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TV-Tipp: Extraklasse

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Extraklasse

30.03.2020, 00:03 Uhr | dpa

TV-Tipp: Extraklasse. Axel Prahl und Aglaia Szyszkowitzy sind die Hauptdarsteller der ZDF-Komödie "Extraklasse".

Axel Prahl und Aglaia Szyszkowitzy sind die Hauptdarsteller der ZDF-Komödie "Extraklasse". Foto: Hans-Joachim Pfeiffer/ZDF/dpa. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Dieser Tage hatte Axel Prahl seinen 60. Geburtstag. Doch das ist nicht der Grund, warum das ZDF an diesem Montag sein Programm ändert und die Schulkomödie "Extraklasse" mit dem beliebten TV-Kommissar vom Münster-"Tatort" zeigt. Das Coronavirus hat der TV-Premiere eines neuen Heino-Ferch-Krimis den Garaus gemacht.

Das Zweite greift in Zeiten von Breaking News und verschobenen Anfangszeiten lieber zu Ware aus der Konserve, als kostspielige Neuproduktionen zu zeigen. Also läuft - vermutlich um 20.15 Uhr, vielleicht aber auch etwas später - der Film von 2018.

Worum geht's? Sein 50. Geburtstag wird für Ralph (Prahl) zum Tag der Wahrheit. Er ist geschieden, arbeitslos und unglücklich. "Du schaust in den Spiegel und merkst, dass dir was fehlt. Und du weißt, dass es deine Zukunft ist", sagt sich der frühere Journalist resigniert.

Als die Arbeitsagentur Ralph als Aushilfslehrer an eine Abendschule vermittelt, ist er alles andere als begeistert. Dann geht auch noch ein Wiederannäherungsversuch bei seiner von ihm immer noch geliebten Ex-Frau Laila (Inka Friedrich) komplett schief.

Mit einer großen Portion Skepsis betritt Ralph dann den Klassenraum der Abendschule im Hochhausviertel. Dort scheint sich keiner für den neuen Lehrer zu interessieren. Die Klasse ist ein wilder Haufen verschiedenster Typen - und der einst gefeierte Redakteur sieht sich mit dem echten Leben und seinen eigenen Vorurteilen konfrontiert.

Prahl gibt mit Bart, Brille und braunem Cordsakko einen formidablen Quereinsteiger-Lehrer ab. Und so bietet Regisseur Matthias Tiefenbacher ("Der Tel-Aviv-Krimi") mit "Extraklasse" ein unterhaltsames Feelgood-Movie mit klasse Schauspielern. Beim Spiel mit den Klischees hätten der Komödie dann aber doch etwas mehr ironische Untertöne gut getan.

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