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Die Wirkung von Schwarzkümmelöl ist umstritten

Von t-online
Aktualisiert am 02.06.2015Lesedauer: 3 Min.
Das Nutzen der Schwarzkümmelöl ist von Wissenschaftler umstritten.
Das Nutzen der Schwarzkümmelöl ist von Wissenschaftler umstritten. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Schwarzkümmelöl ist ein altes Heilmittel, das gegen viele Beschwerden helfen soll. Doch ist die Wirkung erwiesen? Welche Bedeutung die Heilpflanze hat und was die Wissenschaft sagt.

Schwarzkümmel als traditionelle Heilpflanze

Nordafrikanische und vorderasiatische Kulturen schwören seit Jahrtausenden auf die gesundheitsfördernde Wirkung von Schwarzkümmelöl. Schon im alten Ägypten galt die Heilpflanze als besonders kostbar, wie ein Fund eines Schwarzkümmelölfläschchens im Grab des Pharaos Tutanchamun nahe legt.

Der Prophet Mohammed behauptete vor rund 1.500 Jahren, Schwarzkümmel helfe gegen jede Krankheit außer dem Tod, und auch der islamische Arzt Ibn Sina, der im zehnten Jahrhundert das medizinische Standardwerk "Das Buch der Genesung der Seele" verfasste, berichtete von der Heilpflanze.


12 Heilpflanzen und ihre Wirkung im Überblick

Salbeitee und Kraut: Salbei (lat. Salvia officinalis): Salbei (lat. Salvia officinalis): Das altbekannte Hausmittel gegen Erkältungen hilft nicht, Halsschmerzen zu lindern, sondern wirkt auch antientzündlich, zum Beispiel bei Zahnfleischschmerzen. Als Tee kann das Heilkraut auch bei Magen-Darm-Beschwerden helfen.
Flasche Thymian-Öl: Thymian (lat. Thymus vulgaris): Während das beliebte Gewürz in getrockneter Form auf der Pizza und und in Saucen verwendet wird, wirkt das ätherische Öl der Pflanze gegen Erkältungserreger und löst den Hustenschleim. Die enthaltenen Wirkstoffe entlasten zudem die Bronchialmuskulatur und helfen, wieder aufatmen zu können.
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Hierzulande ist Schwarzkümmel als Samen, Kapseln oder als Öl zum Einnehmen und Einreiben erhältlich. Aus den Samen der Gewürzpflanze werden zwei Ölarten hergestellt: ein fettes Öl, welches durch Pressen gewonnen wird und ein ätherisches Öl, das durch einen Verdampfungsprozess entsteht. Beiden wird eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben, erklärt "Stiftung Warentest".

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Ist Schwarzkümmel ein Allheilmittel?

Die Wirkung von Schwarzkümmelöl soll zahlreiche Leiden wie Blähungen, Harnwegserkrankungen, Erkrankungen der oberen Atemwege, aber auch Schuppenflechte oder Fußpilz und vieles mehr lindern. Schmerzlindernd, entzündungshemmend, blutdrucksenkend, entkrampfend und antibakteriell sind nur einige der Attribute, die der Heilpflanze in der Alternativmedizin zugeschrieben werden. Auch der Schönheit kommt die Gewürzpflanze zugute: Das Öl soll eine positive Wirkung auf Haut und Haare haben. Doch was ist dran an den Behauptungen?

Wirkung von Schwarzkümmelöl: Das sagt die Wissenschaft

Der langen Tradition von Schwarzkümmel als Heilpflanze zum Trotz, gibt es bislang relativ wenige wissenschaftliche Studien zur Wirkung von Schwarzkümmelöl, berichtet "Stiftung Warentest". Nachgewiesen wurden die antibakterielle und antifungale Wirkung von Schwarzkümmel, was für den Einsatz der Heilpflanze bei bakteriellen Infektionen und Pilzerkrankungen spricht. Gerade aus Schwarzkümmel hergestelltes ätherisches Öl besitzt keimtötende Eigenschaften, auf Grund des enthaltenen Thymochinon.

"Stiftung Warentest" weißt darauf hin, dass Schwarzkümmelöl wichtige ungesättigten Fettsäuren wie Linol- und Gammalinolsäure enthält und daher zur Senkung der Blutfettwerte beitragen kann. Voraussetzung für die Wirkung von Schwarzkümmelöl ist jedoch immer eine schonende Verarbeitung der Pflanze.

Hilft Schwarzkümmelöl gegen Rheuma und Allergien?

Zudem hat eine Studie aus dem Jahr 1987 bestätigt, dass eine fünfwöchige Schwarzkümmelölanwendung positive Effekte auf das menschliche Immunsystem hat. Tierversuche an Ratten haben ergeben, dass Schwarzkümmelöl die Magensaftproduktion hemmt, krampflösend und beruhigend wirkt sowie gegen Rheuma hilft.

In einer Untersuchung konnte außerdem durch die regelmäßige Einnahme des Öls eine Verbesserung der Symptome bei Asthma nachgewiesen werden. Auch eine Linderung bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis wurde festgestellt, wie Werner Pfannhauser, ehem. Professor für Lebensmittelchemie an der Technischen Universität Graz, in einem Dossier zum Thema Schwarzkümmelöl berichtet. Von einer Steigerung des Wohlbefindens bei Patienten mit Allergien ist darin ebenfalls die Rede.

Der Immunologe Dr. Peter Schleicher, der die Erforschung des Gewürzöls in Deutschland vorangebracht hat, erklärt, dass durch die wertvollen ungesättigten Fettsäuren die Synthese wichtiger immunregulatorischer Substanzen ermöglicht wird, die die allergische Reaktion neutralisierten. Breit angelegte Studien zur Wirkung von Schwarzkümmelöl bei Menschen fehlen jedoch.

Welche Nebenwirkungen sind möglich bei der Einnahme von Schwarzkümmelöl?

Da das Gewürzöl stark konzentriert ist, sollten Sie es nicht auf nüchternen Magen einnehmen. Auch bei einer Überdosierung ist eine Reizung der Magenschleimhäute möglich. Vermehrtes Aufstoßen ist in Folge des Verzehrs ebenfalls möglich. Halten Sie sich bei der Dosierung daher an die Packungsbeilage oder lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Tipp: Wem das Öl einen zu strengen Geschmack hat, kann Schwarzkümmelöl auch in Kapselform erwerben. Sie können das Öl auch mit etwas Honig versüßen.

Generell gilt bei der Einnahme von Medikamenten oder Heilmitteln - auch wenn sie pflanzlich sind - dass Sie immer vorab Ihren Arzt oder Apotheker zu Rate ziehen sollten.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Ann-Kathrin Landzettel
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