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F√ľr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgf√§ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Diese Lebensmittel können Ihren Knochen schaden

Von t-online, ag

Aktualisiert am 14.01.2022Lesedauer: 3 Min.
Donut: Zu viel Zucker schadet nicht nur den Gefäßen und den Zähnen. Auch die Stabilität der Knochen leidet darunter.
Donut: Zu viel Zucker schadet nicht nur den Gefäßen und den Zähnen. Auch die Stabilität der Knochen leidet darunter. (Quelle: Dimitri Otis/getty-images-bilder)
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Die meisten von uns konsumieren viel zu viel Zucker. In Form von S√ľ√üigkeiten, Softdrinks, alkoholischen Getr√§nken oder aber als versteckten Zucker in Fertigprodukten. Das schw√§cht unsere Knochen, da Zucker die Kalziumaufnahme behindert. Welche Knochenfeinde es sonst noch gibt und wie wir sie erkennen.

Das Wichtigste im √úberblick


  • Zucker ist ein Kalziumdieb
  • Kaffee und Salz in Ma√üen genie√üen
  • Vorsicht bei Lebensmitteln mit Oxals√§ure
  • Auf Cola besser verzichten
  • Alkohol und Zigaretten machen die Knochen br√ľchig
  • Medikamente mit schweren Folgen
  • Bewegungsmangel schw√§cht die Knochen

Zucker ist ein Kalziumdieb

Die wichtigsten N√§hrstoffe f√ľr gesunde Knochen sind Kalzium, Vitamin D und Magnesium. Den Mineralstoff Kalzium nehmen wir vor allem √ľber Milchprodukte auf. Bei Gem√ľse sind Fenchel und Brokkoli gute Lieferanten, die das Knochenger√ľst st√§rken. Ein hoher Zuckerkonsum dagegen verhindert die Aufnahme und Verwertung der Mineralstoffe und st√∂rt den Vitamin D-Stoffwechsel. Damit steigt das Risiko f√ľr Osteoporose (Knochenschwund) und Knochenbr√ľche, die bei por√∂sen Knochen schon durch kleinste Belastungen verursacht werden k√∂nnen.

Ist Ihr Risiko f√ľr Osteoporose erh√∂ht? Hier geht es zum Selbsttest.


Lebensmittel f√ľr starke Knochen

Greifen Sie bei Mineralwasser zu Sorten mit einem Kalziumgehalt von mehr als 150 Milligramm pro Liter. So decken Sie mit anderthalb Litern etwa ein Viertel Ihres Tagesbedarfs.
Dunkelgr√ľne Gem√ľsesorten sind nicht nur reich an Kalzium, sondern liefern auch viel Vitamin K. Das Vitamin unterst√ľtzt die Kalziumeinlagerung in die Knochen. Als bestes Knochengem√ľse gilt der Gr√ľnkohl mit mehr als 200 mg Kalzium pro 100 Gramm.
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Kaffee und Salz in Maßen genießen

Sch√§dlich wirkt auch ein √ľberm√§√üiger Genuss von Salz und koffeinhaltigen Getr√§nken wie Kaffee und schwarzem Tee. Koffein steigert die Ausscheidung von Kalzium aus dem K√∂rper und blockiert gleichzeitig die Aufnahme des Mineralstoffs in den Darm. Die Kombination von Koffein und Zucker, wie sie in vielen Softdrinks zu finden ist, ist besonders sch√§dlich f√ľr die Knochen.

√Ąhnliches gilt f√ľr eine kochsalzreiche Ern√§hrung. Forscher haben nachgewiesen, dass schon ein Teel√∂ffel Salz am Tag (2,5 Gramm) ausreicht, um die Knochendichte zu verringern. Die Zufuhr von Bikarbonat aus Mineralw√§ssern kann dies teilweise wieder kompensieren. Um einem fr√ľhzeitigen Knochenabbau vorzubeugen, w√ľrzen Sie Ihr Essen am besten nur sparsam mit Salz und verwenden Sie stattdessen reichlich Kr√§uter. Denken sie dabei aber auch an verstecktes Salz, zum Beispiel in Wurst, Brot und Fertig-Produkten.

Vorsicht bei Lebensmitteln mit Oxalsäure

Nahrungsmittel mit Oxals√§ure sollten ebenfalls nicht im √úberma√ü verzehrt werden. Denn Oxals√§ure bildet in Verbindung mit Kalzium unl√∂sliche Komplexe, die √ľber den Darm ausgeschieden werden und die Aufnahme von Kalzium verhindern. Lebensmittel, die viel Oxals√§ure enthalten, sind zum Beispiel rote Beete, Schokolade oder Rhabarber.

Auf Cola besser verzichten

Auch Cola schadet unseren Knochen ‚Äď nicht nur wegen des relativ hohen Zuckeranteils von 27 Gramm pro Dose (250 Milliliter). Eine amerikanische Studie hat gezeigt, dass das in Cola enthaltene Phosphat die Kalzium-Aufnahme im K√∂rper hemmt. Dabei fiel auf: T√§glicher Cola-Konsum minderte deutlich die Knochendichte an der H√ľfte, vor allem bei Frauen. Damit erh√∂hte sich auch das Risiko eines Oberschenkelhalsbruchs.

Alkohol und Zigaretten machen die Knochen br√ľchig

Alkohol und Nikotin stellen ebenfalls ein erhebliches Risiko f√ľr unsere Knochen dar. Zum einen senkt Rauchen den √Ėstrogenspiegel, der wichtig f√ľr gesunde Knochen ist. Zum anderen verschlechtern beide Genussmittel die Kalziumaufnahme und haben zudem einen negativen Einfluss auf den Vitamin-D-Stoffwechsel.

Hinzu kommt, dass Alkohol auch Zucker enth√§lt. Besonders Lik√∂re und s√ľ√üe Cocktails haben es in sich. So enth√§lt eine Pina Colada beispielsweise knapp 70 Gramm Zucker. Zum Vergleich: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt maximal 25 Gramm Zucker pro Tag.

Medikamente mit schweren Folgen

Osteoporose kann allerdings auch als Folge einer Medikamenteneinnahme entstehen. Viele Pr√§parate enthalten Wirkstoffe, die verhindern, dass ausreichend Kalzium aus der Nahrung aufgenommen wird. Zu diesen geh√∂ren beispielsweise Kortison, Blutverd√ľnner und Schilddr√ľsenpr√§parate.

Vor allem Kortison hemmt bei längerer Einnahme die Knochenbildung. Da der Wirkstoff häufig vor allem von Asthma-Patienten oder bei akuten Erkrankungen eingesetzt wird, sollten vor der Einnahme die möglichen Risiken mit dem Arzt besprochen werden.

Bewegungsmangel schwächt die Knochen

Unser Skelett braucht Bewegung. Bewegungsmangel f√ľhrt dazu, dass die Knochen weniger stabil sind. Und das beg√ľnstigt Knochenschwund. Daf√ľr gibt es eine einfache Erkl√§rung: Wer sich zu wenig bewegt, stimuliert die Zellen f√ľr den Knochenaufbau nicht ausreichend.

Au√üerdem wird das Skelett durch die umliegende Muskulatur gesch√ľtzt. Je kr√§ftiger diese ist, umso st√§rker sind auch die Knochen. Besonders Ausdauersportarten wie Joggen, Schwimmen oder Wandern trainieren den kompletten K√∂rper.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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