• Home
  • Sport
  • Bundesliga
  • BVB: Trainer Marco Rose ist am Kader und der eigenen Ideenlosigkeit gescheitert


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextRussland zahlt f├Ąllige Zinsschulden nichtSymbolbild f├╝r einen TextG7-Foto ohne Scholz: S├Âder ├Ąu├čert sichSymbolbild f├╝r einen TextFC Bayern gibt Man├ęs Nummer bekanntSymbolbild f├╝r einen TextTV-Star wird zweimal wiederbelebtSymbolbild f├╝r ein VideoG7: Warum schon wieder in Bayern?Symbolbild f├╝r einen TextT├╝rkei: 200 Festnahmen bei "Pride Parade"Symbolbild f├╝r einen TextTrib├╝ne bei Stierkampf st├╝rzt ein ÔÇô ToteSymbolbild f├╝r einen Text"Arrogante Vollidioten": BVB-Boss sauerSymbolbild f├╝r einen TextGer├╝chte um Neymar werden konkreterSymbolbild f├╝r einen TextGercke ├╝berrascht mit Mama-Tochter-FotoSymbolbild f├╝r einen TextStaatschefs witzeln ├╝ber PutinSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserRTL-Moderatorin bei Flirt im TV erwischtSymbolbild f├╝r einen TextJetzt testen: Was f├╝r ein Herrscher sind Sie?

Rose ist am Kader und der eigenen Ideenlosigkeit gescheitert

Von Constantin Eckner

Aktualisiert am 20.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Marco Rose: Nach nur einem Jahr verl├Ąsst der Trainer den BVB wieder.
Marco Rose: Nach nur einem Jahr verl├Ąsst der Trainer den BVB wieder. (Quelle: RHR-Foto/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Mit einem echten Paukenschlag hat sich Borussia Dortmund von Cheftrainer Marco Rose getrennt. Zuletzt st├Ąrkte der BVB dem 45-J├Ąhrigen noch den R├╝cken und eine weitere Zusammenarbeit schien wahrscheinlich. Im Verein glaubten allerdings nicht alle an Rose.

Die Kommunikation von Borussia Dortmund wirkte zuletzt erfrischend anders. Statt den eigenen Cheftrainer aufgrund verfehlter sportlicher Ziele infrage zu stellen, durfte Marco Rose mit der ├Âffentlichen Unterst├╝tzung der sportlichen F├╝hrung weiterarbeiten. Die BVB-Oberen nahmen vornehmlich die eigene Mannschaft ins Visier und k├╝ndigten Umbauarbeiten im Kader an. Unterschrieben haben bereits die beiden Verteidiger Niklas S├╝le und Nico Schlotterbeck sowie Angreifer Karim Adeyemi. Der K├Âlner Mittelfeldmann Salih ├ľzcan steht kurz vor der Unterschrift beim BVB. Alle wohl unter der Annahme, dass Rose auch in der Spielzeit 2022/23 die Mannschaft leiten wird.


Uhren, Autos, Waffen ÔÇô damit beschenken Sportstars ihre Kollegen

Erling Haaland hat sich einem Medienbericht zufolge mit Luxusuhren im Gesamtwert von 500.000 Euro von seinen BVB-Kollegen verabschiedet. Damit reiht er sich in eine gut betuchte Reihe extravaganter Sportlergeschenke ein.
Leicester Citys 2018 verstorbener Besitzer Vichai Srivaddhanaprabha lie├č nach der sensationellen Meisterschaft 2016 eine Runde E-Sportwagen f├╝r jeden Spieler des Erfolgsteams springen. Gesamtkostenpunkt der 19 BMW mit Sonderfolierung in blauer Vereinsfarbe: gut 2,4 Millionen Euro.
+5

Doch in dieser Woche folgte der "Analyse-Gipfel", an dem neben den langj├Ąhrigen Vereinsgranden Michael Zorc und Hans-Joachim Watzke auch der neue Sportdirektor Sebastian Kehl sowie Berater Matthias Sammer teilnahmen. Das Resultat des Meetings war die Trennung von Rose, der anscheinend doch nicht den R├╝ckhalt aller wichtigen K├Âpfe im Verein hatte. Ob der Ergebnisse und Leistungen in dieser Saison ist das nicht sonderlich ├╝berraschend.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Bericht: Putin holt ├╝bergewichtigen General aus Ruhestand
Wladimir Putin: Dem russischen Pr├Ąsidenten gehen offenbar die Gener├Ąle aus.


Formkrisen, Verletzungen und unklare Spielphilosophie

Da w├Ąren zun├Ąchst die nackten Fakten: Dortmund ist in der Champions-League-Gruppenphase und anschlie├čend in der ersten K.o.-Runde der Europa League rausgeflogen. Im DFB-Pokal gab es eine Niederlage gegen Zweitligist FC St. Pauli, in der Bundesliga waren nach der 2:5-Niederlage gegen RB Leipzig im Februar bereits die meisten Hoffnungen auf einen Titelkampf mit Bayern M├╝nchen erloschen. Sicherlich kann man die Ausf├Ąlle von Top-St├╝rmer Erling Haaland oder auch die Verletzungsmisere in der Abwehr als Argumente pro Rose ins Feld f├╝hren.

Im Pokal blamierten sich Julian Brandt und der BVB beim FC St. Pauli.
Im Pokal blamierten sich Julian Brandt und der BVB beim FC St. Pauli. (Quelle: Philipp Szyza/imago-images-bilder)

Aber bis auf den Saisonstart konnte der BVB spielerisch nie wirklich ├╝berzeugen. Rose t├╝ftelte immerzu an der Grundformation ÔÇô allein in der Bundesliga kamen sechs unterschiedliche Formationen zum Einsatz. Die grunds├Ątzliche Spielphilosophie blieb jedoch bis zuletzt verwaschen. Das Pressing wirkte zu harmlos, das Aufbauspiel zu tr├Ąge und schablonenhaft, das Herausspielen von Torchancen zu sehr auf individuelle Aktionen ausgerichtet. Ein Gegenargument w├Ąre in dieser Hinsicht die Form wichtiger Schl├╝sselspieler. Ob Marco Reus, Julian Brandt oder Rapha├źl Guerreiro ÔÇô Spieler, die eigentlich S├Ąulen dieses Teams sein sollten, gingen regelm├Ą├čig durch Wellent├Ąler.

Wenig ├╝brig vom Salzburg-Fu├čball

Gegen Rose spricht allerdings, dass er schon in seiner zweiten Saison bei Borussia M├Ânchengladbach, also unmittelbar vorm Wechsel zum BVB, eine eindeutige Handschrift vermissen lie├č. Dass sich dies in seinem ersten Jahr in Dortmund wiederholte, d├╝rfte das Vertrauen in den 45-J├Ąhrigen nicht gesteigert haben. Rose kam einst mit einem hervorragenden Zeugnis aus Salzburg in die Bundesliga. Er hatte die U19 der Salzburger zum Youth-League-Titel gef├╝hrt und auch mit der ersten Mannschaft ├╝berzeugen k├Ânnen. Rose stand f├╝r den Pressing- und Umschalt-starken Fu├čball der Mozartst├Ądter wie kaum ein anderer.

Davon ist mittlerweile wenig ├╝briggeblieben. Der BVB erlaubte mehr gegnerische P├Ąsse als noch in der Vorsaison und war schw├Ącher darin, Raumgewinne des Gegners zu unterbinden. Wenn dann auch noch der eigenen Ballbesitzfu├čball sehr anf├Ąllig ist, wie etwa Ajax in der Champions und die Rangers in der Europa League mit ihrem jeweiligen Verteidigungsstil aufzeigten, dann ergibt sich ein ungutes Gemisch spielerischer Mittelm├Ą├čigkeit, die dem teuren Kader des BVB nicht gerecht wird.

Ausrede f├╝r Spieler liegt parat

Stichwort Kader: Wenngleich einige Spieler Dortmund verlassen werden oder sich nach neuen Arbeitgebern umsehen d├╝rfen, so wird die Trennung von Rose die Dynamik innerhalb der Mannschaft nicht unbedingt verbessern. Nun liegt die Schuld offensichtlich doch wieder beim Trainer und nicht bei den Spielern selbst. Selbst wenn Rose seine Aktien an der durchwachsenen Saison hatte, braucht es auch im Team des BVB einen mentalen Umschwung, gepaart mit harter Trainingsarbeit an den taktischen Abl├Ąufen mit und ohne Ball, damit mehr Griffigkeit im Pressing und mehr Sicherheit im Passspiel zur├╝ckkehrt.

Wer auch immer die Nachfolge von Rose antritt, wird sich an einer Art softem Neubeginn versuchen m├╝ssen. Ansonsten bleibt der BVB, wo er momentan ist.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Von Benjamin Zurm├╝hl
BVBFC St. PauliJulian BrandtMatthias SammerMichael Zorc
Fu├čball

Formel 1


t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website