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Blasenkrebs bleibt oft lange unentdeckt

t-online, nho

Aktualisiert am 09.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Blase: Ein Tumor wird hier hÀufig spÀt entdeckt.
Blase: Ein Tumor wird hier hÀufig spÀt entdeckt. (Quelle: Srisakorn/getty-images-bilder)
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Blasenkrebs ist eine der heimtĂŒckischsten Krebsarten. Jahrelang kann ein bösartiger Tumor unbemerkt in der Blase wachsen. Ein Urologe erklĂ€rt, woran Sie die Krankheit frĂŒhzeitig erkennen.

Das Wichtigste im Überblick


  • Symptome: Vorsicht bei Blut im Urin
  • Ursachen: Rauchen ist Risikofaktor Nummer eins
  • Behandlung ist abhĂ€ngig vom Tumorstadium

Mehr als 29.000 Mal pro Jahr erhalten Menschen hierzulande die fose Blasenkrebs. TĂŒckisch ist, dass der Tumor im FrĂŒhstadium kaum eindeutige Symptome hervorruft. Auch Schmerzen treten eher selten auf.

Was ist Blasenkrebs? Bei Harnblasenkrebs, einem sogenannten Harnblasenkarzinom, handelt es sich um einen bösartigen Tumor in der Harnblase.

Symptome: Vorsicht bei Blut im Urin

An welchen Symptomen Blasenkrebs dennoch erkennbar ist, erklĂ€rt Professor Dr. Christian WĂŒlfing, Chefarzt der Urologie an der Asklepios Klinik Altona. "Am hĂ€ufigsten ist Blut im Urin", so der Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft fĂŒr Urologie.

Betroffene sollten bei einer Rot- oder BraunfĂ€rbung des Urins daher immer einen Arzt aufsuchen. Auch Schmerzen beim Wasserlassen können ein Anzeichen fĂŒr Blasenkrebs sein. Im fortgeschrittenen Stadium der Krebserkrankung kommen meist Schmerzen im Unterleib und der Nierengegend hinzu.

Ein FrĂŒherkennungstest wie der Urintest "NMP22", der in einer Urinprobe eine von Tumoren vermehrt gebildete Substanz nachweisen soll, ist dem Urologen zufolge bislang nicht sehr zuverlĂ€ssig.

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Ursachen: Rauchen ist Risikofaktor Nummer eins

Warum GeschwĂŒlste in der Harnblase und den Harnwegen entstehen, ist noch unklar. Wissenschaftliche Untersuchungen haben einige Faktoren nachweisen können, die das Erkrankungsrisiko fĂŒr Blasenkrebs erhöhen, schreibt die Deutsche Krebshilfe in ihrem Ratgeber.

Der grĂ¶ĂŸte Risikofaktor fĂŒr ein Blasenkarzinom ist "ganz klar" Rauchen, so Professor Dr. WĂŒlfing. Auch Passivrauchen erhöht das Risiko, denn die krebserregenden Substanzen des Zigarettenrauches werden von der Niere aus dem Blut gefiltert und gelangen mit dem Urin in die Blase, wo sie die Schleimhaut schĂ€digen. Experten schĂ€tzen, dass etwa 30 bis 70 Prozent aller Blasenkrebserkrankungen auf das Rauchen zurĂŒckzufĂŒhren sind.

Chemische Substanzen als Auslöser fĂŒr Blasenkrebs

Bei machen beruflichen TÀtigkeiten sind die BeschÀftigten bestimmten chemischen Stoffen wie aromatischen Aminen und Anilin-Farbstoffen ausgesetzt, die das Blasenkrebsrisiko erhöhen können. GefÀhrdet sind der Deutschen Krebshilfe zufolge unter anderen:

  • Chemiearbeiter
  • Maler und Lackierer
  • Automechaniker
  • BeschĂ€ftigte in der Gummiverarbeitung
  • BeschĂ€ftigte in der Stahl- und Lederindustrie
  • Friseure
  • Zahntechniker

In diesen Branchen gilt Blasenkrebs als anerkannte Berufskrankheit. Heutzutage gibt es verbesserte Sicherheitsvorkehrungen fĂŒr den Umgang mit solchen Substanzen am Arbeitsplatz. Aber auch im privaten Alltag kommen viele Menschen mit krebserregenden Stoffen in Kontakt. So stehen chemische HaarfĂ€rbemittel unter Verdacht, das Blasenkrebsrisiko zu erhöhen.

Weitere Risikofaktoren fĂŒr Blasenkrebs sind:

  • chronische BlasenentzĂŒndungen
  • Blasensteine und Dauerkatheter
  • Einnahme von Schmerzmedikamenten mit dem Wirkstoff Phenazetin
  • ĂŒber viele Jahre anhaltende Infektionskrankheiten wie Bilharziose

MÀnner erkranken hÀufiger an Blasenkrebs

MÀnner erkranken laut der Deutschen Krebshilfe mehr als doppelt so oft an Blasenkrebs wie Frauen. Das liege daran, dass MÀnner mehr rauchen. Doch die Zahl der Neuerkrankungen bei Frauen steigt, "vermutlich weil auch der Anteil der weiblichen Raucher gestiegen ist in den vergangenen 30 bis 40 Jahren", erklÀrt der Urologe.

Behandlung ist abhÀngig vom Tumorstadium

Ob ein Verdacht auf Blasenkrebs begrĂŒndet ist, kann der Arzt durch Analyse des Urins, Tast- und Ultraschalluntersuchungen, Blasenspiegelung und eine Röntgenkontrastdarstellung der Nieren und Harnwege feststellen. Die Mehrzahl der Blasentumoren werden in einem Stadium erkannt, in dem sie noch oberflĂ€chlich wachsen und operativ entfernt werden können.

"Es folgt meistens eine endoskopische Operation, bei der ĂŒber eine Blasenspiegelung Gewebe des Tumors 'ausgeschĂ€lt' wird", sagt Professor Dr. WĂŒlfing. Diese Methode werde auch transurethrale Blasentumorresektion – kurz TURB – genannt.

Auch mit einer Chemotherapie oder Strahlentherapie der Harnblase kann der Krebs im FrĂŒhstadium behandelt werden. Ist er schon fortgeschritten, muss die Harnblase jedoch entfernt werden. Dann bekommen die Patienten einen Blasenersatz und es wird ein sogenanntes Urostoma gelegt. Das Urostoma ist eine kĂŒnstliche Harnausleitung durch die Bauchdecke, durch das der Urin dann ausgeschieden wird.

Wird der Blasenkrebs erst spÀt erkannt, kann dieser das Muskel- und Lymphgewebe befallen. Ist dies der Fall kann auch eine Blasenentfernung nicht mehr helfen und der Krebs endet tödlich. In Deutschland sterben rund 4.000 Menschen im Jahr an einem Tumor in der Harnblase.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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