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Formel 1 in Österreich: Vettel mit Glück - Bottas und Verstappen zerlegen Autos

Formel 1 in Österreich  

Vettel mit Glück - Bottas und Verstappen zerlegen Autos

28.06.2019, 18:55 Uhr | dpa

Formel 1 in Österreich: Vettel mit Glück - Bottas und Verstappen zerlegen Autos. Sebastian Vettel konnte beim freien Training einen Crash mit seinem Ferrari gerade noch vermeiden.

Sebastian Vettel konnte beim freien Training einen Crash mit seinem Ferrari gerade noch vermeiden. Foto: Erwin Scheriau/APA. (Quelle: dpa)

Spielberg (dpa) - Crashkurs auf dem Red Bull Ring: Sebastian Vettel konnte seinen Wagen im letzten Moment noch abfangen, Valtteri Bottas und Max Verstappen krachten mit ihren Autos kurz nacheinander in die Reifenstapel.

Das Heck des Red Bull von Vorjahressieger Verstappen war demoliert, beim Mercedes von Bottas baumelten die Vorderräder nur noch herum. "Was haben die zum Frühstück gehabt", schrieb die Formel 1 auf ihrer Homepage.

Bei Streckentemperaturen von über 50 Grad und aufkommendem Wind in der Steiermark entwickelte sich das zweite Freie Training zum Großen Preis von Österreich am Freitag zur nachmittäglichen Rennzeit auf einmal zur Risikofahrt. Zuerst erwischte es Verstappen, unmittelbar nach der Streckenfreigabe verlor Bottas die Kontrolle über sein Auto. Via Funk erkundigte sich Vettel prompt: "Ist er okay?"

Nach einer weiteren Unterbrechung und der erneuten Freigabe kam dann Vettel in seinem Ferrari vom Kurs ab. Der viermalige Weltmeister aus Heppenheim konnte einen Einschlag wenigstens vermeiden und seinem Team eine Zusatzschicht bei 30 Grad ersparen. Die Reifen waren nach der Rutschpartie aber dahin, Vettel tuckerte erstmal zurück in die Box.

Im Klassement blieb dem gebürtigen Heppenheimer letztlich nur der achte Platz. Am Morgen hatte er in den ersten - unfallfreien - anderthalb Stunden zur Vorbereitung auf das Rennen am Sonntag (15.10 Uhr/Sky und RTL) noch den zweiten Platz belegt. Vettel war nur 0,144 Sekunden langsamer gewesen als Titelverteidiger Lewis Hamilton im Mercedes bei dessen Tagesbestzeit. "Das war ein recht sauberer Tag", kommentierte Hamilton sein Training und schwärmte von den Kurvengeschwindigkeiten. Er warnte aber: "Ferrari und Red Bull sind recht schnell. Es wird eng, aber das mag ich."

"Es sah nicht so schlecht aus", meinte der Ferrari-Pilot: "Unsere Trainingsform war an den letzten Wochenenden aber immer ein bisschen besser als unsere Qualifying-Form. Daher müssen wir den Ball noch flach halten." Hamilton rechnet aber schon mit starker Konkurrenz: "Ferrari und Red Bull sind recht schnell. Es wird eng, aber das mag ich."

Der britische Dominator gab sich am Nachmittag mit dem vierten Rang zufrieden. Er und Bottas waren allerdings auch auf härteren Mischungen unterwegs als beispielsweise Vettels Teamkollege Charles Leclerc, der in den zweiten 90 Minuten der Schnellste war. Platz zwei ging immerhin noch an Bottas, der feststellte: "Bevor ich den Abflug hatte, hatte ich ein ziemlich gutes Gefühl." Auf Rang drei folgte Pierre Gasly im zweiten Red Bull.

Wie aussagekräftig die Rangfolge war, blieb schwer zu beurteilen. Deutlich wurde aber, dass der kurze Kurs mit seinen zehn Kurven auf 4,318 Kilometern für Überraschungen gut ist. Zumal der heiße Asphalt die Reifen beim Rennen erst recht rannehmen wird. Schon in der Qualifikation kann der kleinste Fehler bei einer Rundenzeit von nur gut einer Minute zu viel Zeit im Kampf um die Pole am Samstag (15.00 Uhr/Sky und RTL) kosten.

Topkandidat auf die Pole ist nach wie vor Hamilton. Der 34 Jahre alte Brite tritt als sechsfacher Saisonsieger in bisher acht Rennen an. Die vergangenen vier Grand Prix gewann Hamilton in Serie. Vettel, der noch nie in Österreich gewinnen konnte, setzt derweil auf die Charakteristik des malerisch gelegenen Kurses mit seinen längeren Geraden. Diese könnten ein Vorteil für den Motor im Ferrari sein.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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