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WhatsApp: Neue Alternative aus der Schweiz wird bald angeboten

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Neuer Messenger mit RCS  

WhatsApp-Alternative startet in der Schweiz

19.06.2018, 09:35 Uhr | t-online.de, Reuters, dpa, hd, str, avr

WhatsApp: Neue Alternative aus der Schweiz wird bald angeboten. WhatsApp ist der meist genutzte Messaging-Dienst der Welt  (Quelle: dpa)

WhatsApp ist der meist genutzte Messaging-Dienst der Welt (Quelle: dpa)

Google hat gemeinsam mit Netzbetreibern in der Schweiz eine mögliche Alternative zu WhatsApp entwickelt. Die Swisscom will den Dienst noch in diesem Jahr anbieten, berichtet die "NZZ am Sonntag".

Der neue Messenger basiert auf der RCS-Technologie. Dieser "Rich Communication Services" ist eine Weiterentwicklung des SMS-Dienstes. Mit RCS kann man Kurznachrichten verschicken, Fotos und Videos teilen, Straßenkarten teilen und in Gruppen und per Video chatten. Auch eine Lesebestätigung, ein Schreibindikator und eine Sprachübertragung sind vorhanden.

Google will  die Technik in das Betriebssystem Android einfügen – auch in Deutschland. Wir hatten schon einmal darüber berichtet. Die neueste Version des "Android Messengers" soll RCS unterstützen, wenn die entsprechende Telefongesellschaft diese Funktion freischaltet. Auf Smartphones von Sony, Huawei und anderen Herstellern ist die App bereits installiert. 

"Android Messages" gibt es auch als kostenlose App im Play Store. Wer will, kann das Programm auch zu seiner Standard-App für SMS und RCS bestimmen. Das geht über das "Einstellungen"-Menü der App unter "Standard-SMS-App". Hier wird dann "Messages" ausgewählt. Das Programm übernimmt dann alle nötigen Einstellungen und kann auch bereits vorhandene SMS importieren.

Samsung stattet seine Geräte weiterhin mit einer selbstentwickelten Nachrichten-App aus, die RCS aber ebenfalls zulässt.

[Update vom 18.06.2018, Quellen: dpa, NZZ am Sonntag, Tagesanzeiger.ch

WhatsApp zieht sich von älteren Smartphones zurück

Der beliebte Messengerdienst WhatsApp soll auf Handys mit älteren Android- und iOS-Versionen künftig nicht mehr unterstützt werden. Den Nutzern bleibt aber genug Zeit, sich darauf einzustellen. 

Das offizielle Support-Aus für veraltete Betriebssysteme ist erst für den 1. Februar 2020 angekündigt. Alte Smartphones mit den Betriebssystemen Android "Gingerbread" (Version 2.3.3 bis 2.3.7) und iOS 7 werden dann nicht mehr von WhatsApp unterstützt.

Es könnte aber auch schon vor dem Termin zu Einschränkungen und zur Abschaltung von einzelnen Funktionen kommen, kündigt WhatsApp Inc an. Während der beliebte Messengerdienst nämlich fortlaufend weiterentwickelt wird, findet für die oben genannten Plattformen keine aktive Pflege mehr statt. 

Überraschend ist das nicht: Die oben genannte Android-Version ist beispielsweise schon fast acht Jahre alt. Es sind nur noch wenige funktionierende Geräte mit diesem Betriebssystem im Umlauf. Laut der offiziellen Google Statistik beträgt der Anteil der Android-Smartphones, die auf Gingerbread laufen, nur 0,3 Prozent. Am weitesten verbreitet ist die Android-Version 6 (Marshmallow), gefolgt von Version 7 (Nougat)

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Da ein Smartphone mit einem veralteten Betriebssystem auch ein potenzielles Sicherheitsrisiko darstellt, wird dringend zu einem Versions-Update geraten. 

Auch das Apple-Betriebssystem iOS 7 wurde längst abgelöst. Kürzlich wurde die Version iOS 12 vorgestellt

[Update vom 18.06.2018, Quelle: Chip.de, Android Developer

Vorsicht vor der Knoppers-Falle

Immer wieder versuchen Betrüger auf WhatsApp, durch falsche Versprechungen an Nutzer-Daten zu kommen. Diesmal missbrauchen sie die Süßigkeit Knoppers als Köder.

"Ich habe gerade eine kostenlose Box Knoppers erhalten, du kannst dir auch eine holen, indem du den Link besuchst. Bedanke dich später bei mir."

Ein Kettenbrief mit dieser Nachricht verbreitet sich gerade auf WhatsApp. Das berichtet die Webseite Mimikama, eine private Initiative zur Aufklärung von Internetmissbrauch.

Süßwarenhersteller Storck, der unter anderem Knoppers produziert, hat mit dieser Nachricht aber nichts zu tun. Wer den Link im Text anklickt, landet auf einer Webseite die nur so aussieht, als ob sie von Storck wäre. Nutzer werden da aufgefordert, die Nachricht an weitere WhatsApp-Kontakte zu schicken. Außerdem soll man ein paar Fragen beantworten.

Wer hier weitermacht, landet im letzten Schritt auf einer anderen Webseite, die zu einem Provisionsprogramm gehört. Eine Knoppers-Box gewinnt am Ende keiner. Die Betreiber des Fake-Gewinnspiels verdienen aber durch solche Verlinkungen Geld. Wenn Sie so eine Nachricht erhalten, sollten Sie sie am besten löschen. Falls Sie den Text bereits weitergeleitet haben, sollten Sie Ihre Kontakte vor dem Betrug warnen.

Wie kann ich mich vor so einer Falle schützen?

Grundsätzlich hilft gesundes Misstrauen, so eine Falle zu vermeiden. Fragen Sie sich immer: Kann das stimmen? Im Falle des "Knoppers-Gewinnspiels" behauptet die Seite, dass Knoppers "50 Jahre" feiern will. Eine kurze Google-Suche zeigt aber: Knoppers gibt es in Deutschland seit 1983. Die Süßigkeit ist also erst 35 Jahre alt.

Ein anderer Hinweis: Solche Texte haben normalerweise Rechtschreibfehler. Ein Beispiel: Eine Frage auf der vermeintlichen Knoppers-Webseite lautet: "Gefällt dir kekse?" Wer auf Rechtschreibung und Fakten achtet, kann sich vor Betrügereien schützen.

Außerdem: Manche "Gewinnspiele" verlangen auch die Eingabe von persönlichen Daten, wie Name, Adresse, Geburtsdatum oder E-Mail-Adresse. Geben Sie solche Daten unüberlegt auf keinen Fall weiter. Die Betrüger können solche Informationen weiterverkaufen. Im besten Fall erhalten die Opfer nur massenhaft Werbemails. Im schlimmsten Fall kommt es zum Identitätsdiebstahl und Unbekannte können auf Ihre Kosten im Internet einkaufen.

(Update vom 08.06.2018, Quelle: mimikama.at)

"DSGVO-Bericht": Diese Daten speichert WhatsApp

Welche Daten speichert WhatsApp über mich? Nutzer können ihre Account-Informationen aufgrund der europäischen Datenschutzgrundverordnung anfordern. T-Online.de hat sich einen Bericht anfertigen lassen.

Wer wissen möchte, welche Daten WhatsApp über einen speichert, kann sich aufgrund der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) einen sogenannten "DSGVO-Bericht" anfordern lassen. WhatsApp schickt Nutzern dann innerhalb von drei Tagen einen ZIP-Ordner mit einer HTML- und einer JSON-Datei. Die HTLM-Datei können Sie mit einem Browser öffnen.

Es öffnet sich daraufhin eine Liste mit verschiedenen Informationen. Sie zeigt: WhatsApp speichert unter anderem Telefonnummer, Verbindungsstatus sowie die vorherige und aktuelle IP-Verbindung. Auch Gerätetyp, -modell und -hersteller sowie Betriebssystem und App-Version sind eingetragen. Zudem speichert WhatsApp Profilbild, Telefonnummern aller WhatsApp-Kontakte und alle Gruppen, bei denen man Teilnehmer ist.

Weitere gespeicherte Infos: Wann Nutzer die Nutzungsbedingungen akzeptiert haben, welche Datenschutzeinstellungen ausgewählt sind und mit welchem Gerät Nutzer sich bei WhatsApp angemeldet haben.

DSGVO-Bericht: WhatsApp speichert unter anderem Informationen zu den Nutzungsbedingungen, der Registrierung und Einstellungen. (Quelle: WhatsApp)DSGVO-Bericht: WhatsApp speichert unter anderem Informationen zu den Nutzungsbedingungen, der Registrierung und Einstellungen. (Quelle: WhatsApp)

So können Sie einen WhatsApp-Bericht anfordern

Um einen Bericht anzufordern, befolgen Sie folgende Punkte:

1. Öffnen Sie WhatsApp und gehen Sie in die "Einstellungen". Klicken Sie dazu auf die drei vertikalen Punkte im rechten oberen Eck.

2. Klicken Sie als nächstes auf "Account".

3. Klicken Sie auf "Account-Info anfordern". Dann: "Bericht anfordern".

Sobald der Bericht fertiggestellt ist, wird WhatsApp Sie benachrichtigen.

(Update 5. Juli 2018. Quelle: Eigene Recherche)

Neue Funktion: WhatsApp testet Gruppenanrufe

Neue Funktion für WhatsApp. Schon bald können Nutzer mit mehreren Teilnehmern telefonieren oder Videotelefonate durchführen. Der Messenger-Dienst testet gerade die Funktion.

Für WhatsApp-Nutzer wird es vermutlich bald möglich sein, mit mehreren Teilnehmern gleichzeitig zu telefonieren. Dazu zählt auch Videotelefonie. Das berichtet die Tech-Seite "Android Police".

In Zukunft soll es möglich sein, mit bis zu drei Teilnehmern gleichzeitig zu telefonieren. Videoanrufe sollen mit bis zu vier Teilnehmern funktionieren. WhatsApp hat die neue Funktion als Test an eine bestimmte Anzahl von Nutzern ausgerollt.

So werden Sie WhatsApp-Beta-Tester

Wann die Funktionen für alle Nutzer verfügbar sein sollen, ist nicht bekannt. Wer selbst die Features testen möchte, kann die aktuelle Testversion (Beta) von WhatsApp herunterladen. "APK" ist eine Installationsdatei für Android.

Laut Android Police konnten aber nur einige Beta-Nutzer so auf die neuen Funktionen zugreifen. Möglicherweise ist eine Beta-Version kein Garant dafür, die neuen Funktionen zu erhalten.

Eine andere Möglichkeit für Android-Nutzer, Beta-Tester zu werden, ist folgende:

1. Melden Sie sich bei Google mit Ihrem Account an, den Sie auch auf Ihrem Smartphone nutzen, auf dem WhatsApp installiert ist.

2. Kopieren Sie folgende Adresse in die Adressleiste oben im Browser und rufen Sie sie auf:

https://play.google.com/apps/testing/com.whatsapp/

3. Klicken Sie auf "Tester werden". Damit sind Sie Tester bei WhatsApp.

(Update vom 31. Mai 2018, Quelle: WhatsApp-Beta für Android, Artikel auf Android Police, Webseite, um WhatsApp-Tester zu werden)

So fordern Sie bei WhatsApp Ihre Account-Informationen an

WhatsApp-Nutzer können dank der Datenschutzgrundverordnung ihre Account-Informationen anfordern. Wie das funktioniert und wie Sie auch einen Chatverlauf exportieren, erfahren Sie in unserer Anleitung.

Um Ihre Daten anfordern zu können, müssen Sie WhatsApp auf die neueste Version aktualisieren. Befolgen Sie danach folgende Schritte:

1. Öffnen Sie WhatsApp und gehen Sie in die "Einstellungen". Klicken Sie dazu auf die drei vertikalen Punkte im rechten oberen Eck. WhatsApp: Mit einem Klick auf die drei Punkte können Sie die Einstellungen aufrufen. (Quelle: WhatsApp)WhatsApp: Mit einem Klick auf die drei Punkte können Sie die Einstellungen aufrufen. (Quelle: WhatsApp)

2. Klicken Sie als nächstes auf "Account".

3. Klicken Sie auf "Account-Info anfordern". Dann: "Bericht anfordern".

Fertig. Es wird bis zu drei Tage dauern, bis der Bericht bereit ist. Laut WhatsApp haben Sie einige Wochen Zeit, die Daten herunterzuladen. Falls Sie in dieser Zeit Ihre Nummer ändern, den Account löschen oder neu registrieren, wird die Anforderung storniert. Sie müssen dann eine neue Anfrage stellen.

WhatsApp: Nachdem Sie den Bericht angefordert haben, dauert es etwa drei Tage, bis er verfügbar ist.  (Quelle: WhatsApp)WhatsApp: Nachdem Sie den Bericht angefordert haben, dauert es etwa drei Tage, bis er verfügbar ist. (Quelle: WhatsApp)

Steht der Bericht bereit, können Sie ihn folgendermaßen runterladen:

1. Öffnen Sie WhatsApp und gehen Sie in die "Einstellungen" -> "Account" -> "Account-Info anfordern". Dann: "Bericht herunterladen".

2. WhatsApp wird eine ZIP-Datei auf Ihr Telefon herunterladen. Darin finden Sie eine HTML- und eine JSON-Datei. Die Formate lassen sich beispielsweise mit einem Texteditor oder einem Browser öffnen.

Die angeforderten Informationen enthalten Ihre Account-Informationen und -Einstellungen. Dazu gehören laut der WhatsApp FAQ Profilbild und Gruppennamen. Möchten Sie Chats an sich exportieren, befolgen Sie folgende Schritte:

1. Öffnen Sie den gewünschten Chat.

2. Klicken Sie auf die drei Punkte am rechten oberen Rand. Als nächstes auf "Mehr".

3. Wählen Sie: "Chat per E-Mail senden".

4. Wählen Sie aus, ob Sie Medien Anhängen möchten oder nicht.

5. Wählen Sie ein Mail-Programm und geben Sie eine Zieladresse ein.

6. Der Chatverlauf wird per .txt-Datei an die Zieladresse gesendet. Eine .txt-Datei können Sie mit einem Text-Editor öffnen. Bei Windows ist das beispielsweise das Programm "Notepad".

Hintergrund für die Datenfreigabe ist die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) der europäischen Union. Wenn Nutzer das wünschen, müssen Unternehmen entsprechende Daten mitteilen. Die DSGVO gilt nach einer Schonfrist von zwei Jahren seit dem 25. Mai. Alles, was Sie zur Verordnung wissen müssen, finden Sie hier.

(Update vom 26. Mai 2018, Quelle: WhatsApp FAQ)

Gruppen-Chats bekommt neue Funktionen

Neue Funktionen für WhatsApp: Mit dem nächsten Update treten ein paar Änderungen für Gruppen-Chats in Kraft. Dabei hat sich der Messenger-Dienst offenbar ein paar Funktionen von der Konkurrenz abgeschaut. 

Administratoren von WhatsApp-Chats können nun Gruppenbeschreibungen hinzufügen. Hier lassen sich Regeln, Zweck und Themen einer Gruppe erläutern. Neue Teilnehmer sehen die Informationen oben im Chat. Außerdem können Administratoren mit dem neuen Update festlegen, wer Gruppenbild, -beschreibung und -namen ändern kann. Gründer einer Gruppe können nicht mehr aus Chats entfernt werden. Dafür können Admins anderen Nutzern ihren Admin-Status entziehen.

Es gibt auch Neuerungen für Gruppen-Teilnehmer: Wer eine Gruppe verlassen hat, kann nicht mehr sofort hinzugefügt werden. Wer lange inaktiv war, bekommt mit einem Klick auf den neuen "@-Button" einen Überblick aller Nachrichten, die ihn betreffen. Mit der neuen Teilnehmersuche lassen sich leichter andere Nutzer in einer Gruppe finden.

Ein paar der Funktionen lassen sich auch bei Konkurrenz finden, beispielsweise beim Messenger-Dienst Telegram. Auch dort können Nutzer in Chats nach anderen Mitgliedern suchen und Administratoren haben weitreichende Rechte. Den "@-Button" ähnelt dagegen einer Option im Slack. Auch da können sich Nutzer schnell ungelesene Nachrichten anzeigen lassen.

Insgesamt können bis zu 256 Nutzer an einem Gruppen-Chat teilnehmen. Die neuen Funktionen scheinen vor allem für Gruppen mit einer großen Teilnehmerzahl und vielen Chat-Nachrichten sinnvoll zu sein. Dank den neuen Gruppenbeschreibungen können neue Nutzer leichter einen Überblick verschaffen, worum es in der neuen Gruppe geht. Das ist beispielsweise bei Gruppen-Chats für Events oder Hobbys hilfreich.

Wer die neuen Funktionen verwenden möchte, muss lediglich WhatsApp aktualisieren. Laut Hersteller ist das Update bereits veröffentlicht worden.

(Update 16. Mai 2018, Quelle: Eigene Recherchen, WhatsApp-Blog)

WhatsApp erhöht Mindestalter auf 16 Jahre

Wie angekündigt, hebt WhatsApp das Nutzungsalter von 13 auf 16 Jahren. Der Konzern reagiert damit auf Änderungen der Datenschutzgesetze in Europa. 

Der Messaging-Dienst WhatsApp hebt bei der Umsetzung der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung das Mindestalter für seine Nutzer von 13 auf 16 Jahre an. Die Verordnung verlangt allerdings keine harte Kontrolle der Altersgrenze – etwa durch das Hochladen eines Altersnachweises.

WhatsApp-Nutzer müssen darum lediglich bestätigen, dass sie mindestens 16 Jahre alt sind. Danach können Sie den Dienst weiter verwenden.

WhatsApp: Nutzer müssen mit einem Klick bestätigen, dass sie mindestens 16 Jahre alt sind.  (Quelle: WhatsApp)WhatsApp: Nutzer müssen mit einem Klick bestätigen, dass sie mindestens 16 Jahre alt sind. (Quelle: WhatsApp)

Laut der FAQ von WhatsApp gilt das neue Mindestalter für alle Bewohner der "Europäischen Region". Außerhalb dieses Gebiets gilt immer noch ein Mindestalter von 13 Jahren. Wer jünger als 16 Jahre alt ist und den Dienst weiter verwenden möchten, muss laut WhatsApp ein "Erziehungsberechtigter in deinem Namen unseren Bedingungen zustimmen."

Wer bei den Altersangaben lügt, verstößt laut WhatsApp gegen die Nutzungsbedingen. Weitreichende Konsequenzen sind aber wohl nicht zu befürchten.

Weitere Änderungen

WhatsApp richtete für die Verarbeitung der Daten europäischer Nutzer zudem eine neue Tochterfirma in Irland ein. Das bedeutet zugleich nicht, dass die Daten auch ausschließlich innerhalb der EU lagern werden. WhatsApp betont, dass Inhalte der Kommunikation bei dem Dienst durch sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung nur für Absender und Adressat sichtbar sind, aber nicht für den Dienst selbst. Entsprechend überschaubar werden daher auch die gesammelten Daten ausfallen, die man gemäß der Datenschutz-Verordnung als Nutzer herunterladen kann.

(Update vom 14. Mai 2018. Quelle: dpa, WhatspApp-FAQ, WhatsApp Rechtliche Hinweise)

WhatsApp: Vorsicht vor dieser Absturz-Nachricht

Spammer verschicken gern Betrugsnachrichten über WhatsApp. Der neueste Streich: Ein Text, der so lang ist, dass der Messenger vor Überlastung abstürzt. Dabei sieht die Nachricht auf den ersten Blick ganz harmlos aus.

"This is very interesting" gefolgt von einem lachenden Smiley. Wenn Sie so eine Nachricht erhalten, dann ignorieren Sie sie am besten – denn ansonsten hängt sich Ihr WhatsApp auf. Der Grund: In der Nachricht sind noch Tausende anderer Zeichen versteckt, ein sogenannter Unicode. Dieser definiert die Schreibrichtung eines Textes, beispielsweise ob er von links nach rechts oder rechts nach links geschrieben werden soll. Zu viele solcher Zeichen überlasten WhatsApp und lassen es abstürzen.

Das erklärt der YouTuber Tom Scott ausführlich in einem Video. Scott erwähnt dabei auch andere Formen der Nachricht:

WhatsApp-Nachricht: YouTuber Tom Scott erklärt, warum dieser Text den Messanger abstürzen lassen kann.  (Quelle: YouTube: Tom Scott)WhatsApp-Nachricht: YouTuber Tom Scott erklärt, warum dieser Text den Messanger abstürzen lassen kann. (Quelle: YouTube: Tom Scott)

"Wenn du den schwarzen Punkt berührst, wird sich WhatsApp aufhängen". Hier weist der Text ehrlicherweise auf die Folgen hin. Auch hier gilt: einfach ignorieren.

In einem Reddit-Post erklärt sich ein Nutzer als Urheber des Ganzen und präsentiert eine weitere Version der Nachricht, die auch Instagram abstürzen lässt. Laut Medienberichten soll sich die Meldung auch auf Facebook verbreiten. 

(Update vom 08. Mai 2018. Quelle: Futurezone, YouTube-Video von Tom Scott, Reddit-Post)

Instagram- und Facebook-Videos lassen sich sofort abspielen

Die neue Version vom WhatsApp-Messenger für Apples iPhone (2.18.51) ist da. Wichtigste Neuerung ist eine komfortablere Videoabspielfunktion.

Wichtigste Neuerung: Wer einen Link zu einem Instagram- oder Facebook-Video bekommt, kann das Video direkt in WhatsApp abspielen. Durch eine "Bild-in-Bild-Funktion" kann man das Video auch weiter laufen lassen, während man in einen anderen Chat wechselt.

Weitere Neuheit: Als Admin einer Gruppe kann man den Admin-Status anderer Teilnehmer entfernen. Gruppen-Admins können auch wählen, wer den Betreff, das Gruppenbild und die Gruppenbeschreibung ändern darf.

Das Update auf die Version 2.18.51 setzt ein iPhone mit iOS 7.0 und neuer voraus und kann ab heute geladen werden. Wann das Update für Android kommt, steht noch nicht fest. Unterdessen nimmt die Nutzung von WhatsApp weltweit zu (siehe Grafik).

 (Quelle: statista.de) (Quelle: statista.de)

(Update vom 7. Mai 2018)

WhatsApp könnte bald Werbung einblenden

Im Messenger-Dienst WhatsApp könnte bald Werbung erscheinen. Das behaupten Analysten des Finanzunternehmens Barclays, wie der US-Nachrichtensender CNBC berichtet.

Hintergrund ist der Abgang des WhatsApp-Mitgründers Jan Koum am Montag. Der 42-Jährige wetterte bisher gegen Werbung im Messenger-Dienst. Laut Barclays-Analysten galt Koum als letzte Hürde, der sich gegen Werbung auf WhatsApp wehrte.

Facebook-Manager David Marcus sagte zu CNBC: "Was Werbung angeht, werden wir WhatsApp weiter öffnen." Er bezog sich dabei aber konkret auf die Möglichkeit von Unternehmen, Nutzer zu kontaktieren.

Laut dem "Wall Street Journal" diskutierte Facebook Pläne, Werbung im "Status"-Fenster zu schalten. Das war laut der "Washington Post" auch einer der Gründe, warum Koum das Unternehmen überraschend verließ. Zudem soll es interne Streitigkeiten in Datenschutzfragen gegeben haben. Koum selbst schrieb in einem Facebook-Post, dass er eine Weile eine Auszeit von der Technik nehmen und sich anderen Dingen zuwenden werde.

WhatsApp zählt circa 1,5 Milliarden Nutzer weltweit. Facebook kaufte den Messenger-Dienst 2014 für etwa 19 Milliarden Dollar. Bisher ist der Dienst werbefrei und für Nutzer kostenfrei.

Wer wissen möchte, wie Werbung in der Chat-App künftig aussehen könnte, muss nur einen Blick in den Facebook-Messenger werfen: Dort werden zielgruppengerechte Anzeigen bereits ausgespielt. Der Nutzer kann zwar angeben, dass er sich für das Produkt nicht interessiert und so verhindern, dass ihm diese Werbung erneut gezeigt wird. Ganz abstellen lässt sich die Werbung aber nicht. 

(Update vom 02. Mai 2018. Quelle: CNBC, "Wall Street Journal", "Washington Post")

"Milka-Gutschein" ist übler Phishing-Trick

Eine aktuell kursierende WhatsApp-Kettennachricht verspricht einen Haufen Milka-Schokoloade. Dabei handelt es sich aber um einen dreisten Phishing-Versuch, berichtet das österreichische Faktencheck-Portal "mimikama.at".

Wer den Link im Text aufruft, landet demnach auf der Website "milka.com", bei der das lateinische "i" gegen einen ähnlichen Buchstaben aus einem anderen Zeichensatz getauscht wurde.

Geben Nutzer dort ihre Adressen ein, erhalten sie keine Schokoladenpäckchen, sondern ihre persönlichen Daten werden zu unbekannten Zwecken abgegriffen. Empfänger der Nachricht können sie getrost löschen – und den Absender am besten über ihre betrügerische Natur informieren.

(Update vom 26. April 2018, Quelle: dpa) 

So lassen sich Chats leichter sortieren

WhatsApp führt für Android eine neue Funktion ein: Wichtige Nachrichten werden künftig in einer Vorschau angezeigt. Das Feature lässt sich in ein paar Schritten so umfunktionieren, dass bestimmte Chats eine Sonderbehandlung bekommen. 

Durch die neue Funktion bei WhatsApp für Android kann man für einzelne Kontakte und Gruppen festlegen, dass man immer und überall über neue Nachrichten informiert werden möchte. Die Funktion "Benachrichtigung mit hoher Priorität" ist standardmäßig für alle Nachrichten eingeschaltet. Neue Mitteilungen aus dieser Kategorie erscheinen als Vorschau in der Benachrichtigungsleiste am oberen Bildschirmrand und können nicht mehr verpasst werden.

Um die Funktion an die eigenen Bedürfnisse anzupassen und wichtige von unwichtigen Nachrichten zu trennen, muss man ein paar Schritte vornehmen: Zunächst muss man die Funktion allgemein in den Einstellungen deaktivieren. Dazu geht man auf "Benachrichtigungen" und entfernt das Häkchen hinter "Vorschau für alle Benachrichtigungen oben auf dem Bildschirm anzeigen".

Danach kann man in die Chats mit Gruppen oder Einzelpersonen wechseln, die man priorisieren will und dort die Push-Notifications wieder anstellen. Dazu muss man in den Kontakt- oder Gruppeninfos die "Eigenen Benachrichtigungen" antippen und dann die Box "Benachrichtigungen mit hoher Priorität" für diesen Chat markieren. Das ist etwas umständlich. Vielleicht findet WhatsApp bald eine direkte Lösung dafür. 

[Update vom 19. April 2018. Quelle: giga.de]

Wegen EU-Datenschutzgesetz: WhatsApp hebt Mindestalter auf 16 Jahre an

WhatsApp hebt bis Ende Mai das Mindestalter für die Nutzung des Messengers an. Nutzer müssen nach der Änderung mindestens 16 statt wie bisher 13 Jahre alt sein. Ob und wie das Alter überprüft werden soll, steht noch nicht fest.

In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) steht bisher „Du musst mindestens 13 Jahre alt sein, um unsere Dienste zu nutzen.“ Jüngere Nutzer brauchen die Zustimmung ihrer Eltern oder Erziehungsberechtigten. Der Messenger ist auch bei minderjährigen Schülern sehr beliebt und wird auch an Schulen eingesetzt.

Die Anhebung auf ein Mindestalter von 16 Jahre soll spätestens am 25. Mai erfolgen, berichtet "chip.de". Dann tritt die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Darin ist festgelegt, dass Daten von Nutzern nur dann verarbeitet werden dürfen, wenn sie mindestens 16 Jahre alt sind. Weil WhatsApp Daten sammelt und auswertet, fällt der Messenger auch unter dieses Gesetz.

Ob und wie WhatsApp das Mindestalter kontrollieren will, ist noch unklar. Bisher geben jüngere Nutzer bei der Anmeldung oft ein höheres Alter an. Dieses wird von WhatApp nicht regelmäßig überprüft. 

[Update vom 13. April 2018]

WhatsApp verbessert das Abhören von Sprachnachrichten

Mit dem neuen WhatsApp-Update kann sich der Nutzer künftig anderen Dingen zuwenden, während er eine Sprachnachricht abhört. Die praktische Funktion ist zunächst nur für iPhone-Nutzer verfügbar. 

Ab Version 2.18.40 können WhatsApp-Nutzer auf dem iPhone Sprachnachrichten anhören und gleichzeitig andere Programme verwenden. Bisher wurde die Sprachaufnahme angehalten, sobald man die App verließ. Künftig läuft die Sprachwiedergabe einfach im Hintergrund weiter. Das funktioniert auch, wenn der Sperrbildschirm aktiviert wird. 

Eine zweite Neuerung betrifft die Statusmeldungen von Kontakten. Die lassen sich ab sofort in der "Heute"-Ansicht anzeigen. 

[Update vom 3. April 2018]

Gif-Suche vereinfacht

Das Gif-Feature gehört zu den beliebteren Funktionen von WhatsApp. Nun wird die Suche nach den bewegten Bildchen vereinfacht und verbessert. 

WhatsApp überarbeitet seine Gif-Funktion und erleichtert die Suche nach den kurzen Clips. In Zukunft werden Nutzer danach auch in verschiedenen Kategorien suchen können. Bisher mussten Nutzer Schlagworte in eine Gif-Suche einzugeben und nach einem passenden Clip suchen.

In Zukunft werden die Gifs über Rubriken bequem und schneller anwählbar sein. Entsprechende Hinweise tauchen in der Android-Test-Version 2.18.93 des Messengers auf, so der Bericht des Blogs "WABeta.info".

[Update vom 27. März 2018]

WhatsApp bekommt neue Link-Funktion

Der Messenger bekommt ein neue Funktion, mit der sich leichter Links kopieren lassen. Sie ist besonders praktisch in Gruppen-Chats. 

Zum Weiterleiten eines Links erscheint bisher ein Pfeil neben der Nachricht, die den Link enthält. Zum Speichern muss man länger auf den Link tippen, ihn markieren, kopieren und einfügen.

Diese etwas umständliche Praxis hat WhatsApp jetzt geändert. Jetzt müssen Android-Nutzer nur noch lange auf den Link tippen, um ihn zu speichern. Danach erscheint ein Hinweis ("kopiert"), der anzeigt, dass der Link gespeichert ist. Ob und wann die Funktion auch auf dem iPhone zur Verfügung steht, ist noch nicht bekannt. 

WhatsApps neue Löschfunktion

WhatsApp startet in Kürze eine neue Löschfunktion. Damit sollen Nutzer Nachrichten aus dem Chat nachträglich entfernen können. Der Empfänger sieht dann nur noch einen Hinweis, dass der Text gelöscht wurde

Bisher haben Nutzer nur neun Minuten Zeit, um ihre Nachricht nach dem Versenden zu löschen. In der Testversion "WhatsApp Beta", Version 2.18.69 haben Android-Nutzer nun 68 Minuten Zeit, um eine Nachricht im Nachhinein zu löschen.

Nutzer können ihre Nachrichten auch dann noch löschen, wenn diese bereits von den Empfängern gelesen wurden. Wird eine Nachricht allerdings in einer Antwort zitiert, bleibt dieses Zitat auch nach dem Löschvorgang erhalten.

Wann die neue Löschfunktion aus der Testversion in die normale Version wandert, steht nicht fest.

Facebook darf WhatsApp-Daten weiterhin nicht nutzen

Facebook darf Daten deutscher WhatsApp-Nutzer auch weiterhin nicht nutzen. Das Hamburger Oberverwaltungsgericht bestätigte diese Entscheidung.

Der US-Internetkonzern Facebook darf die Daten deutscher WhatsApp-Kunden vorerst auch weiterhin nicht verwenden. Das Hamburger Oberverwaltungsgericht (OVG) bestätigte in einer am Donnerstag veröffentlichten Entscheidung einen Beschluss des Verwaltungsgerichts, das die Beschwerde des Konzerns gegen ein Verbot des Hamburger Datenschutzbeauftragten im April 2017 in einem Eilverfahren abgewiesen hatte (Az. 5 Bs 93/17).

In dem Rechtsstreit geht es darum, ob Facebook auf die personenbezogenen Daten der Nutzer des Messengerdiensts zugreifen darf, den es 2014 gekauft hatte. Der Hamburger Datenschutzbeauftragte hatte den Abgleich untersagt, sodass der Konzern diese bislang nicht sammeln und speichern darf.

Die seit 2016 von den WhatsApp-Nutzern angeforderte Zustimmung zu den neuen Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien würde "voraussichtlich nicht den deutschen Datenschutzvorschriften" entsprechen. Es überwögen die "Interessen deutscher WhatsApp-Nutzer am Schutz ihrer personenbezogenen Daten", hieß es in der Mitteilung.

In einem Eilverfahren geht es nur um eine vorläufige Entscheidung, um wichtige Rechte zu schützen, bis eine endgültige juristische Klärung erfolgt. Dies soll in einem Hauptsache-Verfahren passieren.

WhatsApp bekommt jetzt Foto-Sticker

Ein neues Update für WhatsApp bringt neue Sticker für Fotos und Videos, sowie eine Verbesserung für Gruppenchats mit vielen Teilnehmern.

Ist das Update auf Version 2.18.30 installiert, kann man vor dem Versenden von Fotos oder Videos neue Sticker hinzufügen. Dazu genügt ein Klick auf ein Emoji, danach lassen sich ein Zeit- und ein Standort-Sticker hinzufügen. Aktuell gibt es diese in zwei Versionen, einer hellen und einer dunklen.

Ebenfalls verbessert wird durch das Update die Übersicht in größeren Gruppen, denn damit können Nutzer die Liste mit den Gruppenteilnehmer durchsuchen. Gesucht werden kann entweder nach Namen oder nach Telefonnummern. Die Ergebnisse werden in Echtzeit angezeigt.

Betrüger locken mit Kaufland-Gutschein auf WhatsApp

Es klingt verlockend, stimmt aber nicht: Bei WhatsApp kursieren Nachrichten von Betrügern, die einen kostenlosen Kaufland-Gutschein versprechen. Dahinter steckt illegaler Datenhandel.

Angeblich soll Kaufland einen Einkaufsgutschein verlosen. Doch statt einer Gratisgeschenkkarte über 200 Euro steckt hinter dem Link eine  gefälschte Kaufland-Seite.

Hier soll der Nutzer  eine Frage beantworten und den Kettenbrief an zehn Kontakte weiter verteilen. Wer das macht, muss weitere persönliche Daten angeben

Den angeblichen Gutschein gibt es danach allerdings nicht. Wie das Protal "Onlinewarnungen.de" berichtet, stecken vermutlich Datensammler hinter den falschen Gutscheinen. Sie versuchen, persönliche Informationen abzugreifen, um diese weiterzuverkaufen.

Kettenbriefe, in denen Nutzer mit Gewinnen und Gutscheinen gelockt werden, sind ein bekanntes Phänomen bei WhatsApp. In der Regel stecken Betrüger dahinter. 

WhatsApp will neue Download-Funktion anbieten

WhatsApp will offenbar ein neues Feature vorstellen, das es erlaubt, alle vom Messenger gespeicherten Daten auf einmal herunterzuladen. Die Funktion soll dem verbesserten Datenschutz dienen.

Diese Möglichkeit gilt es beim Mutterkonzern Facebook schon länger. In der Testversion des Messengers tauchte jetzt eine entsprechende Download-Funktion ("download my data") erstmals auf. Wann diese in der Vollversion verfügbar sein wird, ist noch unbekannt.

Die Daten aus dem Bericht können auch in andere Dienste importiert oder als Sicherheitskopie gespeichert werden. Ob dieser auch komplette Chat-Verläufe enthält, ist noch unklar.

Erfolgreich gesendete Daten werden von WhatsApp nicht dauerhaft gespeichert und können auch nicht auf Geräte heruntergeladen werden, die diese Daten versendet haben. Chat-Verläufe lassen sich bereits aus den Kontakt- und Gruppeninfos exportieren. Dabei kann man wählen, ob man Fotos und Videos mit herunterladen möchte oder nicht.

WhatsApp testet neue Bezahlfunktion

WhatsApp testet eine neue In-App-Bezahlmöglichkeit. Die Testphase für das neue Feature startete die Facebook-Firma jetzt offenbar in Indien.

Wie das Technik-Blog "TechCrunch" berichtet, haben Nutzer in Indien eine neue Funktion bemerkt, in der iOS- und in der Android-Version von WhatsApp. Screenshots davon tauchten auf Twitter auf. WhatsApp arbeitet seit April 2017 an einer Bezahlfunktion für den indischen Markt. Doch der Start in die Testphase habe fast ein Jahr gedauert.

Offenbar sollen zum Start der Testphase eine Reihe indischer Banken dabei sein, um Sofort-Zahlungen von einem WhatsApp-Nutzer zum anderen zu ermöglichen. Zum Einsatz kommt das indische "Unified Payments Interface" (UPI), das den sofortigen Geldtransfer zwischen Banken möglich macht. In Indien nutzen über 200 Millionen Menschen WhatsApp.

Ob und wann die Bezahlfunktion in Europa startet, steht noch nicht fest. Facebook bietet bereits eine ähnliche Zahlfunktion in seinem Messenger an, diese ist jedoch in Deutschland nicht verfügbar. Paypal bietet diese bereits seit Jahren an - auch per App.

WhatsApp für Windows 10 ist da

WhatsApp ist jetzt auch im Microsoft Store für Windows 10 zu finden. Um WhatsApp auf dem PC zu nutzen brauchte man bisher entweder der Desktop-Client oder WhatsApp Web im Browser.

Wie bei allen Windows-Store-Apps funktioniert die Installation und Einrichtung über einen Download-Link. Die Installation läuft dann über die Store-Seite. Aktualisiert wird die App automatisch im Hintergrund.

WhatsApp hält Einzug ins Auto

Nutzer eines Autos mit Apples CarPlay können nun auch während der Fahrt den WhatsApp-Messenger nutzen.

Das jüngste Update der App auf Version 2.18.20 fügt sie in entsprechend ausgestatteten Autos der CarPlay-Übersicht hinzu, berichtet "heise online". Nutzer erhalten so weitere Bedienungsoptionen, können Nachrichten während der Fahrt diktieren oder sich vom Sprachassistenten Siri vorlesen lassen. Ein Zugriff auf bestehende Chats ist den Angaben nach nicht möglich. WhatsApp ist der erste Messenger eines Drittanbieters mit CarPlay-Integration. Apples CarPlay findet sich zum Beispiel in Mercedes-Modellen.

Betrüger fordern Geld für Benutzung

Das WhatsApp-Konto ist abgelaufen und muss innerhalb von 48 Stunden für 99 Cent freigeschaltet werden? Wer solch eine E-Mail bekommt, ist im Visier von Betrügern. Die Polizei Niedersachsen warnt vor einer aktuellen Masche.

Bei dieser versuchen Kriminelle, Nutzer des Messengers zur Zahlung von Kleinbeträgen zu bewegen. Wer dem Link in der E-Mail folgt, landet auf einer im WhatsApp-Aussehen gestalteten Bezahlseite, auf der angeblich bis zu fünf Jahre langer Zugang zum beliebten Messenger gekauft werden kann. 

Da Whatsapp nach Angaben seiner Betreiber allerdings kostenlos angeboten wird, vermutet die Polizei hinter der Betrugsmasche vor allem eine Sache: Datenklau. Wer nämlich seine Kreditkartendaten in das Formular eingibt, versendet neben seinem Namen und der Telefonnummer auch gleich die Kreditkartennummer mit Gültigkeit und Kontrollnummer an die Kriminellen. Mit den Daten könnten die Betrüger theoretisch auf Kosten der Karteninhaber auf Shoppingtour gehen.

Wer schon bezahlt hat, sollte laut Polizei Niedersachsen sein Kreditkarteninstitut informieren und die Karte sperren lassen.

Sprachnachrichten: erst anhören, dann abschicken

Nachdem die Funktion der WhatsApp-Sprachnachrichten erst vor Kurzem verbessert wurde, soll nun eine weitere Funktion das Anhören von Sprachnachrichten vor dem Abschicken möglich machen.

Dabei ist es in der aktuellen Version für das iPhone (ab der WhatsApp-Version 2.18.10) möglich, die Sprachnachrichten vor dem Abschicken anzuhören. Wann das Feature für Android-Smartphones verfügbar ist, steht noch nicht fest. Android-Nutzer können bis zum Update den "WhatsApp-Recorder" nutzen, um eine Sprachnachricht vor dem Abschicken anzuhören.

WhatsApp verabschiedet sich von alten Handys

Nutzer von Windows Phone 8 und Blackberry erhalten keine Updates mehr. Laufende WhatsApp-Installationen funktionieren jedoch weiter.

WhatsApp stellt für Blackberry-Geräte und Smartphones mit Windows Phone 8 Ende 2017 die Weiterentwicklung ein. Die betreffenden Versionen der Software werden nicht mehr weiterentwickelt, berichtet "Heise online". 

Für deren Nutzer gibt es keine weiteren Updates, Bugfixes und Funktionserweiterungen mehr. Die installierten Apps sollen aber auf diesen Geräten weiter funktionieren. Neue Nutzerkonten lassen sich aber nach dem 31. Dezember nicht mehr anlegen. Laut dem Betreiber ist es auch möglich, dass einzelne Funktionen im Lauf der Zeit nicht mehr nutzbar sein werden.

WhatsApp rät Nutzern von Blackberry OS oder Blackberry 10 und Windows Phone bis Version 8 zum Umstieg auf ein neueres Gerät oder zu einem Update des Betriebssystems. Denn das jüngere Windows Phone 8.1 wird weiterhin unterstützt.

Schon länger nicht mehr unterstützt werden alle Android-Versionen bis 2.3.3, alle Windows-Phone-7-Geräte, iOS vor Version 7 und Nokias Symbian S60, so "Heise online".

Schüttelfunktion aktiviert die Hilfe

In einer neuen Testversion von WhatsApp taucht eine neue Funktion auf, wenn man das Smartphone schüttelt. Damit wird eine Support-Funktion aktiviert.

Diese Funktion kann in jedem Chat aufgerufen werden. Damit lässt sich ein Fehlerbericht an den WhatsApp-Support senden. Bei einem der häufigen Ausfälle von WhatsApp funktioniert diese allerdings nicht.

Die neue Funktion ist eher dazu gedacht, Spam und Betrugsversuche zu melden.

Auch in WhatsApp Business, einem geplanten neuen Teil des Messengers, über den Firmen Kontakt zu WhatsApp-Nutzern suchen können, lässt sich diese Funktion nutzen und ein Missbrauch melden. Experten bewerten die neue Funktion als ein Zeichen, dass WhatsApp Business kurz vor dem Start steht.

WhatsApp verbessert Aufnahmefunktion

Ende November hat WhatsApp durch ein Update einen neuen Aufnahmeknopf bekommen. Mit ihm können ab sofort Nachrichten aufgezeichnet werden, ohne dass er gedrückt und gehalten werden muss.

Dies führte in der Vergangenheit oft zu unfreiwilligen Abbrüchen und Absenden von Audio-Nachrichten. Nach dem jüngsten Update streicht man auf dem Mikrofon-Symbol nach oben, um die Aufnahme zu starten. Erst ein Antippen des Senden-Buttons verschickt die Nachricht. Vorher war diese automatisch nach dem Ende einer Aufnahme verschickt worden.  Auch die Löschmöglichkeit von Nachrichten ist in dem Update enthalten. Nutzer können durch längeres Antippen der Nachricht auswählen, ob diese bei sich oder auch bei einem Chat-Partner gelöscht werden soll. Dies klappt aber nur wenige Minuten nach dem Versenden der Nachricht.

H&M warnt vor betrügerischem Kettenbrief

Erneut kursiert über den Messenger-Dienst ein Kettenbrief, im dem ein Gutschein der Modekette versprochen wird. WhatsApp arbeitet an einer Verbesserung der Aufnahmefunktion.

In dem WhatsApp-Kettenbrief wird mit einem Einkaufsgutschein im Wert von 250 Euro gelockt. Doch das stimmt natürlich nicht. Die schwedische Modekette weist auf Facebook "aus gegebenem Anlass erneut darauf hin, dass H&M keine Gewinnspiele mit Geschenkkarten über WhatsApp anbietet". Gewinnspiele gäbe es nur auf der offiziellen Facebook-Seite des Unternehmens.

In diesen Ländern ist WhatsApp für Klassen verboten

Ausdrücklich verboten ist die dienstliche Nutzung von WhatsApp für Lehrer in manchen Bundesländern, darunter den Angaben nach Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Die meisten Datenschützer raten zumindest davon ab, so das Bildungsportal "Didacta Digital".

Viele Lehrer nutzen Messenger wie WhatsApp, um schnell und unkompliziert mit ihren Klassen zu kommunizieren. Rechtlich ist das jedoch problematisch, heißt es. Denn bei der Nutzung werden Daten verarbeitet. Passiert das bei Schülern und Lehrern, müssen die Betroffenen zustimmen. Bei WhatsApp sei für Nutzer nicht zu überblicken, was mit den Daten genau passiert.

Außerdem stellt sich die Frage, ob Eltern der Datennutzung freiwillig zustimmen – oder ob sie befürchten, dass sich für ihr Kind Nachteile ergeben, wenn sie im Klassen-Chat nicht dabei sind.

WhatsApp liefert Update nach Pannenserie

WhatsApp produziert nervige Fehler auf dem iPhone, ließ sich in einigen Fällen tagelang nicht nutzen. Jetzt liefert die Facebook-Firma  eine Aktualisierung, die das Problem beheben soll.

Offenbar zeigte WhatsApp auf dem iPhone keine neuen Mitteilungen mehr auf dem Sperrbildschirm. Dies ist wichtig, um sofort zu sehen, wenn neue Nachrichten eingehen. Ebenfalls Probleme machte die Anzeige ungelesener Nachrichten im Symbol der App. Auch beim Schreiben von Nachrichten stürzte die App ab.

Die nervigen Fehler produzierte die WhatsApp-Version 2.17.60 in Kombination mit Apples Betriebssystem iOS 11.0.2. Die verbesserte WhatsApp-Version trägt die Versionsnummer 2.17.61. Auch für das Betriebssystem ist bereits eine neue Version verfügbar (iOS 11.0.3).

WhatsApp bekommt Video-Chats in Gruppen

Bisher können in WhatsApp-Gruppen Texte, Fotos und Audio-Aufzeichnungen ausgetauscht werden. Bald soll es auch möglich sein, Video-Chats zu starten. Das bieten andere Messenger schön länger.
Laut einem US-Portal will WhatsApp die Video-Chat-Funktion in Gruppen in Kürze in der Vollversion der App aktivieren. Ein konkreter Zeitpunkt für den Start wurde bisher nicht genannt.

Nutzer können leicht überwacht werden

Ein IT-Experte zeigt, wie leicht es mit WhatsApp ist, andere Nutzer zu überwachen. Das klappt offenbar auch, ohne mit ihnen in direktem Kontakt zu stehen. 

Das Problem ist der Onlinestatus, über diesen lassen sich andere Nutzer ausspionieren. Der IT-Experte zeigt, wie leicht WhatsApp-Nutzer damit überwacht werden können. Er zeigt an, ob ein Nutzer für eine Kontaktaufnahme verfügbar ist und die mangelnden Privatsphäre-Einstellungen bei WhatsApp.

Diese lassen sich dazu missbrauchen, Nutzer auszuforschen. Dazu nutzen IT-Experten eine Erweiterung für Chrome, mit der Informationen aus der Web-Version des Messengers abgefragt werden. Dadurch lässt sich ein aussagekräftiges Aktivitätsprotokoll erstellen, berichtet "Web-Standard". Damit lässt sich erkennen, wann die überwachte Person aufsteht oder schlafen geht, ob er letzte Nacht geschlafen hat oder nicht.

Mit der Erweiterung lässt sich auch auslesen, ob die Nutzer zweier Telefonnummern regelmäßig miteinander kommunizieren. 

In den Datenschutzeinstellungen von WhatsApp lässt sich regeln, wer den Onlinestatus sehen kann. Auch die verräterische "Zuletzt online" Anzeige lässt sich hier beschränken.

WhatsApp verbietet ein Zeichen im Namen

Das Hakensymbol bei WhatsApp wird für den Benutzer womöglich bald nicht mehr verfügbar sein. Nachdem das Verbot zunächst bei Windows Phone beobachtet wurde, gilt es nun auch für Android-Beta. Grund dafür soll die Etablierung des neuen Business-Modells sein.

Kunden sollen künftig auch direkt über WhatsApp mit Unternehmen kommunizieren können. Damit der Nutzer erkennen kann, ob es sich um eine originale Firma handelt, soll – ähnlich wie bei Facebook, Instagram oder Twitter – ein Verifizierungshaken eingeführt werden. Er dient sozusagen als Ausweis. Insidern von "WABetaInfo" zufolge soll mit der Einführung des Hakens auch das "normale" Haken-Emoji verschwinden. Grund dafür ist eine mögliche Verwechslungsgefahr.

Per WhatsApp mit Firmen chatten

Rechnungen, E-Mails, Hotlines – Die Kommunikationswege von Unternehmen und Verbrauchern werden bald um WhatsApp erweitert. Das bestätigte der WhatsApp-Unternehmensblog Anfang September. In den kommenden Monaten wird die neue Funktion getestet und danach verfügbar sein.

Kleine Unternehmen können für ihre Kommunikation eine kostenlose Business-App verwenden, für größere Unternehmen wird es eine Schnittstelle geben. Für den Verbraucher werden die offiziellen Kontakte dann mit einem grünen Siegel gekennzeichnet.

Die Unternehmen möchten aber bestimmen, unter welchem Namen sie im Adressbuch des Nutzers abgelegt sind. WhatsApp fordert zwar schon bei der Installation die Zugriffsrechte des Nutzers, um Namen ändern zu können. Doch Namensänderungen der Unternehmen im Adressbuch der Nutzer könnte die Kritik der Anwender auf sich ziehen.

Angebliche Konto-Kündigungen sind Betrug

Kriminelle verschicken seit Mitte September gefälschte E-Mails mit dem Hinweis, dass das WhatsApp-Konto des Empfängers abgelaufen sei und dieses sofort erneuert werden müsse. Der Nutzer soll einen Link anklicken und wird dann auf eine Webseite geleitet, auf der er dazu aufgefordert wird, Kreditikartendaten einzugeben.

Diese Masche ist alt und bekannt, über eine ähnliche berichtete bereits "mimikama.at". Die Kriminellen wollen damit Kontodaten ausspähen. Empfänger sollten die E-Mail löschen.

Verwendete Quellen:
  • dpa
  • Reuters
  • AFP
  • "chip.de"
  • Eigene Recherchen
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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