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Fibromyalgie-Syndrom: Ursachen, Symptome und Behandlung

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Muskelerkrankung  

Fibromyalgie-Syndrom: Ursachen, Symptome und Behandlung

17.08.2015, 10:28 Uhr | om (CF)

Das Fibromyalgie-Syndrom ist eine Erkrankung, über die noch relativ wenig bekannt ist. Weder die Ursachen noch die genaue medizinische Einordnung sind eindeutig geklärt. Lesen Sie hier, welche Symptome häufig auftreten, wie sich die Krankheit behandeln lässt und ob gesunde Ernährung helfen kann.

Was ist Fibromyalgie?

Das Fibromyalgie-Syndrom beschreibt eine Krankheit, die sich unter anderem in chronischen Muskel- und Gliederschmerzen äußert. Über die genaue medizinische Einordnung der Erkrankung herrscht unter Fachleuten noch keine Einigkeit: Offenbar handelt es sich weder um eine Entzündung noch um eine Stoffwechselerkrankung.

Viele Experten schließen außerdem aus, dass es sich um eine Form von Rheuma handelt. Muskeln, Bänder und Gelenke werden trotz der Beschwerden anscheinend nicht dauerhaft geschädigt. Der Krankheitsverlauf ist üblicherweise geprägt durch einzelne Schübe, in denen unterschiedliche Symptome auftreten können.

Beschwerden beim Fibromyalgie-Syndrom: Gängige Symptome

Fibromyalgie macht sich häufig durch Schmerzen in der Muskulatur bemerkbar. Viele Betroffene sind darüber hinaus am gesamten Körper schmerzempfindlicher als vor der Erkrankung. Die Art der Schmerzen kann variieren, sie können beispielsweise scharf oder eher dumpf sein. Auch die Intensität ist üblicherweise nicht immer gleich – die Schmerzen können, abhängig beispielsweise von der Tageszeit, mal stärker, mal schwächer sein. Stress oder Umwelteinflüsse, etwa Kälte, können die Stärke der Schmerzen ebenfalls beeinflussen.

Unspezifische Symptome der Muskelerkrankung

Darüber hinaus wird die Krankheit häufig von eher unspezifischen Beschwerden begleitet. Diese können, neben Fibromyalgie, viele weitere Ursachen haben und werden deshalb oft nicht mit der Krankheit in Verbindung gebracht.

Viele Patienten klagen über eine allgemeine Müdigkeit. Schlafstörungen. Atembeschwerden sowie Herzprobleme sind ebenso mögliche Beschwerden wie ausgeprägtes Frieren oder Schwitzen. Auch psychische Probleme, beispielsweise Depressionen, Ängste, innere Unruhe oder Antriebslosigkeit, können zum Krankheitsbild gehören.

Darüber hinaus werden bei Betroffenen häufig Magen-Darm-Probleme, beispielsweise ein Reizmagen oder Reizdarm oder auch Verdauungsprobleme, beobachtet. Auch ständiger Harndrang gehört zu den möglichen Symptomen.

Ungeklärte Ursache der Erkrankung

Bisher konnte nicht eindeutig geklärt werden, wo die Ursache der Fibromyalgie liegt. Fachleute vermuten jedoch, dass die Krankheit nicht eine einzige Ursache hat, sondern dass mehrere Faktoren zusammentreffen müssen, um das Syndrom auszulösen.

Eventuell gibt es eine genetische Veranlagung. Auch können möglicherweise Tumorerkrankungen, Unfälle oder Operationen die Krankheit begünstigen. Darüber hinaus wurde festgestellt, dass Fibromyalgie-Patienten körperliche Schmerzen und Stress im Gehirn anders verarbeiten als gesunde Menschen. Es ist jedoch unklar, ob es sich hier um eine Ursache oder eine Folge der Erkrankung handelt.

Fibromyalgie-Therapie: Wissenswertes zur Behandlung des Syndroms

Grundsätzlich ist Fibromyalgie nicht heilbar. Durch verschiedene Therapieansätze ist es jedoch oft möglich, das Leiden der Betroffenen zu lindern. Welche Art der Therapie sich jeweils anbietet, ist abhängig vom Krankheitsverlauf sowie der individuellen Situation des Betroffenen. Bei einem schweren Krankheitsverlauf empfehlen Experten häufig eine sogenannte multimodale Therapie, also eine Kombination aus verschiedenen Therapieverfahren.

Als Teil der Behandlung kommt beispielsweise eine spezielle Verhaltenstherapie infrage, die auf chronische Schmerzen ausgerichtet ist. Auch verschiedene Entspannungstechniken sowie ein Herz-Kreislauf-Training können sinnvoll sein. Antidepressiva werden gelegentlich verschrieben, weil sie durch ihre stimmungsaufhellende und entspannende Wirkung die Beschwerden kurzzeitig mildern können.

Kann eine angepasste Ernährung bei Fibromyalgie helfen?

Eine bewusste Ernährungsumstellung kann Betroffenen unter Umständen bei ihren Beschwerden helfen. So empfiehlt beispielsweise der Fachverlag für Gesundheitswissen (FID Verlag), Arachidonsäure zu meiden, da diese Muskel- und Gelenkschmerzen verstärken kann. Verzichten Sie deshalb nach Möglichkeit auf tierische Fette, Eigelb und Innereien.

Auch Magen-Darm-Probleme und Verdauungsstörungen, unter denen viele Betroffene leiden, können durch verschiedene Lebensmittel gelindert werden. Naturjoghurt mit etwas Haferkleie beruhigt beispielsweise den Magen ebenso wie Melissentee, Fencheltee oder Kümmeltee. Auch sollten Sie versuchen, Ihren Kaffeekonsum einzuschränken, da das Getränk den Magen reizen kann. Die Deutsche Fibromyalgie Vereinigung (DFV) empfiehlt, täglich nicht mehr als drei Tassen zu trinken und bei weiterem Koffeinbedarf auf Grünen Tee auszuweichen.

Gesunde Lebensmittel sind für Betroffene wichtig

Viele Betroffene leiden unter Schmerzen im Bereich der Kaumuskulatur. Deshalb neigen sie dazu, auf Lebensmittel zu verzichten, die intensiv gekaut werden müssen – darauf macht die DFV aufmerksam. Häufig sind das gesunde Lebensmittel wie Gemüse und Obst. Achten Sie jedoch unbedingt darauf, täglich etwa drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst zu verspeisen, die Vitamine sind wichtig für Ihre Gesundheit. Bei Bedarf können Sie auf eher weiche Sorten zurückgreifen oder alternativ eher hartes Gemüse und Obst pürieren.

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 (Quelle: t-online.de)WICHTIGER HINWEIS:
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