Sie sind hier: Home > Sport > Bundesliga > FC Bayern München >

David Alaba: Nach Verhandlungsabbruch – diese Optionen hat der Österreicher

Nach Verhandlungsabbruch  

Hier könnte Bayern-Profi Alaba im nächsten Jahr spielen

02.11.2020, 17:02 Uhr | sle, t-online

David Alaba: Nach Verhandlungsabbruch – diese Optionen hat der Österreicher. David Alaba (Archivfoto): Für den FC Bayern erzielte der Abwehrspieler bereits 31 Tore. (Quelle: imago images/Action Pictures)

David Alaba (Archivfoto): Für den FC Bayern erzielte der Abwehrspieler bereits 31 Tore. (Quelle: Action Pictures/imago images)

Monatelang wurde verhandelt – jetzt der Bruch: Der FC Bayern München hat sein Vertragsangebot für David Alaba zurückgezogen. Doch was bedeutet das für die Zukunft des Abwehrspielers?

In den Vertragsverhandlungen zwischen David Alaba und dem FC Bayern München ging es ums Geld und nach Aussage von Alabas Berater Pini Zahavi um damit verbundene Wertschätzung für den Österreicher. Der Innenverteidiger wollte in die gleiche Gehaltsliga aufsteigen wie Manuel Neuer und Robert Lewandowski, hieß es in Medienberichten. 

Doch daraus wird jetzt erst einmal nichts, denn Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic sagte am Sonntag im Bayrischen Rundfunk: "Die Antwort war, dass das Angebot noch immer unbefriedigend ist und wir weiter nachdenken sollen. Daraufhin haben wir uns entschlossen, das Angebot komplett vom Tisch zu nehmen – das heißt, es gibt kein Angebot mehr." Alaba wurde von dieser Aussage anscheinend überrascht: "Ich habe es gestern Abend aus den Nachrichten erfahren. Das war natürlich eine besondere Situation. Wie es dann weitergeht, wird sich zeigen", sagte der Bayern-Star am Dienstag auf einer Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen Salzburg.


Doch was bedeutet diese Aussage jetzt für Alaba? Hat der Noch-Bayernspieler nun gleich mehrere Optionen? t-online beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wechselt Alaba innerhalb der Bundesliga? 

Kein Verein in der Bundesliga kann höhere Gehälter zahlen als der FC Bayern. Schätzungen zufolge verdienen Manuel Neuer und Robert Lewandowski an die 20 Millionen Euro im Jahr. Alaba soll "nur" halb so viel verdienen. Beim Ligakonkurrenten Dortmund gilt Marco Reus als Top-Verdiener mit schätzungsweise zwölf Millionen Jahresgehalt. Ein Wechsel innerhalb der Bundesliga kann deshalb fast ausgeschlossen werden. Hinzu kommt: Bei keinem anderen deutschen Verein als dem FC Bayern hätte er größere Chancen auf weitere Titelgewinne. Auch das dürfte für den erfolgsverwöhnten Alaba eine Rolle bei der Wechselentscheidung spielen. Doch Alaba hat am Dienstag Medienberichten zu seinen Forderungen widersprochen: "Die Summen, die in den Raum gestellt werden, entsprechen nicht der Wahrheit." 


Wechselt David Alaba schon zur Winterpause?

Ein Verkauf zur Winterpause würde dem FC Bayern noch Geld einbringen, doch Alaba ist für die Abwehr des Rekordmeisters zu wichtig, um mitten in der Saison freiwillig auf die Dienste eines Spieler mit der Qualität des Österreichers zu verzichten. Auch werden die Top-Klubs in Europa lieber noch ein paar Monate warten und den Innenverteidiger dann ablösefrei verpflichten, als jetzt schon Geld in die Hand zu nehmen. Deshalb scheint es wahrscheinlich, dass Alaba bis zum Saisonende bei Bayern bleibt, und dann den Klub ablösefrei verlässt, sollte es nicht doch noch zu einer Einigung kommen. Alaba selbst betonte am Dienstag erneut, dass er sich beim Rekordmeister sehr wohl fühle.

Welcher Verein im Ausland käme für David Alaba in Frage? 

Dem Abgang von Toni Kroos zu Real Madrid oder Michael Ballacks Wechsel zum FC Chelsea haben die Münchner bereits bewiesen, dass sie auch wirklich wichtige Spieler ziehen lassen und nicht immer versuchen, sie um jeden Preis zu halten. Deshalb ist ein Wechsel ins Ausland eine wahrscheinliche Option, doch welcher Verein würde sich anbieten? 

Barcelona: Der katalanische Klub steckt in einer finanziellen Krise. Zwar hat man gerade erst mit Marc-André ter Stegen verlängert, doch die Situation scheint ernst. Spieler sollen bereits auf Teile ihres Gehalts verzichten. Für Alaba also kein guter Zeitpunkt, um dort das eigene Gehalt aufzubessern.

FC Liverpool: Jürgen Klopp kennt als ehemaliger Trainer von Borussia Dortmund Alaba gut und vor Kurzem haben sich zwei seiner wichtigsten Spieler verletzt, darunter auch Abwehrchef Virgil van Dijk, der voraussichtlich bis April ausfallen wird. Doch Klopp braucht jetzt einen Ersatz und nicht erst im Sommer. Laut "Daily Mirror" soll Liverpool deshalb Interesse an Perr Schuurs von Ajax Amsterdam haben. 

Manchester City: Schon im Sommer soll Alaba auf der Kandidatenliste von Pep Guardiola gestanden haben. Doch City hat sich im Sommer mit zwei neuen Innenverteidigern verstärkt. Der Bedarf scheint damit vorerst gedeckt zu sein. 

Real Madrid: Die spanische Liga soll Alabas bevorzugtes Ziel sein. Mit den Königlichen wurde der Abwehrspieler bereits im März in Verbindung gebracht. Schon 2016 soll Real dem FC Bayern München ein Angebot über 50 Millionen für den Österreicher abgegeben haben – damals erfolglos. Ein ablösefreier Wechsel wäre für die Spanier diesmal sicherlich interessant. 

Angesprochen auf diese Optionen dementierte David Alaba allerdings die Gerüchte: "Ich habe mir keine Gedanken gemacht, wie meine Zukunft aussehen kann. Ich hatte auch keinen Kontakt zu anderen Klubs." 

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal