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Nesselsucht bei Kindern: Symptome, Ursachen und Behandlung

Hautkrankheiten  

Nesselsucht bei Kindern: Meist harmloser Hautausschlag

22.04.2016, 12:48 Uhr | kg (CF)

Nesselsucht bei Kindern ist ein weitverbreitetes Phänomen: Mehr als zehn Prozent aller Kinder sind in den ersten Lebensjahren von der Urtikaria betroffen. Zum Glück handelt es sich in den meisten Fällen um harmlosen Hautausschlag.

Symptome der Urtikaria

Bei der Nesselsucht handelt es sich um einen Hautausschlag, bei dem sich weißliche bis rötliche Quaddeln auf der Haut bilden. Von den betroffenen Arealen geht ein starker Juckreiz aus.

Der Hautausschlag erinnert an die Symptome, die beim Kontakt mit Brennnesseln entstehen und verschwindet in der Regel von selbst. Laut dem Babyportal "babycenter.de" erkranken zehn bis 15 Prozent aller Kinder in den ersten Lebensjahren mindestens einmal an der Nesselsucht. 

Nesselsucht bei Kindern: Virusinfektion ist häufigster Auslöser

Bei Kindern ist die häufigste Ursache für das Auftreten einer Urtikaria eine Virusinfektion, erklärt Kinderarzt Dr. Wolfgang Landendörfer aus Nürnberg gegenüber dem Gesundheitsportal "curado.de". Meist treten die Beschwerden im Anschluss an eine Erkältung oder Magen-Darm-Infektion auf.

Die juckenden Schwellungen können mehrere Tage anhalten und sind in der Regel harmlos. Mit kühlenden Umschlägen und Kältepackungen können Sie die Beschwerden Ihres Kindes lindern. Außerdem können Sie den Hautausschlag mit antihistaminikahaltigen Salben und Tabletten oder Lotionen mit schmerzbetäubenden Wirkstoffen behandeln. 

Nesselsucht bei Kindern: Wann zum Arzt?

Nesselsucht bei Kindern verläuft meist harmlos – doch in schweren Fällen sollten Sie einen Arzt konsultieren: Wenn die Augen, Lippen oder oberen Luftwege von der Urtikaria betroffen sind, ist ein Arztbesuch zwingend notwendig, rät Dr. Landendörfer.

Ebenso sollten Sie einen Arzt konsultieren, wenn die Nesselsucht häufig wiederkehrt. Bei regelmäßig auftretender Urtikaria kann der Hautausschlag nämlich allergische oder physikalische Ursachen haben, die eine spezielle Therapie erfordern. 

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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