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French Open: Die wichtigsten Fakten zum Grand-Slam-Turnier in Paris

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Absagen, Favoriten und Live-TV  

Die wichtigsten Fakten zu den French Open in Paris

25.05.2018, 20:48 Uhr | sid, t-online.de

French Open: Die wichtigsten Fakten zum Grand-Slam-Turnier in Paris. Der König von Paris: Rafael Nadal gewann im letzten Jahr seinen insgesamt 10. Titel in Roland Garros – "La Decima" (Quelle: imago/AFLOSPORT)

Der König von Paris: Rafael Nadal gewann im letzten Jahr seinen insgesamt 10. Titel in Roland Garros – "La Decima" (Quelle: AFLOSPORT/imago)

Am Sonntag beginnt das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres. Kann Zverev König Nadal vom Thron stoßen? Hier werden die wichtigsten Fragen zu den 117. French Open beantwortet.

Die French Open sind der Höhepunkt der Sandplatzsaison und werden vom 27. Mai bis 10. Juni ausgetragen – traditionell wird auf den Anlagen im Stade Roland Garros gespielt. Das Turnier im Bois de Boulogne ist der zweite Grand Slam des Jahres nach den Australian Open, in diesem Jahr findet die 117. Auflage statt.

Welche Chancen hat Alexander Zverev? Deutschlands Nummer eins ist auf Position zwei gesetzt und kann erst im Finale auf Rekord-Champion Rafael Nadal treffen. Wie hoch ist das Preisgeld für die Sieger und welcher TV-Sender überträgt die Spiele aus Paris?

Die wichtigsten Fakten zu den French Open:

  • Wer sind die Favoriten? "Sandplatzkönig" Rafael Nadal ist Top-Favorit. Im Vorjahr war der Spanier ohne Satzverlust zu "La Decima", seinem zehnten Titel in Paris, marschiert. Gefährlich werden können ihm am ehesten Deutschlands großer Hoffnungsträger Alexander Zverev oder Österreichs Topspieler Dominic Thiem, der ihm in Madrid die erste Niederlage auf Sand nach zuvor 21 Siegen und 50 Satzgewinnen in Folge zufügte. Bei den Frauen gehören die Weltranglistenerste Simona Halep (Rumänien) und Rom-Siegerin Jelena Switolina (Ukraine) zu den heißesten Kandidatinnen. Mit Spannung wird außerdem das Grand-Slam-Comeback von Serena Williams erwartet.
  • Was ist Zverev zuzutrauen? Mindestens der endgültige Durchbruch auf Grand-Slam-Ebene, bislang hatte der 21-Jährige bei seinen Major-Auftritten nur einmal das Achtelfinale erreicht (Wimbledon 2017). Zverev wirkt aber deutlich stabiler als im Vorjahr, wo er bereits zu den Geheimfavoriten zählte. Mit Turniersiegen in München und Madrid hat er seine Stärke auf Sand eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Weil er als erster Deutscher seit Boris Becker 1996 in Wimbledon bei einem Grand-Slam-Turnier an Nummer zwei gesetzt ist, droht ihm das Duell mit Nadal erst im Finale. Und den hatte er im Endspiel von Rom zuletzt am Rande einer Niederlage.

Überraschungssiegerin 2017: Die erst 20-jährige Lettin Jelena Ostapenko (r.) setzte sich im Finale gegen Favoritin Simona Halep durch. (Quelle: imago/PanoramiC)Überraschungssiegerin 2017: Die erst 20-jährige Lettin Jelena Ostapenko (r.) setzte sich im Finale gegen Favoritin Simona Halep durch. (Quelle: PanoramiC/imago)

  • Welche Chancen haben die deutschen Frauen? Angelique Kerber und Julia Görges haben sich zu Jahresbeginn überaus stark präsentiert, zuletzt war die Luft aber bei beiden etwas raus. Kleinere Verletzungen bremsten die deutsche Doppelspitze zudem immer wieder aus. Bei Kerber kommt hinzu, dass Sand wohl nie zu ihrem Lieblingsbelag werden wird. Doch aufgrund der extremen Dichte in der Weltspitze des Frauentennis sind Überraschungen immer möglich. Zumindest das Viertelfinale ist beiden zuzutrauen.
  • Was ergab die Auslosung? Zverev erwischte mit dem Litauer Ricardas Berankis ein günstiges Auftaktlos. Knifflig könnte es ab dem Achtelfinale werden, wo zunächst ein Duell mit Ex-Paris-Champion Stan Wawrinka aus der Schweiz droht und eine Runde später voraussichtlich Österreichs großer Hoffnungsträger Dominic Thiem warten würde. Kerber bekommt es im deutschen Duell mit Mona Barthel zu tun. Im weiteren Turnierverlauf könnte der zweimaligen Major-Siegerin ein Viertelfinalduell mit der topgesetzten Halep bevorstehen. Görges eröffnet gegen die Slowakin Dominika Cibulkova.


  • Welche Stars fehlen in Paris? Roger Federer lässt die Sandplatzsaison erneut komplett aus und ist damit auch in Roland Garros nicht am Start. Dazu musste Australian-Open-Halbfinalist Chung Hyeon aufgrund einer Knöchelverletzung kurzfristig passen. Auch Andy Murray, der seit Monaten von einer Hüftverletzung geplagt wird, verschob sein angekündigtes Comeback noch einmal.
  • Wie hoch ist das Preisgeld? Die Einzelsieger in Paris kassieren jeweils 2,2 Millionen Euro. Für die Verlierer der ersten Runde gibt es immerhin noch 40.000 Euro. 
  • Wie teuer ist der Eintritt? Karten für den Center Court kosten zwischen 65 und 325 Euro.
  • Wo werden die Spiele übertragen? Eurosport zeigt das Turnier im Free-TV und auf den kostenpflichtigen Plattformen Eurosport 2 und Eurosport Player. Boris Becker, Head of Men's Tennis beim DTB, begleitet als Experte ausgewählte Matches und analysiert die Topspiele in seinem Format "Matchball Becker". Dazu wird Barbara Rittner, Head auf Women's Tennis des Verbandes, bis Mitte der zweiten Turnierwoche die Spiele der Frauen analysieren.
Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid
  • Eigene Recherchen

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