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Stress und Mobbing am Arbeitsplatz machen krank

Psyche  

Stress und Mobbing am Arbeitsplatz machen krank

24.05.2012, 12:42 Uhr | tj (CF)

Stress, zu hohe Arbeitsbelastung und Mobbing am Arbeitsplatz können krank machen. Die Zahl der psychischen Erkrankungen steigt ständig an. Experten fordern daher ein Umdenken in den Betrieben und mahnen mehr Sensibilität bei den Vorgesetzten an.

Seelische Erkrankungen nehmen zu

Die Zahl der Menschen, die sich wegen Stress und psychischer Beschwerden in Behandlung begeben mussten, ist in den Jahren deutlich angestiegen. Manche Statistiken weisen eine Verdoppelung der Fallzahlen innerhalb von nur zehn Jahren aus.

Wer zum Beispiel wegen einer Depression behandelt wird, der fehlt häufig gleich für mehrere Wochen am Stück. Auch wenn Menschen vorzeitig in Rente gehen, spielen dabei in jedem dritten Fall psychische Faktoren eine Rolle.

Körperliche Beschwerden folgen

Während Stress zunächst nur die Psyche belastet, kann er auf Dauer auch zu körperlichen Beschwerden führen. Zu starke Belastungen, Druck und auch Mobbing kommen als Ursachen für Stress in Betracht.

Je nach Branche gibt es zusätzliche berufsspezifische Stressauslöser. Menschen, die in der Krankenpflege und als Sozialarbeiter beschäftigt sind, leiden besonders häufig unter psychischen Erkrankungen. Experten sehen einen direkten Zusammenhang mit den seelischen Belastungen, die die Arbeit mit sich bringt.

Stressprävention als Aufgabe der Arbeitgeber

Damit Mobbing und Stress auf Dauer nicht krank machen, ist ein ausreichender Ausgleich in Form von Entspannung und Erholung unbedingt erforderlich. Fachleute sehen hier die Arbeitgeber in der Pflicht. Bislang kümmern sich allerdings gerade einmal 15 Prozent der deutschen Unternehmen vorbeugend um die psychische Gesundheit ihrer Mitarbeiter.

Gefragt sind nach Ansicht von Medizinern vor allem die Führungskräfte. Sie sollten ein besseres Gespür dafür entwickeln, ob ihre Mitarbeiter überfordert sind und ob bei ihnen ein Burnout droht. Durch ein rechtzeitiges Eingreifen ließen sich dann womöglich auch verschiedene körperliche Folgeerkrankungen vermeiden.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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