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Alzheimer vorbeugen: Kreuzworträtsel und Sudoku helfen nicht


Kreuzworträtsel lösen hilft nicht gegen Demenz

dpa

Aktualisiert am 30.07.2018Lesedauer: 2 Min.
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Ältere Frau löst Kreuzworträtsel: Um Alzheimer vorzubeugen, bedarf es einer größeren Anstrengung fürs Gehirn.
Ältere Frau löst Kreuzworträtsel: Um Alzheimer vorzubeugen, bedarf es einer größeren Anstrengung fürs Gehirn. (Quelle: Daisy-Daisy/getty-images-bilder)
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Um Alzheimer vorzubeugen, reicht es nicht aus, ständig Sudokus und Kreuzworträtsel zu lösen. Um das Gehirn fit zu halten, bedarf es einer immer wieder neuen Herausforderung der grauen Zellen.

Sudokus und Kreuzworträtsel lösen hilft nicht

Hirnjogging betreiben, Sprachen oder Musikinstrumente erlernen kann nach Experteneinschätzung das Risiko für eine spätere Alzheimer-Erkrankung verringern. "20 Jahre lang Sudokus oder Kreuzworträtsel lösen hilft allerdings nicht. Es muss eine echte Lernanstrengung sein", sagt der Neurowissenschaftler. Am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen in Göttingen erforscht er das Zusammenspiel von Umwelt und Genom mit Blick auf den Verlust des Lernvermögens im Alter. Diese Wechselwirkung, die sogenannte Epigenetik, war Thema des diesjährigen Daimler-Benz-Kolloquiums "Gene und Umwelt" in Berlin.

  • Alzheimer vorbeugen: Zehn Tipps gegen Gedächtnisverlust

Alzheimer vorbeugen: Zehn Tipps

Tipp Nr 1: DasGehirn aktiv halten. Um geistig fit zu bleiben, ist es wichtig, das Gehirn zu trainieren. Lesen Sie abends, spielen Sie mit anderen Karten oder Schach oder lernen Sie eine neue Sprache. Alles, was das Hirn auf Trab hält, ist gut.
Tipp Nr. 2: Maximal zwei Gläser Alkohol. Frauen sollten nicht mehr als ein, Männer nicht mehr als zwei Gläser Alkohol pro Tag trinken. Bei einem Vollrausch sterben Hirnzellen ab. Jean Carper: 100 simple things you can do to prevent alzheimer's and age-related memory loss
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Mit zunehmendem Alter funktioniert das Gehirn schlechter

"Lange Zeit wusste man nicht genau, wie das Gehirn seine Plastizität verliert", sagt Fischer. "Heute glauben wir, dass epigenetische Prozesse ursächlich dafür sind." Im jungen Alter lernt das Gehirn problemlos und speichert eine Fülle von Anreizen. "Das Chromatin, eine Art Rückgrat der DNA, öffnet sich dabei und Lernen findet statt." Mit fortschreitendem Alter aber funktioniert dies nicht mehr: Neuralgische Punkte beim Lernprozess sind Schaltstellen, die nicht in der Erbsubstanz selbst, sondern in ihrer dreidimensionalen Verpackungsstruktur, dem Chromatin, liegen. "Reduzierter Stoffwechsel und verschiedenste Umwelteinflüsse sind Gründe dafür", sagt Fischer.

Tanzen hilft gegen Demenz

"Wir wissen heute: Alzheimer ist nicht Alzheimer. Hierfür müssen wir individuelle Marker finden, an denen wir künftige Therapien individuell ausrichten. Bei dieser personalisierten Medizin lernen wir viel aus der Krebsforschung", sagt Fischer. Wann es bei Alzheimer so weit sein könnte, sei aber schwer vorhersagbar, betont der Hirnexperte. Bis dahin empfiehlt er zur Vorbeugung: "Tanzen! Da kommen Improvisation, körperliche und geistige Herausforderung zusammen."

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Jean Carper: 100 simple things you can do to prevent alzheimer's and age-related memory loss
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Dieser Faktor fördert Vergesslichkeit und Demenz
Ann-Kathrin Landzettel
Göttingen

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