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ESC 2018: Michael Schulte verrät beim zweiten Halbfinale das Babygeschlecht

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Beim zweiten Halbfinale verraten  

ESC-Hoffnung Michael Schulte verrät Babygeschlecht

11.05.2018, 13:06 Uhr | t-online.de

ESC 2018: Michael Schulte verrät beim zweiten Halbfinale das Babygeschlecht. Deutscher Kandidat beim ESC: Michael Schulte vertritt uns beim Eurovision Song Contest 2018 in Portugal. (Quelle: imago/H. Hartmann/Future Image)

Deutscher Kandidat beim ESC: Michael Schulte vertritt uns beim Eurovision Song Contest 2018 in Portugal. (Quelle: H. Hartmann/Future Image/imago)

Musikalische Überraschungen gab es beim zweiten Halbfinale des Eurovision Song Contest nicht. Dafür plauderte der deutsche Sänger Michael Schulte ein Geheimnis aus.

Mit seiner Ballade "You Let Me Walk Alone" über seinen verstorbenen Vater ist die deutsche ESC-Hoffnung Michael Schulte automatisch für das Finale des Eurovision Song Contest gesetzt. Der Grund: Deutschland gehört zu den großen Geldgebern. Bei den Proben überzeugte der 28-Jährige die Fans mit seiner ausgefallenen und berührenden Bühnenshow. Und auch beim zweiten Halbfinale am Donnerstagabend in Lissabon war er mit von der Partie und lüftete ein Geheimnis. Er wird im August zum ersten Mal Vater – es wird ein Junge. 

Das Geschlecht des Babys hatte der Musiker lange Zeit geheim gehalten. Was ihn dazu bewegt hat, ausgerechnet jetzt dieses private Detail zu verraten? Vielleicht die Aufregung vor seinem großen Auftritt am Samstag, der sicher für Gänsehaut für den Zuschauern sorgen wird.

Auch diese Länder gehen ins Rennen

Um den Sieg kämpfen wird zum zweiten Mal der Norweger Alexander Rybak, der bereits 2009 den Wettbewerb gewonnen hatte: Sein fetziger Ohrwurm "That's How You Write A Song" kam in der Lissaboner Altice Arena ebenso gut an wie bei den Fans an den Bildschirmen.

Auch der Däne Rasmussen mit seiner düsteren Wikinger-Truppe und der Hymne "Higher Ground" schaffte den Sprung ins Finale - ebenso wie Schweden und Finnland, das sich schon im ersten Halbfinale qualifiziert hatte. Damit sind alle vier skandinavischen Länder beim Endspurt dabei.

Viel Zuspruch gab es für Australiens Platin-ausgezeichneten Superstar Jessica Mauboy mit dem Dance-Song "We Got Love". Das ESC-verrückte "Down Under" darf seit 2015 an dem Wettbewerb teilnehmen. Außerdem zogen die Niederlande, Moldawien, Serbien, Ungarn, Slowenien und die Ukraine ins Finale ein. Insgesamt hatten 18 Länder um die letzten zehn Finalplätze gekämpft. Auch die deutschen Fans durften dieses Mal abstimmen.

Feuer-Fontänen und Lichteffekte

In der Arena feierten die Fans bei einem bunten Spektakel, das von Feuer-Fontänen und tollen Lichteffekten begleitet wurde. Vor der Bühne tanzte die Masse ausgelassen, in den Rängen schwenkten Zuschauer ihre jeweiligen Nationalflaggen. "Der ESC ist ein großes Miteinander, hier funktioniert Europa noch, und das seit über 60 Jahren", sagte ein deutscher Fan der Deutschen Presse-Agentur.

Bereits am Dienstag hatten sich zehn Länder qualifiziert, darunter die großen Favoriten wie Israel, Tschechien, Bulgarien, Estland und Zypern. Auch Österreichs Kandidat Cesár Sampson wird mit seinem Song "Nobody But You" im Finale dabei sein. Die Schweiz war hingegen ausgeschieden.

Schlafmangel vor dem großen Tag

Auch Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien sind automatisch im Feld der letzten 26. Außerdem ist Portugal als Gastgeber fix im Finale. Vorjahressieger Salvador Sobral, der erst im Dezember ein neues Herz transplantiert bekommen hatte, tritt als Pausen-Act auf, zusammen mit seinem großen Idol, der brasilianischen Musiklegende Caetano Veloso. Portugiesischen Medien sagte der Sänger (28), er sei so nervös, dass er seit Tagen kaum geschlafen habe.

Ärger gab es derweil in Spanien, wo der Konflikt um die Region Katalonien den Song Contest überschattet: Die konservativ-katholische Organisation "Hazte Oir" warf den Kandidaten Alfred und Amaia, die mit der Ballade "Tu Canción" für Spanien starten, eine landesfeindliche Haltung vor. Der Katalane Alfred sei ein bekennender Separatist, hieß es. Die Bürgerinitiative rief die TV-Zuschauer zum Boykott des ESC-Finales auf.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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