner. Wahrscheinlich ist es auch nur so zu verstehen, warum die Menschen, die hier leben, einander gern von ihrer Stadt vorschwĂ€rmen, wĂ€hrend jene, die Frankfurt nur flĂŒchtig kennen, es oft fĂŒr langweilig halten.

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Aber ganz ehrlich: Sollen doch all die schicken Hamburger und MĂŒnchner, die hippen Berliner die Stadt am Main ruhig unterschĂ€tzen und glauben, dass hier zwischen den HochhĂ€usern der Banken und dem GrĂŒnderzeitflair Sachsenhausens nicht viel los ist. In Frankfurt lĂ€cheln wir darĂŒber. Denn das Gegenteil ist der Fall. FĂŒnf GrĂŒnde, warum FFM die lebenswerteste Stadt ist, obwohl es mehr als nur fĂŒnf GrĂŒnde gibt.

Grund Nummer Eins: Internationaler Flair

Die ganze Welt in einer Stadt. Frankfurterinnen und Frankfurter sagen diesen Spruch voller Stolz. Unternehmen und Institutionen aus der ganzen Welt haben sich hier angesiedelt. Die Stadt hat eine liberale und weltoffene Tradition. 90 Prozent der 194 Staaten der Welt sind in Frankfurt vertreten. 30 Prozent der knapp 764.000 Bewohnerinnen und Bewohner haben auslĂ€ndische Wurzeln. Wo sonst trifft man in nur wenigen Metern auf afghanische Bolani, tĂŒrkische Sulu-Köfte und Ă€thiopisches Injera? Egal, ob die Herkunft der Eltern tĂŒrkisch, italienisch oder marokkanisch ist – wer hier wohnt und aufgewachsen ist, sagt: "Ich bin Frankfurter".

Zum internationalen Flair der Stadt zĂ€hlen auch die vielen Messen, wie etwa die Buchmesse. Letztendlich sind es die Menschen in ihrer fĂŒr Frankfurt typischen und in der Republik einzigartigen Mischung aus Finanz, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur. Es sind Kinobesuche, bei denen man bei einem Film in der Originalfassung von TĂŒrkisch ĂŒber Urdu, Russisch und Spanisch jede Sprache im Publikum vernimmt außer Deutsch. Es sind Friseursalons wie "Bob's Hair Base", wo ein Barack-Obama-Wackelkopf am Eingang die GĂ€ste begrĂŒĂŸe, im Hintergrund Jazz lĂ€uft und amerikanisches Englisch gesprochen. FĂŒr eine kurze Zeit beschleicht einen das GefĂŒhl, mitten in Brooklyn zu sein. Und zu guter Letzt ist Frankfurt das Tor zur Welt. London, Paris, ZĂŒrich und Amsterdam – egal ob mit Flugzeug oder Zug, in wenigen Stunden ist man von Frankfurt aus ĂŒberall in Europa.

Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen (Archivbild): Der Betreiber Fraport hÀlt an seiner umstrittene Beteiligung am Flughafen in St. Petersburg fest.
Landeanflug auf den Frankfurter Flughafen (Archivbild): Frankfurt kann man ohne Übertreibung das Tor zur Welt nennen. (Quelle: Arnulf Hettrich/imago-images-bilder)

Grund Nummer Zwei: Kultur

Dass die Stadt in den vergangenen zwanzig Jahren ansehnlicher und dabei auch noch lebenswerter geworden ist, hat weniger mit den Glitzerfassaden der BankentĂŒrme zu tun als vielmehr mit dem, was hinter ihnen los ist. Und das ist in Frankfurt vor allem: Kultur. Die Dichte der wissenschaftlichen Forschungs- und Lehreinrichtungen, von Kulturinstitutionen wie Museen, KonzerthĂ€usern und Opern, Orten der Literatur, des Theaters, des Tanzes, des Designs und der neuen Musik findet in grĂ¶ĂŸeren StĂ€dten nicht ihresgleichen. Am Museumsufer auf der sĂŒdlichen Mainseite reihen sich 26 Museen.

Dort steht etwa das StĂ€del, eines der bedeutendsten Kunstmuseen Deutschlands. Auf der gegenĂŒberliegenden Seite des Mains winken Oper und Schauspiel mit Programmen, auf die man aus den echten GroßstĂ€dten nicht mehr nur mit Respekt, sondern durchaus auch mit Neid schaut.

Im Sommer winken zahlreiche Freiluftveranstaltungen wie die Sommerwerft, ein internationales Tanz- und Theaterfestival direkt am Wasser an der Weseler Werft. WĂ€hrend des Museumsuferfests haben so gut wie alle Museen in der Frankfurter Innenstadt, vor allem aber die rund um das Mainufer gelegenen Museen, bis weit in die Nacht hinein geöffnet. Dazu gibt es entlang das Mains zahlreiche BĂŒhnen mit Livemusik oder Freilichtveranstaltungen fĂŒr KĂŒnstler.

Museumsuferfest in Frankfurt am Main (Archivbild): Frankfurt feiert jÀhrlich am letzten Augustwochenende drei Tage seine Museen und seinen Fluss.
Museumsuferfest in Frankfurt am Main (Archivbild): Frankfurt feiert jÀhrlich am letzten Augustwochenende drei Tage seine Museen und seinen Fluss. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)

Grund Nummer drei: Gastronomie

Frankfurt kann mehr als Ebbelwoi und HandkĂ€s. Das beweist die vielseitige Gastro-Szene, die sich gerade in den letzten Jahren in Frankfurt etabliert hat. Wie kĂŒrzlich erhobene Statistiken verschiedener Online-Portale zeigen, ist die Restaurantdichte in keiner anderen deutschen Großstadt so hoch wie in der Metropole am Main. Zudem wurde Frankfurt kĂŒrzlich zur veganen Hauptstadt gekĂŒrt.

Von Sterne-Gastronomien ĂŒber waschechte Apfelweinkneipen zu internationalen Szenerestaurants – die Entscheidung, was Sie sich in Frankfurt zuerst schmecken lassen sollten, fĂ€llt nicht leicht. Unsere Tipps finden Sie hier:

Grund Nummer vier: Frankfurt ist GrĂŒn

Ja, erwischt. Damit hĂ€tten Sie jetzt nicht gerechnet, oder? Frankfurt ist tatsĂ€chlich eine sehr grĂŒne Stadt, die zahlreiche Orte zum Entspannen bietet. Der Palmengarten ist einer der grĂ¶ĂŸten öffentlichen GĂ€rten und gilt auch als einer der schönsten der Stadt. Von Besuchern wird er oft auch als mediterrane Oase beschrieben, denn er beherbergt mehrere PalmenhĂ€user und TropengewĂ€chshĂ€user.

Er ist 22 Hektar groß und einer der grĂ¶ĂŸten seiner Art. Zu finden ist er im Stadtteil Westend. Im Bethmannpark, unweit der Zeil, befindet sich der Chinesische Garten. Er wurde in Gedenken an das Tian’anmen-Massaker errichtet. Er ist auch bekannt als "Garten des Himmlischen Friedens" und ist ein toller Ort zum Entspannen und Ruhen. Inmitten des Chinesischen Gartens liegt ein schön angelegter Teich mit Wasserpavillon.

Oder der GrĂŒneburgpark: Er ist mit 29 Hektar der grĂ¶ĂŸte Park Frankfurts und hat seinen Namen vom ehemaligen Gutshof GrĂŒne Burg. Er liegt zudem in unmittelbarer NĂ€he des Palmengartens und des Botanischen Gartens. Heute stehen im GrĂŒneburgpark 2.600 BĂ€ume. Es gibt noch zahlreiche andere grĂŒne PlĂ€tze in Frankfurt wie den GĂŒnthersburgpark, den Brentano- und Solmspark entlang der Nidda im Stadtteil Rödelheim, den Frankfurter Stadtwald oder den Rothschildpark.

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Dank einer BĂŒrgerinitiative entstand einer der beiden botanischen GĂ€rten Frankfurts: der Palmengarten.
Dank einer BĂŒrgerinitiative entstand einer der beiden botanischen GĂ€rten Frankfurts: der Palmengarten. (Quelle: Blickwinkel/imago-images-bilder)

Grund Nummer FĂŒnf: Das Umland

Wer aus Frankfurt und der Region kommt, bezeichnet die Stadt oftmals als die Innenstadt vom Rhein-Main-Gebiet. Aus Frankfurt ist man ziemlich schnell im direkten Umland, viele der StĂ€dte wie Offenbach, Bad Vilbel oder Oberursel im Taunus liegen an der Stadtgrenze. Generell, der Taunus lĂ€dt zu tollen TagesausflĂŒgen ein. Er charakterisiert vieles: hohe Berge, dichte WĂ€lder, Felsen und eine weite, vorwiegend agrarisch genutzte Hochebene sowie Burgen und Schlösser. Im Sommer auf den Feldberg oder den Bad-König-Rundweg wandern, im Winter durch die trĂ€umerische verschneiten WĂ€lder laufen und Schlitten fahren.

FrĂŒhsommerwetter im Taunus: In der Mitte Deutschlands werden am Wochenende wieder 20 Grad erwartet.
FrĂŒhsommerwetter im Taunus: Bei sonnigem Wetter hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Region. (Quelle: Jan Eifert/imago-images-bilder)
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Im Sommer ist der Main der Anziehungspunkt. Ob man nun zur GerbermĂŒhle radelt, wo Frankfurts berĂŒhmter Sohn Goethe seinen 66. Geburtstag feierte, oder mit dem Rad vom Offenbacher Hafen vorbei am Rumpenheimer Schloss bis nach MĂŒhlheim fĂ€hrt. Oder westlich den ganzen Main entlangfĂ€hrt, bis man in Mainz auf den Rhein trifft und sich dort tagsĂŒber in der rheinland-pfĂ€lzischen Landeshauptstadt auf eine Weinschorle niederlĂ€sst.

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