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Alkohol-Entzugserscheinungen: Wie verläuft kalter Entzug?

Verwirrtheit und Angst  

Alkohol-Entzugserscheinungen: Wie verläuft kalter Entzug?

05.08.2014, 16:03 Uhr | hm (CF)

Die Entzugserscheinungen bei Alkoholismus treten vier bis zwölf Stunden nach dem letzten Alkoholkonsum auf und halten bei Abstinenz bis zu fünf Tage lang an. Mit welchen Symptomen Alkoholkranke auf Entzug konfrontiert sind und weshalb ein kalter Entzug ohne ärztliche Aufsicht nicht zu empfehlen ist, erfahren Sie hier.

Körperliche Entzugserscheinungen

Verzichtet ein Alkoholkranker auf Alkoholkonsum, ist er mit körperlichen und seelischen Entzugserscheinungen konfrontiert. Wie die Drogenberatung Wolfsburg informiert, gehören Magenschmerzen und schweres Unwohlsein zu den häufigsten Symptomen. Auch das Herz-Kreislaufsystem kann für wenige Tage aus dem Gleichgewicht geraten: So leiden einige Alkoholkranke unter Herzrasen und Bluthochdruck.

Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und Krampfanfälle sind weitere Entzugserscheinungen bei Alkoholismus. Darüber hinaus kann kalter Entzug zu Unterzuckerung und Händezittern, Sprach-, Seh- und Empfindungsstörungen führen. Auch starkes Schwitzen, Mundtrockenheit und Schlaflosigkeit können mit dem Entzug der Droge einhergehen.

Psychische Entzugserscheinungen

Neben den körperlichen Entzugserscheinungen treten in der Regel auch psychische Entzugserscheinungen auf. Sie reichen von innerer Reizbarkeit und Unruhe über Konzentrations- und Gedächtnisstörungen bis hin zu depressiven Verstimmungen und Suizidgedanken. Überlegungen, die um die Beschaffung von Alkohol kreisen, sind bei Alkoholkranken auf Entzug keine Seltenheit.

Kalter Entzug kann zum Delir führen

In schweren Fällen des Alkoholentzugs gleiten die Betroffenen in das sogenannte Delir ab. Dabei handelt es sich um einen Verwirrtheitszustand, in dem der Alkoholkranke halluziniert und schreckliche Ängste durchsteht.

Das Delir ist ein lebensbedrohlicher Zustand, in dem der Süchtige zu einer Gefahr für sich selbst und seine Umgebung werden kann und umgehend klinisch behandelt werden muss. Ein kalter Entzug ohne ärztliche Beobachtung sollte daher in keinem Fall durchgeführt werden, warnt das Gesundheitsportal "onmeda.de".

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online.de können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

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