• Home
  • Auto
  • Recht & Verkehr
  • Neuzulassungen Juni 2022: Chipkrise wird zur Autokrise


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextWetterdienst warnt vor DauerregenSymbolbild für einen TextUrteil: Frau kurz nach Hochzeit ermordetSymbolbild für einen TextNeue Hürde für Windräder geplantSymbolbild für einen TextGoogle geht gegen reißerische Inhalte vorSymbolbild für einen TextNach Unglück: Bahn sperrt StreckenSymbolbild für einen TextEmma Watson kaum wiederzuerkennenSymbolbild für einen TextFrau stirbt in Flugzeug: SpendenaufrufSymbolbild für einen TextMichael Wendler wird erneut zum GespöttSymbolbild für einen TextMünchen trauert um schrille LokalgrößeSymbolbild für einen TextTelekom erhöht FestnetzpreiseSymbolbild für einen TextWirbel um Nazi-Striplokal in BayernSymbolbild für einen Watson TeaserEintracht schnappt sich Star-KickerSymbolbild für einen TextNach der Ernte ist vor der Ernte

Chipkrise wird zur Autokrise

  • Markus Abrahamczyk
Von Markus Abrahamczyk

05.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Mieser Monat für VW: Die Wolfsbuger melden für den Juni 2022 ein Viertel weniger Neuzulassungen als vor einem Jahr.
Mieser Monat für VW: Die Wolfsburger melden für den Juni 2022 ein Viertel weniger Neuzulassungen als vor einem Jahr. (Quelle: Hersteller-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Das Material ist knapp, das Liefern schwierig. Vor allem Chips fehlen überall. Wie sehr darunter die Autoindustrie leidet, zeigen neue KBA-Zahlen. Sogar ein Boom-Antrieb ist betroffen.

Knapp 1,24 Millionen Autos wurden im ersten Halbjahr in Deutschland neu zugelassen – elf Prozent weniger als in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021. Noch schlechter sieht die Juni-Bilanz aus: Knapp ein Fünftel weniger Neuwagen kommen zu den Kunden. 225.000 Neuzulassungen bedeuten einen Einbruch um 18,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das meldet das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA).


Monats-Zulassungen: Die Gewinner und Verlierer

Knappes Plus für Porsche: Die Luxusmarke ist im Juli der einzige deutsche Autobauer mit positiver Bilanz.
Mieser Monat für VW: Die Wolfsbuger melden für den Juni 2022 ein Viertel weniger Neuzulassungen als vor einem Jahr.
+29

Aber nicht die Nachfrage ist das Problem – sondern das Angebot: Weil es an Material fehlt, kommen die Hersteller mit dem Bauen nicht hinterher. Ihre Lieferzeiten werden länger und länger.

Die deutschen Marken auf einen Blick

Durchwachsener Juni für die deutschen Hersteller: Mercedes liefert mehr Autos aus als vor einem Jahr, alle anderen verschlechtern sich. Porsche kommt noch glimpflich davon. Die Zahlen von BMW, Ford und Audi sehen schon schlechter aus. Der Einbruch bei Mini und VW hingegen schmerzt richtig.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Trauriger Abschied für Benno Fürmann – Tochter zieht weg
Benno Fürmann: Der Schauspieler ist Vater einer Tochter.


  • Audi: -13,1 Prozent
  • BMW: -9,8 Prozent
  • Ford: -10,3 Prozent
  • Mercedes: +9,5 Prozent
  • Mini: -22,9 Prozent
  • Opel: -17,7 Prozent
  • Porsche: -3,5 Prozent
  • VW: -24 Prozent

Die Gewinner des Monats

Lange Gesichter aber auch unter den Importeuren: Nur fünf von ihnen stehen im Plus. Mit Mühe und Not schafft Kia eine Verbesserung um 0,2 Prozent. Konkret bedeutet das: Die Koreaner lieferten 13 Autos mehr aus als vor einem Jahr. Alfa Romeo verbessert sich auf genau 412 Autos, ein Plus von 18,7 Prozent, und zählt damit bereits fast zu den Monats-Siegern.

Ganz vorne aber liegt Polestar: Die junge Marke (ein Joint-Venture zwischen Volvo und Geely) steigerte ihren Absatz um mehr als die Hälfte. Selbst Dauersieger Tesla kommt da nicht mehr hinterher – ganz im Gegenteil.

Marke Veränderung ggü. Juni 2021
Polestar +58,6 Prozent
Dacia +40,3 Prozent
DS +32,9 Prozent

Die Verlierer des Monats

Mit einem Rückgang um ein gutes Drittel (-34,9 Prozent) rauscht Tesla im Juni eher ans andere Ende der Tabelle. Nur acht Marken schneiden noch schlechter ab. Vor allem Smart und Suzuki: Ihnen bricht der Absatz um mehr als zwei Drittel ein.

Marke Veränderung ggü. Juni 2021
Suzuki -67,4 Prozent
Smart -67 Prozent
Mazda -50,4 Prozent

Gefragte und ungefragte Segmente

Der Rückgang erwischt nicht nur die meisten Hersteller – sondern auch fast alle Segmente. So kamen 1,7 Prozent weniger SUV auf die Straßen, ein Viertel weniger Kompaktmodelle und fast ein Drittel weniger Kleinwagen. Nur bei Großraum-Vans und Oberklasse-Modellen wurden mehr Autos neu zugelassen als im Juni 2021.

Zumindest eines lief zuletzt reibungslos: der Absatz von Elektroautos, angeheizt vor allem durch die staatliche Kaufprämie. Aber auch er kommt derzeit ins Stocken. Mit etwas mehr als 32.200 reinen E-Autos wurden im Juni 3,5 Prozent weniger Stromer neu zugelassen als im Vorjahreszeitraum.

Dennoch: Jeder siebte Neuwagen ist im Juni bereits ein E-Auto (14,4 Prozent) – zwei Prozent mehr als vor einem Jahr. Insgesamt stromern inzwischen eine Dreiviertelmillion von ihnen durch Deutschland.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Christopher Clausen Porträt
Von Christopher Clausen
AudiBMWDeutschlandFord MotorKraftfahrt-BundesamtMercedes-BenzPorscheVW
Auto-Themen

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website