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Kann Kalzium Osteoporose vorbeugen?

tl (CF)/ses

Aktualisiert am 24.10.2013Lesedauer: 3 Min.
Ein bekannter Kalziumlieferant ist Vollmilch
Ein bekannter Kalziumlieferant ist Vollmilch (Quelle: INSADCO/imago-images-bilder)
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Personen in fortgeschrittenem Alter, die Osteoporose vorbeugen m√∂chten, nehmen oft Kalzium- und Vitamin D-Tabletten ein. Diese Nahrungserg√§nzungsmittel sollen bei der Osteoporose-Pr√§vention helfen. W√§hrend in fr√ľheren Zeiten die Meinung vorherrschte, viel Kalzium sei hilfreich, um Osteoporose einzud√§mmen, haben Experten heute verst√§rkt den Vitamin D-Status im Fokus, um die Knochen zu sch√ľtzen.

Mineralstoffe sind f√ľr den K√∂rper lebensnotwendig

Knochen sind eine lebende Substanz, die √ľber feine Blutgef√§√üe mit Sauerstoff und anderen N√§hrstoffen versorgt wird. Im Zellgewebe des Knochens wird Kalzium eingelagert, welches ihm seine hohe Festigkeit verleiht. Ausreichend Bewegung und eine gesunde Ern√§hrung sind die Basis gesunder Knochen. Durch Bewegung wird der Stoffwechsel angeregt und der k√∂rperinterne N√§hrstoffaustausch aktiv gehalten.

In Zusammenhang mit Knochenaufbau und -erhalt spielen Mineralien eine zentrale Rolle. Sie geben Knochen und Skelettmuskulatur ihre besonderen Eigenschaften und sch√ľtzen vor Gewebeabbau. Mineralstoffe wie beispielsweise Kalzium, Magnesium, Jod oder Kalium k√∂nnen vom K√∂rper nicht selbst hergestellt werden und m√ľssen daher √ľber die Nahrung zugef√ľhrt werden. Wird der t√§gliche Bedarf an Mineralstoffen unterschritten, steigt das Risiko einer Osteoporose-Erkrankung.


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Mit dem Alter steigt der Kalzium-Bedarf

F√ľr Knochen ist vor allem das Mineral Kalzium wichtig, da es den Knochen h√§rtet und widerstandsf√§hig macht. Daher ist eine ausreichende Zufuhr √ľber die Nahrung unerl√§sslich. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt Frauen nach den Wechseljahren und M√§nnern √ľber 65 Jahre eine t√§gliche Aufnahme von 1300 Milligramm Kalzium pro Tag. F√ľr Jugendliche und Erwachsene wird zu einer t√§glichen Aufnahme von 1000 Milligramm geraten.

Kalziumbedarf √ľber Nahrung decken

Idealerweise sollte der t√§gliche Kalziumbedarf durch die Nahrung gedeckt werden. Enthalten ist der Mineralstoff unter anderem in Milch und Hartk√§se: Zum Beispiel enthalten 200 Milliliter Milch je nach Fettgehalt rund 240 Milligramm Kalzium. Auch Gem√ľse wie Gr√ľnkohl, Fenchel und Brokkoli sind kalziumhaltig. Gelingt dies nicht, k√∂nnen Kalziumtabletten eingenommen werden.

Auch Vitamin D wichtig f√ľr die Knochen

Neben Kalzium ist f√ľr den Knochenaufbau vor allem Vitamin D wichtig. Es findet sich in Nahrungsmitteln wie Seefisch, Eigelb und in Milchprodukten. Das Vitamin unterst√ľtzt die Einlagerung von Kalzium in den Knochen und sorgt unter anderem f√ľr ein funktionsf√§higes Nerven- und Immunsystem. Selbst eine ausreichende Kalziumversorgung nutzt dem Knochen daher wenig, wenn unzureichend Vitamin D vorhanden ist, um das Kalzium ins Knochengewebe zu transportieren.

So wirken Sie Vitamin D-Mangel entgegen

Die Deutsche Gesellschaft f√ľr Ern√§hrung e.V. (DGE) empfiehlt eine t√§gliche Vitamin D-Zufuhr von 20 Mikrogramm pro Tag. √úber die Ern√§hrung mit den √ľblichen Lebensmitteln k√∂nnen Jugendliche und Erwachsene laut DGE h√∂chstens zwei bis vier Mikrogramm Vitamin D pro Tag aufnehmen. Au√üerdem kann der K√∂rper Vitamin D in begrenztem Ma√ü mithilfe von Sonnenlicht selbst herstellen, so dass mittels einer ausgewogene Ern√§hrung und gen√ľgend Zeit im Freien einem Mangel entgegengewirkt werden kann.

Vitaminpräparate nur begrenzt sinnvoll

In den dunklen Herbst- und Wintermonaten leiden viele Menschen allerdings an einem Mangel an Vitamin D, was sich in einem geschw√§chten Immunsystem und einem erh√∂hten Osteoporose-Risiko √§u√üern kann. Eine Erg√§nzung mit Vitamin D-Pr√§paraten ist allerdings nur in begrenztem Ma√üe sinnvoll. Wie die DGE auf ihrer Internetseite erkl√§rt, bestehen derzeit f√ľr frei verk√§ufliche Nahrungserg√§nzungsmittel weder auf nationaler noch auf europ√§ischer Ebene verbindliche H√∂chstmengen f√ľr den Vitamin D-Gehalt.

Pr√§parate √ľber 25 Mikrogramm Vitamin D verschreibungspflichtig

Als Arzneimittel zur Behandlung von Osteoporose werden Vitamin D-Pr√§parate mit Tagesdosen von √ľber zehn Mikrogramm verwendet. Dabei sind Pr√§parate mit einer Tagesdosis von √ľber zehn bis 25 Mikrogramm apothekenpflichtig - Pr√§parate mit einer Tagesdosis von √ľber 25 Mikrogramm sogar verschreibungspflichtig.

Nebenwirkungen und Nutzen gr√ľndlich abw√§gen

Daher gilt: Nehmen Sie weder Kalzium noch Vitamin D ohne √§rztlichen Rat oder √ľber l√§ngere Zeit in gro√üen Mengen ein. Andernfalls besteht die Gefahr von Nebenwirkungen in Form von Hautabschuppungen, Appetitlosigkeit, √úbelkeit, Haarausfall, Kopf- und Bauchschmerzen bis hin zu Knochen- und Gelenkschmerzen. Mediziner warnen in diesem Zusammengang ferner vor Nierensteinen und Herzinfarkten, die bei einer zu hohen Einnahmemenge von Vitamin D die Folge sein k√∂nnen.

R√ľcksprache mit dem Arzt wichtig

Eine √úberdosierung von Kalzium ab vier Gramm t√§glich √ľber einen l√§ngeren Zeitraum kann neben Durchfall, Kopfschmerzen und Erbrechen ebenfalls zu Sch√§digungen der Nieren f√ľhren. Wenn Sie also Kalzium oder Vitamin D in Tablettenform einnehmen m√∂chten, um Osteoporose vorzubeugen, sollten Sie dies im Vorfeld mit Ihrem Hausarzt absprechen und abw√§gen, ob eine Erg√§nzung mit Kalzium und Vitamin D zur Vorsorge von Osteoporose f√ľr Sie in Frage kommt.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte √Ąrzte. Die Inhalte von t-online k√∂nnen und d√ľrfen nicht verwendet werden, um eigenst√§ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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