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Bayern muss raus aus der Bundesliga

  • Florian Wichert
  • Robert Hiersemann
Von Robert Hiersemann und Florian Wichert

Aktualisiert am 15.02.2022Lesedauer: 1 Min.
Leroy Sané hat mit 12 Toren und 13 Torvorlagen in 30 Pflichtspielen einen großen Anteil an der Übermacht der Bayern in dieser Saison. Das 2:4 beim VfL Bochum zuletzt konnte er nicht verhindern.
Leroy Sané hat mit 12 Toren und 13 Torvorlagen in 30 Pflichtspielen einen großen Anteil an der Übermacht der Bayern in dieser Saison. Das 2:4 beim VfL Bochum zuletzt konnte er nicht verhindern. (Quelle: imago-images-bilder)
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Trotz Bayern-Niederlage herrscht Langeweile im Meisterkampf. Helfen nur noch Playoffs, über die in der Liga mal wieder hitzig diskutiert wird? Oder gibt es eine bessere Lösung?

Für Diskussionen sind alle offen, mit Blick auf die Umsetzung die meisten aber eher skeptisch. In der hitzigen Debatte um Meister-Playoffs im deutschen Fußball scheiden sich die Geister. "Das ist nicht so mein Ding. Ich finde Fußball ganz gut, so wie er ist. Ich weiß gar nicht, wie man das organisieren will", sagte Borussia Dortmunds Trainer Marco Rose.


FC Bayern: Was diese ehemaligen Stars heute machen

t-online.de hat sich 20 ehemalige Spieler des deutschen Rekordmeisters herausgesucht und aufgeschrieben, was sie heute machen. Tobias Rau beispielsweise, 2003 bis 2005 im Verein, unterrichtet heute in der Nähe von Bielefeld an einer Gesamtschule Biologie und Sport.
Thomas Helmer (1992–1999): Jahrelang eine Bank in der Defensive des FC Bayern. Zuletzt moderierte der Europameister von 1996 die Sport1-Kultsendung "Doppelpass", im Sommer 2021 gab er sie jedoch an Florian König ab. Helmer ist dennoch weiterhin für Sport1 als Moderator im Einsatz, moderiert unter anderem den "Doppelpass on Tour", den Sport1-Fantalk oder auch die Spiele des DFB-Pokals.
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t-online-Kolumnist Stefan Effenberg dagegen sieht das anders und stellte folgende These auf, die am gestrigen Sonntag intensiv im "Doppelpass" auf Sport 1 diskutiert wurde: "Endlich kommt Dynamik in das Thema Playoffs. Nachdem selbst Bayern ein Zeichen gesetzt hat, kommt die Bundesliga daran nicht mehr vorbei. Es braucht nun ein tragfähiges Konzept."

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Zeichen von Bayern gab es sogar zwei. Nach Vorstandschef Oliver Kahn zeigte sich auch Trainer Julian Nagelsmann offen: "Wenn schlaue Köpfe sich dafür entscheiden, dass Playoffs einen Mehrwert hätten, weil mehr Spiele übertragen werden können, weil es mehr Spannung gibt, dann bin ich der Letzte, der sich davor verschließt."

Das führt zu der Frage:

Sind Playoffs die letzte Chance für die Bundesliga?

Pro
Robert Hiersemann
Robert Hiersemann

Ja, denn uns fehlt die Spannung

In der Liga-Spitze ist alles so eindeutig, dass es fast wehtut. Selbst eine 2:4-Klatsche in Bochum ist für den Rekordmeister kein Problem mehr – Bayern hat immer noch sechs Punkte Vorsprung auf den BVB. Und deshalb brauchen wir dringend den neuen Spielmodus. Das ist die letzte Chance. Denn uns fehlt die Spannung im Meisterkampf. Geht es so weiter, schafft sich das Liga-System selbst ab. Denn ohne ein interessantes Titelrennen ist eine Fußballliga auf Dauer nichts wert.

Die Stärke der Bayern gefährdet alle – und zwar ohne dass sie es selbst wollen. Was sollen sie auch tun? Mit Absicht verlieren?

Das Problem am aktuellen Modus: Nach 34 Spieltagen setzt sich am Ende immer das beste Team durch. Also Bayern. Und wenn es dann noch so viel stärker ist als der Rest, steht der Meister häufig schon kurz nach der Winterpause fest. Das ist Gift für die Bundesliga. Ein Playoff-Modus hingegen sorgt für Pokal-Stimmung zum Saisonfinale.

Selbstverständlich wird sich der FCB auch dann meist durchsetzen, aber: Es ist eben nicht mehr sicher. Das beste Beispiel dafür ist die aktuelle DFB-Pokal-Saison. Die Topvereine sind bereits ausgeschieden, schwächere Teams kämpfen um den Titel. Das ist das, was wir als Fußballfans erleben wollen.

Kontra
Florian Wichert
Florian Wichert

Nein, das Problem liegt tiefer

Der Meisterkampf in der Bundesliga ist langweilig. Deshalb: Lassen Sie uns über Reformen sprechen. Aber: bitte nicht nur über Playoffs.

Denn: Gibt es am Ende der Saison Playoffs, interessiert sich doch kein Mensch mehr für die reguläre Saison. Sie verkommt zu einem Vorgeplänkel – so wie es im Eishockey der Fall ist.

Bis heute gilt die Meisterschaft als ehrlichster Titel, da die Mannschaft gewinnt, die über ein Jahr und 34 Spiele die beste war. Playoffs würden der Meisterschaft die Ehrlichkeit nehmen. Und was, wenn Bayern trotz Playoffs jedes Jahr Meister wird? Oder zumindest in neun von zehn Jahren?

Das wäre kein Wunder, weil das Problem in Wirklichkeit tiefer liegt. Die Verteilung der TV-Gelder macht einen fairen Wettbewerb nahezu unmöglich.

Deshalb sind nur zwei Wege zielführend. Erstens: Die TV-Gelder anders verteilen und akzeptieren, dass sich Paris und Manchester City über die Bundesligisten totlachen. Zweitens: Bayern in eine neue Super League schicken und damit aus der Bundesliga rausnehmen.

Übrigens: Von einer letzten Chance ist die ansonsten sehr spannende Liga weit entfernt. Jede Dominanz wird irgendwann gebrochen, zuletzt hat es die einstigen Übermannschaften Juventus, Celtic Glasgow und Paris erwischt, die 2021 nach langen Serien nicht Meister wurden.

Wer hat recht?

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Im "Zweikampf der Woche" kommentieren wöchentlich Florian Wichert (Stellvertretender Chefredakteur bei t-online) und Robert Hiersemann (Head of Fußball und Sport) aktuelle Fußballthemen. Sehen Sie das Format oben im Video oder auch ab 21 Uhr im Free-TV im Rahmen von "Bundesliga Analyse" auf Sport 1.

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