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Psychologen wollen Putin per Brief zum Umdenken bewegen

Von dpa
11.03.2022Lesedauer: 2 Min.
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Psychologen aus rund 20 L├Ąndern wollen mit einem Offenen Brief den russischen Pr├Ąsidenten Wladimir Putin zum Umdenken bewegen. "Wir schreiben an Sie, um unser wissenschaftliches und praktisches Wissen ├╝ber die Konsequenzen eines Krieges f├╝r denjenigen, der den Krieg beginnt, mit Ihnen zu teilen und einen Ausweg aus dieser gef├Ąhrlichen Situation aufzuzeigen", beginnt das Schreiben, das von den hessischen Sozialpsychologen Rolf van Dick (Uni Frankfurt) und Ulrich Wagner (Uni Marburg) initiiert wurde. Unterschrieben haben knapp 40 Kollegen von den USA bis Polen, Norwegen bis S├╝dafrika, Indien und Pakistan.

Mit dem Brief wollen sie Putin ├╝ber "negative Effekte" seiner Politik in Kenntnis setzen, wie sie schreiben. Mit Verweis auf wissenschaftliche Fachliteratur erkl├Ąren sie, welche Prozesse der Krieg gegen die Ukraine im Einzelnen in Gang setzt. Letztendlich f├╝hre all das "zur Ablehnung, Isolation und physischer Bedrohung" der als verantwortlich geltenden politischen F├╝hrungspersonen.

B├╝rger auf beiden Seiten eines Krieges erlebten "nationale Isolierung", hei├čt es in dem Brief. Das f├╝hre zu einem Streben nach Ver├Ąnderungen. Aus ├Âkonomischen Krisen entstehe das Gef├╝hl, benachteiligt zu sein "und dieses Gef├╝hl ist h├Ąufig der Ausl├Âser f├╝r Widerstand, Protest und Revolutionen gegen staatliche Institutionen".

Die Erschaffung eines Weltbildes, in dem man selbst positiv und der Feind negativ erscheint, "bindet Ressourcen und f├╝hrt dazu, dass die politischen F├╝hrungspersonen sich isolieren und in einer Blase von "Ja-Sagern" enden - und sie sind immer der Gefahr ausgesetzt, dass ihre L├╝gen enttarnt werden", schreiben die Autoren.

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Wenn keinerlei Sicherheit mehr bestehe, entwickelten B├╝rger ein starkes Bed├╝rfnis nach Erkl├Ąrungen: "Dies f├╝hrt letztlich zu einer Wahrnehmung der Situation wie sie wirklich ist: Die Menschen werden erkennen, wer f├╝r den Kriegsausbruch und all sein Leiden, Verletzungen und Tod verantwortlich ist."

"Aus unserer psychologischen Perspektive ist die wichtigste Empfehlung, unverz├╝glich mit Kriegshandlungen aufzuh├Âren", raten die Wissenschaftler Putin: "Denken Sie noch einmal dar├╝ber nach, welche Ziele Sie mit dem Krieg verfolgen wollten und was Sie tats├Ąchlich mit der Gewalt erreichen werden: f├╝r die russische Bev├Âlkerung und f├╝r Sie pers├Ânlich!" Der Brief schie├čt mit dem Appell: "Bleiben Sie offen f├╝r Verhandlungen!"

Prof. van Dick h├Ąlt es nicht f├╝r v├Âllig ausgeschlossen, dass der Brief Putin erreicht, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. Das Schreiben sei unter anderem auf einem Internetportal hochgeladen worden, ├╝ber das russische B├╝rger dem Pr├Ąsidenten schreiben k├Ânnen. Die Unterzeichner wollen auch die kritische Opposition in Russland erreichen und ein Signal an die Ukraine senden.

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