• Home
  • Sport
  • Bundesliga
  • FC Bayern MĂĽnchen
  • Analyse zum Supercup: Was die Bayern dem BVB in dieser Saison voraus haben


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextRussland stellt Gasverträge infrageSymbolbild für einen TextHier leben die unglücklichsten MenschenSymbolbild für einen TextKondomhersteller ist pleiteSymbolbild für ein VideoBritische Rakete zerstört Russen-HelikopterSymbolbild für einen TextBoris Becker klagt gegen Oliver PocherSymbolbild für einen TextSchottland: Neues Unabhängigkeits-VotumSymbolbild für ein VideoInsel bereitet sich auf Untergang vorSymbolbild für einen TextSylt: Edelrestaurant muss schließenSymbolbild für einen TextDas ist die "Mogelpackung des Monats"Symbolbild für einen TextFührerschein auf dem Handy – so geht'sSymbolbild für einen TextMario Götze zieht umSymbolbild für einen Watson TeaserLola Weippert zeigt sich ungewohnt intimSymbolbild für einen TextDieses Städteaufbauspiel wird Sie fesseln

Was der FC Bayern dem BVB in dieser Saison voraus hat

Von Constantin Eckner

Aktualisiert am 01.10.2020Lesedauer: 3 Min.
Der FC Bayern freut sich ĂĽber den Gewinn des Supercups.
Der FC Bayern freut sich ĂĽber den Gewinn des Supercups. (Quelle: Poolfoto/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Mit dem nationalen Supercup gewann der FC Bayern am Mittwochabend seinen fünften Titel des Jahres. Dabei waren die Münchner nicht immer souverän – aber am Ende eben den einen Tick besser.

Die Bayern haben nach dem Europäischen nun auch den Deutschen Supercup gewonnen und ihre Vormachtstellung einmal mehr unterstrichen. Allerdings musste sich der Rekordmeister im Duell mit Erzrivale Borussia Dortmund arg strecken.


FC Bayern in der Einzelkritik: Lewandowski enttäuscht – aber ein Juwel überragt

Es ist vollbracht! Der FC Bayern München hat den deutschen Supercup 3:2 (2:1) gegen Herausforderer Borussia Dortmund gewonnen und damit den fünften Titel in Serie geholt. Neben der Trophäe gab es aber eine Erkenntnis, die nachdenklich stimmte: Die Münchner wirkten angesichts ihres Mammutprogramms der vergangenen Wochen müde und ausgepumpt – allen voran Torgarant Robert Lewandowski. Am Ende war es wieder einmal ein DFB-Star, der den Unterschied ausmachte – der FC Bayern in der Einzelkritik.
Manuel Neuer: "Zeit, Zeit, Zeit!" Der Weltmeister war im ganzen Stadion zu hören. Unpräziser Flankenball auf Felix Passlack, gefährliches Zuspiel auf Mahmoud Dahoud (24.) – der Bayern-Kapitän wirkte in der Spieleröffnung nicht immer souverän. Weltklasse im Eins-gegen-eins gegen Erling Haaland. Note 3
+14

Ăśber die Aussagekraft des Supercups darf gewiss gestritten werden, aber das Aufeinandertreffen zwischen Bayern und Dortmund zu solch einem frĂĽhen Zeitpunkt in der Saison vermag erste Einblicke in den Leistungsstand beider Teams zu geben.

Die Trainer nahmen den Supercup ernst

Den Aufstellungen der Trainer war zu entnehmen, dass sie den Supercup mit einer gewissen Ernsthaftigkeit angingen, aber auch das eine oder andere Experiment nicht scheuten. Auf Seiten der Dortmunder durften sich die Reservisten Mahmoud Dahoud und Thomas Delaney im zentralen Mittelfeld beweisen. Auf Seiten der Münchner griff Hansi Flick auf das 4-3-3-Alternativsystem zurück, um Corentin Tolisso im Zentrum spielen zu lassen, während Thomas Müller in dieser Partie vornehmlich vom Flügel kam.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Sprengmeister Erdoğan – Jetzt droht der große Knall
Recep Tayyip Erdoğan: Der türkische Präsident blockiert die Aufnahme von Schweden und Finnland in die Nato.


Die Dortmunder waren von der gegnerischen Aufstellung ĂĽberrascht, weil sie vermuteten, dass die Bayern im 4-2-3-1 auftreten wĂĽrden und Tolisso vor der Abwehr spielen wĂĽrde. Als vorm Anpfiff etwa Emre Can auf die andere Seite blickte, war seine Verwunderung ob der Anordnung der MĂĽnchener nicht zu ĂĽbersehen.

Der FC Bayern gegen Borussia Dortmund im Supercup: Die Grundformationen beider Teams.
Der FC Bayern gegen Borussia Dortmund im Supercup: Die Grundformationen beider Teams.

Eine Pressingschlacht

Der Supercup war insofern eine Werbung für den deutschen Spitzenfußball, weil einmal mehr unter Beweis gestellt wurde, wie gut das Pressing hierzulande ist. Bayern und Dortmund ließen sich gegenseitig nahezu keine Luft zum Atmen, wenn der andere den Ball in der eigenen Spielhälfte hatte. Aus diesem Grund gab es viele Umschalt- und Kontersituationen. Beide Mannschaften verbuchten zusammen 17 Balleroberungen; hinzu kamen 38 weitere Ballbesitzwechsel, die oftmals die Folge von intensivem Pressing und Verteidigen waren.

BVB agierte mit kompakten ballorientierten Raumdeckung

Die konkreten Abläufe im Pressing unterschieden sich vor allem im Detail. Die Bayern stellten mit einer Eins-gegen-Eins-Zuordnung die Dortmunder Dreierabwehr sowie die beiden zentralen Mittelfeldspieler unmittelbar am BVB-Strafraum zu. Zumeist ließen Joshua Kimmich und Corentin Tolisso ihren Gegenspielern im Mittelfeld zunächst ein paar Meter Platz, um sie anschließend mit mehr Dynamik zu attackieren, sollte der Ball in ihre Richtung gespielt werden.

Der BVB wiederum spielte weniger mit einer direkten Manndeckung, als vielmehr mit einer kompakten ballorientierten Raumdeckung. Lediglich Kimmich, jener Münchener, der sich erfahrungsgemäß am ehesten mit seinen Dribblings aus Pressingsituationen befreien kann, wurde in enge Manndeckung genommen. Die Dortmunder wussten, dass der Rekordmeister den Spielaufbau über die linke Seite leiten würde, sollte Kimmich aus dem Spiel genommen werden. Interessanterweise waren es die beiden zentralen Mittelfeldspieler der Borussen, die extrem weit zum Flügel verschoben, um etwa Linksverteidiger Alphonso Davies unter Druck zu setzen.

Im Supercup: So sah das hohe Pressing beider Teams aus – links das des BVB, rechts das der Bayern.
Im Supercup: So sah das hohe Pressing beider Teams aus – links das des BVB, rechts das der Bayern.

Das aggressive Pressing der Dortmunder und das damit verbundene weite Vorrücken der beiden Mittelfeldakteure war insofern überraschend, weil es mit einem hohen Risiko verbunden war. Der BVB gab viel Raum vor der Abwehr auf, war aber mehrfach erfolgreich mit seinen Pressingattacken. Immerhin verloren die Bayern den Ball allein zehnmal, bevor sie die Mittellinie überqueren konnten. Beide Dortmunder Treffer fielen infolge von erfolgreichen Pressingattacken in der bayerischen Hälfte, während das entscheidende 3:2 der Bayern auch das Resultat von hartem Nachsetzen unmittelbar nach einem Aufbaupass war.

Der feine Unterschied

Der feine Unterschied zwischen beiden Mannschaften liegt weiterhin in der offensiven Durchschlagskraft. Wenn Dortmund keinen Erfolg mit dem eigenen Pressing hat, ist es im Angriff – gerade in Abwesenheit von Jadon Sancho – eine Ein-Mann-Show von Erling Haaland, der sich gerne auch mal gegen zwei oder drei Verteidiger zu behaupten weiß. Die Bayern besitzen jedoch mehr Offensivwaffen und auch ihre zweite Welle kann Tore vorbereiten oder erzielen.

Zum Vergleich: Beim BVB spielten Thomas Meunier und – aufgrund von Verletzungen – Felix Passlack auf den Flügeln. Beide blieben offensiv weitestgehend blass. Meunier, der sich als größte Schwachstelle der Dortmunder mit und ohne Ball entpuppte, hatte sogar in der zweiten Halbzeit die Chance eine schnelle Umschaltsituation in einen Torerfolg umzumünzen. Während sein Vorgänger Achraf Hakimi diese Möglichkeit wahrscheinlich genutzt hätte, schoss Meunier den Ball in Richtung der menschenleeren Tribüne der Allianz Arena.

Die Bayern jedoch besitzen mit Davies sowie seinen offensiven Teamkollegen vielmehr Qualität auf den für sie so wichtigen Außenbahnen, was sie offensiv variabler und damit weniger ausrechenbar macht.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Vjeko Keskic, fcb-inside
  • Steven Sowa
  • Arno Wölk
Von Steven Sowa, Arno Wölk
Alphonso DaviesBVBEmre CanFC Bayern MĂĽnchenHansi FlickJoshua KimmichThomas MĂĽller
FuĂźball

Formel 1


t-online - Nachrichten fĂĽr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website