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Audi Cup: FC Bayern verliert letzten Test im Elfmeterschießen

Audi Cup  

FC Bayern verliert letzten Test im Elfmeterschießen

31.07.2019, 23:19 Uhr | dpa

Audi Cup: FC Bayern verliert letzten Test im Elfmeterschießen. Die Spieler des FC Bayern konnten das Elfmeterschießen gegen Tottenham nicht gewinnen.

Die Spieler des FC Bayern konnten das Elfmeterschießen gegen Tottenham nicht gewinnen. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Niko Kovac und der FC Bayern blicken dem Supercup auch ohne den im Elfmeterschießen verpassten Sieg beim Heimturnier mit Vorfreude entgegen.

Drei Tage vor dem Kampf um den Ouvertüren-Titel der neuen Saison gegen Borussia Dortmund mussten sich die Münchner dem Champions-League-Finalisten Tottenham Hotspur 5:6 (2:2, 0:1) im Elfmeterschießen geschlagen geben. Nach dem flotten 6:1 gegen Fenerbahçe Istanbul und der Vorstandsschelte für Coach Kovac tags zuvor verpasste der deutsche Fußball-Rekordmeister um die Torschützen Fiete Arp (61. Minute) und Alphonso Davies (81.) aber seinen insgesamt vierten Sieg beim Audi Cup. Jérôme Boateng verschoss entscheidend.

Nur kurz konnte der in der Vergangenheit wiederholt verletzte Kingsley Coman mitkicken. Nach einem Foul humpelte der Franzose nur fünf Minuten nach seiner Einwechslung wieder vom Platz.

"Wir sind gut vorbereitet, müssen am Samstag gleich nach Dortmund. Das wird ein heißer Tanz. Dann hoffen wir, dass wir einen Titel für uns holen", sagte Keeper Sven Ulreich, der nach der Pause für Manuel Neuer gekommen war, nach dem Elfmeterschießen im ZDF. "Wir haben es sehr gut gemacht, gerade mit den Jungen", meinte der Torwart. "Da kann Bayern stolz sein, dass es solche Jungs hat."

Nach fünf Vorbereitungsspielen gegen namhafte internationale Gegner geht es mit dem prestigeträchtigen Duell am Samstag (20.30 Uhr/ZDF) beim nationalen Dauerrivalen richtig los. "Da wird man sehen, wo wir stehen", sagte Nationalspieler Leon Goretzka. "Ich hab' richtig Bock auf das Spiel." David Alaba freut sich schon längst wieder auf "ein geiles Jahr" im deutschen Fußball. Nach dem Supercup steht noch ein kurzes Trainingslager am Tegernsee an, ehe die Münchner im Pokal in Cottbus und zum Liga-Start gegen Hertha BSC gefordert sind.

Der letzte Test vor dem BVB-Kräftemessen hatte vor 67.500 Zuschauern wenig Aussagekraft, weil Kovac im Vergleich zum Vortag fast die komplette Startelf austauschte. Der Kroate, der am Dienstag wegen seiner zu optimistisch geäußerten Prognose im Poker um Leroy Sané von Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge kritisiert worden war, ließ nur Kapitän Manuel Neuer und Niklas Süle in der Anfangsformation.

Neben Profis wie den Neuzugängen Benjamin Pavard und Arp liefen gleich mehrere Amateure und Nachwuchskicker wie Alexander Nollenberger oder Ryan Johansson auf. Die leicht angeschlagenen Serge Gnabry und Javi Martínez bekamen vorsichtshalber eine Pause. Joshua Kimmich und Goretzka durften durchschnaufen.

"Mit dem Fitness-Stand und mit dem Spielwitz" ist Kovac kurz vor dem ersten Ernstfall zufrieden. Und mit dem Einsatz durfte der 47-Jährige gegen Tottenham auch einverstanden sein. Spielerisch hätten sich die Fans, von denen einige zur Pause lautstark pfiffen, die eine oder andere Finesse mehr gewünscht. Weniger torreich als beim 5:3 von Real Madrid im Spiel um Platz drei gegen Istanbul ging es allemal zu.

Nach mehreren Wechseln mühten sich die Bayern weiter redlich, aber zur Wende reichte es auch nach der Hereinnahme von mehr Profi-Power nicht mehr. Tottenham bejubelte Treffer von Erik Lamela (19. Minute) und Christian Eriksen (59.).

Zum Poker um Königspersonalie Sané wollen sich die Münchner erst einmal nicht mehr äußern. "Weder optimistische noch pessimistische Aussagen helfen uns da", hatte Rummenigge erklärt. Seinen zu optimistischen Coach ("Ich bin sehr zuversichtlich, davon gehe ich aus, dass wir ihn bekommen können") rüffelte er deshalb. Kovac entschuldigte sich in einem Telefonat sogar bei Pep Guardiola, dem Trainer von Sané-Club Manchester City. Dort läuft der Vertrag des Nationalspielers noch bis Juni 2021.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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