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Herzmuskelentzündung erkennen: Symptome und Diagnose

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Herzschmerzen  

Herzmuskelentzündung erkennen: Symptome und Anzeichen

16.05.2018, 16:07 Uhr | jlu/apn/dapd

Herzmuskelentzündung erkennen: Symptome und Diagnose. Eine Herzmuskelentzündung ist oft schwer zu erkennen, da die Symptome nicht eindeutig sind. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Herzmuskelentzündung ist oft schwer zu erkennen, da die Symptome nicht eindeutig sind. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Eine Herzmuskelentzündung tritt oft nach einer nicht vollständig auskurierten Grippe oder Erkältung auf. Das Gefährliche: Die Erkrankung wird oft gar nicht oder zu spät entdeckt und kann lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen auslösen oder zum plötzlichen Herztod führen. Wir erklären, wie Sie eine Herzmuskelentzündung erkennen, behandeln und vorbeugen können.

Herzmuskelentzündung: Was ist das? 

Durch eine Herzmuskelentzündung kommt es zu einer Störung und Schwächung der Kontraktionsfähigkeit des Herzens. Die auch als Myokarditis bezeichnete Krankheit wird in erster Linie durch Viren und Bakterien verursacht. In 80 Prozent der Fälle sind Coxsackie-Viren die Auslöser, die häufig die Ursache für Erkältungen sind. Weitere Viruserkrankungen, die zu einer Herzentzündung führen können, sind Durchfall, Bronchitis, Grippe oder Masern. Außerdem schwächen Bakterien wie Borrelien und die Erreger von Scharlach und Diphtherie die Herzfunktion.

Herzmuskelentzündung erkennen: Unspezifische Symptome erschweren die Diagnose

Eine Herzmuskelentzündung zu erkennen ist schwierig, da es keine eindeutigen Symptome gibt. Erschwerend kommt hinzu, dass viele Betroffene überhaupt keine Beschwerden haben. Typisch für ein einen schwachen Herzmuskel ist, dass für die Betroffenen selbst kleine Belastungen wie Treppensteigen, Spazierengehen oder Putzen anstrengend sind. Viele Patienten sind zudem oft müde, fühlen sich krank, nehmen ab und klagen über Gliederschmerzen. Weitere Anzeichen sind Brustschmerzen und Unregelmäßigkeiten im Herzschlag, zum Beispiel Herzrasen oder Herzstolpern. Nach einer Grippe oder Durchfallerkrankung machen sich die Herzbeschwerden meistens nach ein bis zwei Wochen bemerkbar.

Behandlung: Ausruhen ist die beste Therapie

Wird die Erkrankung von Viren ausgelöst, lassen sich diese nicht unmittelbar bekämpfen, bei einer bakteriellen Ursache werden Antibiotika verabreicht. Die Herzschwäche und die Herzrhythmusstörungen bei einer Herzmuskelentzündung könnten medikamentös behandelt werden. Am wichtigsten ist es aber, dass sich der Patient körperlich schont.

Vorbeugung: Grippe und Erkältung ganz auskurieren

Besonders hoch ist das Risiko für eine Herzmuskelentzündung, wenn man den Körper nach einem Infekt zu schnell wieder belastet. Das gilt besonders für Sportler. Genauso gefährlich ist es, trotz einer Erkältung oder Grippe Sport zu treiben. Denn das Immunsystem ist durch die Krankheit geschwächt. Bei einem grippalen Infekt, der nicht auskuriert wurde, kann es zu einer Infektion des Herzmuskels über das Blut kommen.

Um einer Entzündung vorzubeugen gilt deshalb: ausruhen und bei Fieber das Bett hüten. Ausreichender Schlaf ist bei einer Erkältung das beste Mittel zur Wiederherstellung der Kräfte. Nach einem Infekt ist es wichtig, langsam ins Training zurückzukehren und das Tempo allmählich zu steigern. Und auch wer keinen Sport treibt, sollte seinen Körper nicht zu schell wieder voll belasten.

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