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Tinnitus-App soll Therapie unterstützen - TK übernimmt Kosten


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Neue App soll Tinnitus-Patienten helfen

Von afp
Aktualisiert am 17.09.2015Lesedauer: 2 Min.
Summt und klopft es im Ohr, kann das die Nerven auf eine harte Probe stellen.
Summt und klopft es im Ohr, kann das die Nerven auf eine harte Probe stellen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Anhaltende Ohrgeräusche machen vielen Deutschen zu schaffen. Tinnitus-Patienten könnten ihre Therapie künftig mit einer App unterstützen. Diese soll krankmachende Frequenzen aus der Musik filtern. Die Kosten für die App übernimmt die Techniker Krankenkasse.

Die App mit dem Namen Tinnitracks wurde von dem Hamburger Start-up-Unternehmen Sonormed entwickelt. Rund 30 Hamburger HNO-Ärzten testen sie nun, bevor das Behandlungskonzept möglicherweise bundesweit als Rezept verschrieben wird.


Tinnitus: Sechs Tipps gegen die lästigen Ohrgeräusche

Tipp Nr. 1: Schnell zum Arzt gehen. Je früher eine Behandlung bei Tinnitus einsetzt, umso besser. Sofern das Geräusch nicht weggeht, sollte man innerhalb der ersten acht Tage zu einem Hals-Nasen-Ohren-Arzt gehen.
Tipp Nr. 2: nicht an Wundertherapien glauben. Immer wieder tauchen Nachrichten von sensationellen Heilungserfolgen bei Tinnitus auf. Auch die Zahl der Therapien ist kaum überschaubar. Orientierung bietet die Krankenkasse. Therapien, die von der Krankenkasse bezahlt werden, gelten als geprüft.
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Gefilterte Musik schont die Nervenzellen

Der sogenannte subjektive Tinnitus entsteht nicht durch ein echtes Geräusch, sondern dadurch dass bestimmte Nervenzellen im Hörzentrum überaktiv sind. Diese sind - vergleichbar mit den Tasten eines Klaviers - nach ihrer Frequenz angeordnet. Bei Überreizung verursachen sie ein entsprechendes Geräusch.

Für die Therapie mit Tinnitracks ermittelt der HNO-Arzt nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) die individuelle Tinnitus-Frequenz, die dann von der App aus der Lieblingsmusik herausgefiltert wird, um die betroffenen Zellen zu schonen. Das regelmäßige Hören der gefilterten Musik soll die Überaktivität der betroffenen Nervenzellen verringern und so den Tinnitus nachhaltig lindern.

Alternative zu konventionellen Therapien

Deutschlandweit leiden laut der TK rund drei Millionen Menschen unter einem Tinnitus - jeder hundertste so stark, dass er ärztlich behandelt werden muss. Da derzeit nicht alle Behandlungsmethoden für Tinnitus-Patienten erfolgreich seien, biete die App Betroffenen "jetzt eine verblüffend einfache Behandlungsalternative", erklärt die Krankenkasse. Wenn sie über einen Zeitraum von zwölf Monaten mindestens 90 Minuten pro Tag ihre Lieblingsmusik hören würden, könnten sie ihrem Hörzentrum den störenden Ton abgewöhnen.

Klinische Tests beweisen Wirksamkeit

In klinischen Tests habe sich das Verfahren bei Patienten zwischen 18 und 65 Jahren und einer Tinnitus-Frequenz unter 8500 Hertz bereits als wirksam erwiesen. Nun solle es unter Routinebedingungen erprobt werden. "Das wird unter ärztlicher Kontrolle sein", sagt der HNO-Arzt Dirk Heinrich dem "Hamburger Abendblatt". Tinnitus-Patienten können laut TK auch unabhängig von ihrem Wohnort an dem Test teilnehmen, wenn sie bei einem der Hamburger Ärzte in Behandlung sind.

Die App kann in den App-Stores von Google und Apple von jedem gekauft werden. TK-Kunden bekommen die Kosten in Höhe von 19,90 Euro erstattet. "In unseren Augen bietet sie eine neue digitale Möglichkeit als Alternative zu konventionellen Therapien", sagt der Vorstandschef der TK, Jens Baas, der Zeitung.

Lifestyle-Apps taugen oft wenig

Gleichzeitig warnt Baas aber, dass es auch viel "Humbug" bei den derzeit angebotenen Gesundheits-Apps gebe. "Idealerweise ist ein Nutzen für Patient und Arzt gegeben." Dies sei zum Beispiel bei einer Diabetes-App der Fall, die der Patientenversorgung diene, nicht aber bei Lifestyle-Produkten.

Aus Datenschutzgründen wird immer wieder vor Gesundheits-Apps gewarnt. Die Bundesdatenschutzbeauftragte Andrea Voßhoff warnte im Sommer vor Fitness-Apps, die teilweise sehr sensible Gesundheitsdaten von Versicherten vor allem an private Krankenkassen übermitteln.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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