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Sparkasse: Diesen Brief von der Bank sollten Sie ignorieren


Betrugs-Ticker
Vorsicht vor diesem Brief von der Sparkasse

Von t-online, dom, lhe, mho, sha

Aktualisiert am 08.07.2024Lesedauer: 6 Min.
imago images 0583250327Vergrößern des BildesEine Sparkassen-Filiale: Die Bank warnt vor Betrügern. (Quelle: IMAGO/Hanno Bode/imago)
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Betrüger denken sich immer wieder neue Maschen aus, um Menschen um ihr Geld zu bringen. Wir zeigen Ihnen, wie gegenwärtig abgezockt wird.

Es ist eine regelrechte Abzockwelle, die derzeit über Konsumenten hereinbricht. Betrüger versuchen vor allem über digitale Kanäle, Zugang zu sensiblen Daten, Kreditkarten und Konten zu erhalten. Mit welcher Masche sie zurzeit unterwegs sind, lesen Sie immer aktuell hier.

++ Sparkasse warnt vor Phishing-Brief (8.7.2024) ++

Die Sparkasse warnt derzeit auf ihrer Webseite vor einer Betrugsmasche. Konkret geht es um Briefe, die im Namen des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands verschickt werden. Darin werden Kundinnen und Kunden aufgefordert, persönliche Daten zu aktualisieren. Wie es auf in der Mitteilung der Sparkasse heißt, werde versucht, vermeintliche Opfer über einen QR-Code auf eine Webseite zu locken.

Scannt man den QR-Code ein, gelangt man auf einer Internetseite, auf der unter anderem die Online-Banking-Zugangsdaten, die Nummer der Sparkassen-Card/Kreditkarte und weitere persönliche Daten erfragt werden. Die Sparkasse warnt eindringlich davor, private Daten dort einzugeben. Hat man das aber bereits getan, sollte man sich unverzüglich an die Bank wenden und die Sperrung des Online-Banking-Zugangs sowie der Sparkassen-Card und Kreditkarte erwirken.


++ Polizei warnt vor Gutschein-Betrugsmasche (5.7.2024) ++

Im Supermarkt an der Kasse finden sich oft Verkaufsständer mit verschiedenen Gutscheinkarten von Amazon, Spotify & Co. Beim Kauf der kleinen Karten sollten Kunden nun aufmerksam sein. Eine neue Betrugsmasche sorgt dafür, dass das eingezahlte Geld nicht auf dem Gutschein, sondern direkt auf dem Konto der Betrüger landet, warnt die Polizei Erfurt.

Die Täter überkleben dabei die Barcodes auf den Karten mit einer manipulierten Version und hängen die Gutscheine dann zurück auf die Verkaufsständer. Wenn Kunden an der Kasse Geld darauf einzahlen, geht dieses nicht auf dem Gutschein ein, sondern auf dem Konto der Täter. Kunden bemerken den Betrug erst, wenn sie feststellen, dass der Gutschein nicht einlösbar ist.

Wer in die Falle getappt ist, sollte "schnell handeln und Anzeige bei der Polizei erstatten und auch den Anbieter in Kenntnis setzen, dass es zum Betrug kam", sagte die Polizei Erfurt dem Mitteldeutschen Rundfunk (MDR).

Kriegen Kunden ihr Geld zurück? Die Rechtslage ist laut Ralf Reichertz, Referatsleiter für Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale Thüringen, unklar. Der Verbraucherschützer sieht aber den Supermarktbetreiber in der Pflicht. Er müsse dem Kunden den Betrag korrekt auszahlen, sagte er dem MDR. Außerdem rät er, die Barcodes an der Kasse vorher genau überprüfen zu lassen.


++ BSI warnt vor neuem Enkeltrick durch KI (4.7.2024) ++

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt vor einer neuen Form des Enkeltricks. "Durch Künstliche Intelligenz wird es bald möglich sein, die echten Enkelstimmen perfekt zu imitieren", sagte BSI-Präsidentin Claudia Plattner dem "stern". Der oder die Angerufene könne dann keinen Unterschied mehr erkennen.

Plattner rät Verbrauchern, ihre Großeltern über diese Art solcher Täuschungsversuche zu informieren. "Am besten diese Situation mal mit Oma und Opa üben und ein Codewort vereinbaren, was man im Zweifel sagen würde – zum Beispiel den Namen des ersten Haustiers", so die Expertin.

Im vergangenen Jahr warnte die Verbraucherzentrale Thüringen bereits vor diesem Betrugsversuch. "Achten Sie auf kleine Unregelmäßigkeiten in der Stimme – etwa abgehackt klingende Wortfetzen –, um einen möglichen Betrug zu entlarven", sagte Ralf Reichertz, Referatsleiter Verbraucherrecht bei der Verbraucherzentrale Thüringen damals.

Beim sogenannten Enkeltrick rufen Betrüger bewusst bei älteren Menschen an. Sie geben sich als deren Enkel aus und behaupten, sich in einer Notlage zu befinden. Mitunter meldet sich auch manchmal jemand, der sich als Polizist ausgibt, um die Glaubwürdigkeit der Geschichte zu erhöhen und mehr Druck auf die potenziellen Opfer auszuüben.


++ Vermehrt Phishing mit angeblichen Amazon-Mails (1.7.2024) ++

Amazon hat in Deutschland etliche Kunden. Da ist es nicht verwunderlich, dass User der Plattform auch immer wieder ins Visier von Betrügern geraten. Derzeit kursiert etwa eine E-Mail, in der Kundinnen und Kunden dazu aufgefordert werden, ihre Zahlungsdaten zu aktualisieren. Das berichtet das Aufklärungsportal "Mimikama". Angeblich sei das Konto aufgrund von "Abrechnungsproblemen" in einer "Warteschleife", also vorübergehend gesperrt.

In der E-Mail soll man auf einen Button klicken, um die Zahlungsinformationen zu aktualisieren und das Konto wieder freizuschalten. Um die vermeintliche Dringlichkeit des Anliegens zu unterstreichen, heißt es, dass die Daten innerhalb von 24 Stunden aktualisiert werden müssten. Das kann dazu führen, dass Betroffene aus Angst, ihr Konto zu verlieren, sofort reagieren und so den Betrügern ins Netz gehen.

"Mimikama" verweist darauf, dass es einige Elemente gibt, die die E-Mail als Betrug entlarven. So fehlt etwa das Amazon-Logo, die Verabschiedung besteht nur aus den Worten "Vielen Dank", was ein seriöses Unternehmen so nicht schreiben würde. Wer diese Nachricht bekommt, sollte sie unbeantwortet löschen oder in den Spam-Ordner verschieben.


++ Bankmitarbeiter verhindert Betrug (24.06.2024) ++

Ein aufmerksamer Bankmitarbeiter in Augsburg hat in der vergangenen Woche verhindert, dass eine ältere Dame um eine große Geldsumme betrogen wurde. Wie die "Augsburger Allgemeine" berichtet, hatte die 70 Jahre alte Frau am frühen Nachmittag einen sogenannten Schockanruf erhalten, bei dem sich Unbekannte als Polizeibeamte ausgaben. Der Anrufer hatte der Frau erzählt, dass ihre Tochter im Ausland einen Unfall gehabt habe, bei dem ein Mensch ums Leben gekommen sei. Der falsche Polizeibeamte forderte demnach zur Freilassung der Tochter Bargeld.

Die 70-Jährige sei daraufhin zu ihrer Bank gefahren und habe einen Betrag im niedrigen fünfstelligen Bereich abgehoben. Dieses Geld sollte sie am Amtsgericht Augsburg einem Boten übergeben, heißt es. Dann griff jedoch ein Bankmitarbeiter ein, dem das Verhalten der Frau seltsam vorkam. Er hielt sie auf und informierte die "echte" Polizei. Diese nahm nun Ermittlungen wegen Trickbetrugs auf.


++Commerzbank-Kunden im Visier von Online-Betrügern (16.06.2024)++

Die Verbraucherzentrale warnt vor einer neuen Betrugsmasche, bei der Cyberkriminelle versuchen, Kunden der Commerzbank mit Phishing-Mails in die Falle zu locken. Demnach werden sie darin aufgefordert, ihre Kundendaten zu aktualisieren.

Der Betreff lautet: "Aktualisieren Sie Ihr Profil für verbesserte Sicherheit im Online-Banking". Bei genauerer Betrachtung lassen sich jedoch Indizien für einen Betrugsversuch erkennen. Ein erstes Anzeichen ist die unpersönliche Anrede "Sehr geehrter Commerzbank-Kunde". Darüber hinaus weist auch die unseriöse Absenderadresse auf Phishing hin.

Die in den Mails enthaltene Behauptung, dass die Bank kürzlich ihre Systeme aktualisiert habe – insbesondere das PhotoTAN-Verfahren – dient als Vorwand, um an sensible Kundendaten zu gelangen. Die Empfänger sollen sich in ihr Online-Banking-Konto einloggen und ihr Profil aktualisieren. Dazu sollen sie dem Button "Jetzt Profil aktualisieren" folgen.

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Die Verbraucherzentrale warnt jedoch eindringlich davor, dieser Aufforderung nachzukommen. "Banken würden derartig sensible Daten niemals abfragen", betont die Organisation und rät dazu, "solche Mails unbeantwortet in den Spam-Ordner" zu verschieben.

Um Kunden vor solchen Betrugsmaschen zu schützen, hat die Verbraucherzentrale ein Phishing-Radar eingerichtet. Dort können sich Verbraucher über aktuelle Phishing-Mails informieren. Wer eine verdächtige Nachricht erhält, kann diese an die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen weiterleiten (phishing@verbraucherzentrale.nrw). Diese analysiert dann die E-Mails und informiert gegebenenfalls die Öffentlichkeit über neue Betrugsversuche.


++Auffällig viele Fakeshops kurz vor Fußball-EM (12.06.2024)++

Es klingt zu gut, um wahr zu sein: Trikots der deutschen Fußball-Nationalmannschaft zum halben Preis, günstige Marken-Grills für den Fernsehabend im Garten – derzeit fallen den Verbraucherzentralen vermehrt verdächtige Online-Anbieter auf, die es auf Fußball-Fans abgesehen haben. Wer sich unsicher ist, ob er es mit einem Fakeshop zu tun hat, kann sich im Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen eine Ersteinschätzung holen.

So warnen die Verbraucherschützer beispielsweise vor den vermeintlichen Trikot-Shops emsports.de und funftball.com. Alarm schlagen die Prüfmechanismen auch bei Adressen wie gartenshop-marsmann.de, flammenfreude.de und saroni-handel.de.

"Ob jemals Ware kommt, ist fraglich", urteilen die Verbraucherzentralen. "Auf den Seiten finden sich teils intransparente Qualitätssiegel und Zertifikate, kein oder kein vollständiges Impressum, angebliche Geschäftsadressen, die in Wohngebieten liegen, oder falsche Umsatzsteuer-IDs." Hinzu kämen negative Erfahrungsberichte von Verbrauchern.


++ Kunden der HypoVereinsbank sollen private Daten preisgeben (10.06.2024) ++

Kunden der HypoVereinsbank sind derzeit im Visier von Cyberkriminellen. Wie die Verbraucherzentrale mitteilt, tauchen derzeit vermehrt E-Mails mit dem Betreff "Letzte Erinnerung: Aktualisieren Sie Ihre Telefonnummer für Ihr HypoVereinsbank-Konto" auf. In der Nachricht steht, dass angeblich ein Update der Kontaktdaten nötig sei. Kunden sollen ihre Telefonnummer aktualisieren, um "im Falle verdächtiger Aktivitäten" schneller erreichbar zu sein.

Dazu soll man auf einen Link klicken, hinter dem man seine Informationen eingeben kann. Die E-Mail sieht unauffällig und professionell aus und könnte daher auch ein falsches Gefühl von Sicherheit erzeugen. Einzig das Fehlen der persönlichen Anrede ("Sehr geehrter Kunde") und die E-Mail-Adresse des Absenders sind verdächtig. Die Verbraucherzentrale rät dazu, die Nachricht unbeantwortet in den Spam-Ordner zu verschieben.

Der Betrugs-Ticker wurde neu aufgesetzt: Den alten Ticker mit weiteren Maschen finden Sie hier.

Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Infomaterial der Verbraucherzentralen
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