• Home
  • Gesundheit
  • Krankheiten & Symptome
  • Stress
  • Burnout-Phasen: Die zwölf Stadien nach Freudenberger


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen Text"KegelbrĂŒder": Richter fĂŒhlt sich "verhöhnt"Symbolbild fĂŒr einen TextReisechaos: Scholz kritisiert FlughĂ€fenSymbolbild fĂŒr einen TextFrau bei Politikertreffen getötetSymbolbild fĂŒr einen TextTV-Star ĂŒberfuhr Sohn mit RasenmĂ€herSymbolbild fĂŒr einen TextUkraine fahndet nach AbgeordnetemSymbolbild fĂŒr einen TextZugtĂŒr schließt – Mann fĂ€hrt auf Puffer mitSymbolbild fĂŒr ein VideoPilot filmt Kampfeinsatz in UkraineSymbolbild fĂŒr einen TextMord an US-Musiker: Urteil gefallenSymbolbild fĂŒr einen TextTour-Star renkt sich Schulter selbst einSymbolbild fĂŒr einen TextSpears grĂŒĂŸt oben ohne aus FlitterwochenSymbolbild fĂŒr einen TextAnsturm auf Johnny Depp in HessenSymbolbild fĂŒr einen Watson TeaserHarter Vorwurf gegen Bill KaulitzSymbolbild fĂŒr einen TextSpielen Sie das Spiel der Könige

Burnout: Die zwölf Stadien des Syndroms nach Freudenberger

t-online, uc (CF)

Aktualisiert am 26.09.2021Lesedauer: 3 Min.
Was als vermeintlicher Fleiß bei der Arbeit beginnt, kann in einer ernstzunehmenden Depression enden.
Was als vermeintlicher Fleiß bei der Arbeit beginnt, kann in einer ernstzunehmenden Depression enden. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Vollkommene körperliche und psychische Erschöpfung: Das ist die knappe Definition fĂŒr das Burnout-Syndrom. Wissenschaftler und Psychologen haben sich mit den Burnout-Phasen beschĂ€ftigt und eine RegelmĂ€ĂŸigkeit im Verlauf festgestellt.

Das Wichtigste im Überblick


Im Folgenden stellen wir die zwölf Stadien des Ausgebranntseins nach dem amerikanischen Psychoanalytiker und Burnout-Pionier Herbert J. Freudenberger vor und sagen, welche Symptome fĂŒr welche Phase typisch sind:


Burnout-Syndrom vorbeugen: Zehn Tipps

TĂ€glich ausspannen: Ein Spaziergang im Wald oder einfach nur die Lieblingsmusik hören. Schon 20 Minuten gezielte Entspannung pro Tag können dem Burn-out-Syndrom vorbeugen. Gezielt heißt, dass Sie sich durch nichts anderes stören lassen. Also keine Arbeit nebenbei erledigen!
Dem Partner Zeit reservieren: Eine Krise in der Partnerschaft kann das beginnende Burn-out-Syndrom verstĂ€rken. Halten Sie sich auf jeden Fall mindestens einen ungestörten Abend pro Woche fĂŒr den Partner frei. Das hĂ€lt die Beziehung intakt.
+8

1. Burnout-Phase: Der Drang, sich zu beweisen

Das Burnout-Syndrom tritt vor allem bei sehr ehrgeizigen Menschen auf. Leistung in Arbeit und Beruf wird zum wichtigsten Streben in ihrem Leben. Der Vergleich mit Kollegen entwickelt sich in der Gedankenwelt zum stÀndigen Konkurrenzkampf.

2. Burnout-Phase: Alles an sich reißen

Schließlich hĂ€lt der Betroffene nur noch sich selbst als qualifiziert genug, um wichtige Aufgaben auszufĂŒhren. Das GefĂŒhl, alles lieber selbst zu erledigen, wird immer stĂ€rker: Er ist unentbehrlich und kann durch niemanden ersetzt oder auch nur unterstĂŒtzt werden.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Spektakel auf Sylt – und eine kleine Kirche in Aufruhr
Kirche St. Severin auf Sylt: Hier geben sich Christian Lindner und Franca Lehfeldt am Samstag das Jawort.


3. Burnout-Phase: Keine Freizeit mehr

Die freie Zeit neben der Arbeit verliert infolge der starken Konzentration auf die Arbeit zunehmend an Bedeutung. Der Betroffene vernachlÀssigt Familie, Freunde und Hobbys. Dieser vermeintliche Verzicht wird oft als Selbstaufopferung verstanden.

4. Burnout-Phase: Auseinandersetzungen meiden

Konflikte werden zunehmend ignoriert. Ob sie in Beruf oder Privatleben auftreten, ist dabei nicht von Bedeutung. Durch diesen VerdrÀngungsmechanismus treten erste körperliche Beschwerden hervor.

5. Burnout-Phase: Definition neuer MaßstĂ€be

Als Folge der vorangegangenen Burnout-Phasen kommt es zu einer Werteverschiebung bei den betroffenen Menschen, bei denen sich folgende Symptome und Beschwerden zeigen: Sie stumpfen emotional ab und isolieren sich zunehmend von allem, was nicht die Arbeit betrifft. Alle anderen BedĂŒrfnisse werden zurĂŒckgestellt und verlieren an Bedeutung.

6. Burnout-Phase: Intoleranz anderen Menschen gegenĂŒber

Das Burnout-Syndrom bewirkt nun, dass andere Menschen, in Abgrenzung zum Betroffenen selbst, als unfÀhig und faul wahrgenommen werden. Das lÀsst weitere Kontakte zu Mitmenschen abbrechen. Der Erkrankte kann seine Mitmenschen nicht ertragen und neigt zu Aggression und Zynismus.

7. Burnout-Phase: Soziale Distanzierung

Die Situation spitzt sich schließlich so weit zu, dass ein sozialer RĂŒckzug vonstatten geht. Im Job wird nur das Nötigste getan. Wer am Burnout-Syndrom leidet, empfindet zunehmend eine Orientierungslosigkeit in sich, die manche mit Alkohol oder anderen Suchtmitteln zu betĂ€uben versuchen.

8. Burnout-Phase: VerÀnderung der Persönlichkeit

Aus dem zuvor so ehrgeizigen und engagierten Menschen wird aufgrund der vermeintlich hoffnungslosen Lage eine teilnahmslose, Ă€ngstliche Person. Betroffene mit Burnout-Syndrom fĂŒhlen sich wertlos und unverstanden.

9. Burnout-Phase: Keine Achtsamkeit sich selbst gegenĂŒber

Die eigenen BedĂŒrfnisse werden schließlich ĂŒberhaupt nicht mehr wahrgenommen. Es geht nur noch um das Funktionieren. Freude oder Ähnliches wird kaum noch empfunden.

10. Burnout-Phase: Innere Leere fĂŒllen

Um diesem Prozess entgegenzuwirken, versucht die Person nun mit allen Mitteln, ihre Freizeit mit BeschĂ€ftigungen zu fĂŒllen. So soll die innere Leere beseitigt werden. Damit gehen oft starker Alkoholkonsum und eine gesteigerte SexualitĂ€t einher.

11. Burnout-Phase: Burnout-Syndrom und Depression

Jetzt weist das Burnout-Syndrom viele Anzeichen einer Depression auf. Die Hoffnungs- und Ziellosigkeit manifestiert sich in depressionsĂ€hnlichen ZustĂ€nden. Das Leben scheint sinnlos. Unruhige und teilnahmslose ZustĂ€nde werden in diesem Stadium der Burnout-Phasen immer stĂ€rker. Da eine Depression eine schwerwiegende Krankheit ist, die zu Selbstmord fĂŒhren kann, ist eine Ă€rztliche Behandlung in diesem Stadium unumgĂ€nglich.

12. Burnout-Phase: Zusammenbruch

In der letzten der Burnout-Phasen nach Freudenberger tritt schließlich das auf, was per se die Definition von einem Burnout-Syndrom ist: eine allumfassende Erschöpfung, die sowohl Körper als auch Geist befĂ€llt. Wurde der Betroffene in den vorangegangenen Burnout-Phasen nicht behandelt, kann es zu einem vollkommenen Zusammenbruch kommen. Ein Arztbesuch ist daher bereits bei den ersten Anzeichen von Burnout unbedingt sinnvoll.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Ann-Kathrin Landzettel
A
AnalthromboseAtheromAugenzuckenAffenpocken
















t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website