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Titelverteidigung wird schwer: Deutschland nur Fünfter bei Team-EM


Hindernis-Europameisterin  

Deutschland nur Fünfter bei Team-EM

10.08.2019, 22:51 Uhr | dpa

Titelverteidigung wird schwer: Deutschland nur Fünfter bei Team-EM. Hindernis-Europameisterin Gesa Krause hat bei der Team-EM im polnischen Bydgoszcz ihr Rennen in 9:36,67 Minuten gewonnen.

Hindernis-Europameisterin Gesa Krause hat bei der Team-EM im polnischen Bydgoszcz ihr Rennen in 9:36,67 Minuten gewonnen. Foto: H. Schmidt. (Quelle: dpa)

Bydgoszcz (dpa) - Für Deutschland wird die erfolgreiche Titelverteidigung bei der Team-Europameisterschaft im polnischen Bydgoszcz schwer werden. Die Asse des Deutschen Leichtathletik-Verbandes liegen nach den ersten beiden Tagen mit 160 Punkten nur auf dem fünften Platz.

Die Führung hat Gastgeber Polen (193) vor Frankreich (181,5) Italien (171) und Großbritannien (162,5) übernommen. Die Entscheidung fällt am Sonntag. Deutschland hat die Team-EM der Leichtathleten 2009, 2014 und 2017 gewonnen. Zunächst hatten die Veranstalter die DLV-Auswahl auf Platz vier geführt, später wurde das Ergebnis aber noch korrigiert.

Hindernis-Europameisterin Gesa-Felicitas Krause schaffte am Samstag den einzigen Sieg für den DLV. Die 27 Jahre alte deutsche Rekordlerin aus Frankfurt gewann in 9:36,67 Minuten vor Irene Sánchez aus Spanien, die 9:39,24 Minute bis ins Ziel brauchte. Bereits am Freitag hatten Diskus-Werferin Claudine Vita und Speerwerfer Julian Weber für die ersten Einzelerfolge gesorgt.

Ein couragiertes Rennen über 800 Meter lief die Münchnerin Christina Hering, die ihre Führung erst auf der Zielgeraden verlor und hinter Europameisterin Renelle Lamote (2:01,21 Minuten) und der Britin Shelayna Oskan-Clarke (2:01,45) als Dritte in 2:01,77 Minuten über die Ziellinie lief. Den dritten Platz erreichte auch der deutsche Sprintmeister Michael Pohl (Wetzlar) in 10,55 Sekunden. Schnellster war der französische Europarekordler Jimmy Vincaut in 10,35 Sekunden. Über 400 Meter Hürden kam Luke Campbell (Frankfurt/Main) ebenso auf Rang drei und unterbot dabei die WM-Norm in 49,24 Sekunden.

Es gab hingegen auch Enttäuschungen. Hochsprung-Europameister Mateusz Przybylko landete mit nur 2,22 Meter auf den vierten Platz. Die WM-Norm ist der 27-jährige Leverkusener zwar schon gesprungen, in Form für die Welttitelkämpfe vom 27. September bis 6. Oktober ist er noch nicht. Im Stabhochsprung scheiterte Lisa Ryzih, die EM-Zweite von 2016 aus Ludwigshafen, dreimal an der Anfangshöhe von 4,21 Meter und belegte den letzten Platz. Wegen einer Muskelverhärtung musste Lisa Marie Kwayie auf einen Start verzichten.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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