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Donald Trump verstößt gegen Regeln: Twitter droht mit Kennzeichnung

Bei Regelverstoß  

Twitter will Trump-Tweets künftig kennzeichnen

29.03.2019, 11:02 Uhr | str, t-online.de

 (Quelle: Reuters)
US-Präsident: Donald Trump bläst nach Entlastung zum Angriff

Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Michigan hat US-Präsident Donald Trump führende Vertreter der Demokraten verspottet. Nach der Entlastung durch Sonderermittler Robert Mueller bläst Trump zum Angriff. (Quelle: Reuters)

Donald Trump: Der US-Präsident bläst nach seiner Entlastung durch Robert Mueller zum Angriff und ätzt gegen seine Kritiker. (Quelle: Reuters)


US-Präsident Donald Trump beleidigt und bedroht auf Twitter Promis, Politiker und Journalisten. Folgen hatte das für ihn bisher keine. Doch das könnte sich bald ändern.

Als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika kann Donald Trump machen, was er will – zumindest auf Twitter. Seit Jahren gelten für den Mann im Weißen Haus Sonderregeln für den Kurznachrichtendienst. Selbst beleidigende oder gewaltverherrlichende Tweets von @realDonaldTrump bleiben folgenlos. Anders als normale Nutzer muss das Staatsoberhaupt keine Kontosperre fürchten. Twitter rechtfertigt diese Ausnahme mit dem großem öffentlichem Interesse für Trumps Tweets.

Doch der Druck auf den Kurznachrichtendienst wächst, deshalb hat sich Twitter etwas Neues einfallen lassen: Laut US-Berichten prüft der Dienst derzeit eine neue Funktion zur Kennzeichnung von regelwidrigen Beiträgen, die aufgrund ihres Nachrichtenwertes nicht gelöscht werden können. Entsprechende Andeutungen machte die Chefin der Rechtsabteilung bei Twitter Vijaya Gadde in einem Interview mit der "Washington Post".

Nur ein einziges Mal wurde @realDonaldTrump gesperrt

Die Tweets könnten mit einer Erklärung versehen werden, warum sie trotz ihres anstößigen Inhalts nicht gelöscht werden. Damit wolle der Dienst klarstellen, "dass dieser Inhalt tatsächlich eine Verletzung unserer Regeln darstellt", so Gadde. 

"Trump wird das Mueller-Fazit ausschlachten": t-online.de-Korrespondent Fabian Reinbold analysiert vor dem Weißen Haus die Folgen des Abschlussberichts über die "Russland-Affäre". (Quelle: t-online.de)

Laut Twitter-Regeln sind Beleidigungen, Drohungen und Hassrede verboten. Der US-Präsident hält sich nicht daran. So hat er beispielsweise seine ehemalige Mitarbeitern Omarosa Manigault Newman, eine Schwarze, rassistisch beschimpft und als "Hündin" bezeichnet. Außerdem hat er mehrfach Journalisten attackiert oder zur Gewalt gegen sie aufgerufen. Seine Beiträge werden deshalb regelmäßig von anderen Nutzern bei Twitter gemeldet. Im Jahr 2017 wurde Trumps Twitter-Account aufgrund mehrerer Nutzerbeschwerden für kurze Zeit gesperrt. Dabei handelte es sich aber laut Twitter um einen "Fehler" eines Mitarbeiters, der kurz darauf entlassen wurde. 


Trump selbst glaubt, dass er und seine Anhänger von Twitter benachteiligt werden. Regelmäßig beklagt er sich darüber, dass das Netzwerk voreingenommen sei und konservative Meinungen gezielt unterdrücke. 

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