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FĂŒr diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfĂ€ltig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Was Sie beim Urologen erwartet

t-online, Ann-Kathrin Landzettel

Aktualisiert am 02.07.2020Lesedauer: 3 Min.
Mann beim Arzt: Die meisten MĂ€nner kostet der Gang zum Urologen große Überwindung.
Mann beim Arzt: Die meisten MĂ€nner kostet der Gang zum Urologen große Überwindung. (Quelle: getty-images-bilder)
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WĂ€hrend fĂŒr Frauen der Gang zum GynĂ€kologen ganz normal ist, zögern viele MĂ€nner den Besuch beim Urologen hinaus. Die Sorge, dass der Arzt etwas findet, schwingt dabei ebenso mit wie die NervositĂ€t vor der intimen Untersuchung. Der berĂŒhmte "Finger im Po" sorgt bei vielen fĂŒr Fluchtgedanken. Doch die Vorsorgeuntersuchung wichtig – und ĂŒberhaupt nicht schlimm. Was MĂ€nner beim Urologen erwartet.

Das Wichtigste im Überblick


  • Was ist ein Urologe?
  • Erstes ArztgesprĂ€ch: Wie geht es dem Patienten?
  • Zum Abschluss: Besprechung der Untersuchungsergebnisse

Nicht nur bei Erektionsstörungen, BlasenentzĂŒndungen und Beschwerden, die im Zuge einer gutartig vergrĂ¶ĂŸerten Prostata auftreten, ist der Urologe fĂŒr MĂ€nner der richtige Ansprechpartner, sondern auch beim Thema KrebsfrĂŒherkennung. Beim ersten Besuch liegt der Fokus vor allem auf dem GesprĂ€ch zwischen Arzt und Patient.


Diese Erkrankungen der Prostata gibt es

Benigne Prostatahyperplasie
Probleme beim Wasserlassen
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Was ist ein Urologe?

Urologen sind Ärzte, die sich auf das Fachgebiet der Urologie spezialisiert haben und hĂ€ufig auch Experten fĂŒr MĂ€nnergesundheit (Andrologie) sind. Sie beschĂ€ftigen sich mit der Diagnose und der Therapie von Erkrankungen der Harnorgane und der Geschlechtsorgane befasst. DarĂŒber hinaus behandelt der Urologe Krankheiten der Nieren, der Harnleiter, der Harnsblase, der Harnröhre, der Hoden und der Prostata.

Erstes ArztgesprÀch: Wie geht es dem Patienten?

Im Zuge der Anamnese erkundigt sich der Urologe nicht nur nach dem allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten, sondern fragt auch nach Vorerkrankungen, familiĂ€ren Belastungen, frĂŒheren Operationen sowie aktuellen Beschwerden, etwa Schwierigkeiten beim Wasserlassen, Harnverlust, Harnwegsinfektionen oder Erektionsprobleme. "Ein Urologe macht nicht nur die KrebsfrĂŒherkennung. Er klĂ€rt immer auch ab, ob andere Erkrankungen vorliegen", sagt Dr. Wolfgang BĂŒhmann, Urologe vom Berufsverband der Deutschen Urologen (BDU). Die KrebsfrĂŒherkennungsuntersuchungen sind allerdings einer der HauptgrĂŒnde, warum MĂ€nner die Scheu vor dem Urologen sowie die Angst vor der Tastuntersuchung ĂŒberwinden sollten.

Tastuntersuchung: Nach etwa 30 Sekunden ĂŒberstanden

Nach dem ersten GesprĂ€ch folgt die körperliche Untersuchung. Der Arzt tastet Bauch, Leisten, Penis und Hoden ab, um mögliche VerĂ€nderungen festzustellen. Der Patient liegt dabei meist auf einer Liege. FĂŒr die rektale Tastuntersuchung fĂŒhrt der Urologe vorsichtig seinen Zeigefinger in den Enddarm ein, um die Prostata fĂŒhlen zu können. AuffĂ€lligkeiten in GrĂ¶ĂŸe, Beschaffenheit und Form geben unter anderem Hinweise auf eine gutartige ProstatavergrĂ¶ĂŸerung, eine mögliche EntzĂŒndung oder einen Tumor.

"Die Untersuchung mag fĂŒr viele MĂ€nner unangenehm sein, schmerzhaft ist sie in der Regel aber nicht und in weniger als einer Minute ĂŒberstanden", sagt BĂŒhmann. Da der Mann bequem auf der Seite liegt, kann die Muskulatur gut entspannen. Etwas Gleitgel erleichtert das EinfĂŒhren des Fingers zusĂ€tzlich.

Vorsorgeuntersuchung fĂŒr Prostatakrebs: FrĂŒherkennung rettet Leben

Allerdings nehmen laut dem Experten nur etwa 14 Prozent der MĂ€nner die Untersuchung zur FrĂŒherkennung von Prostatakrebs wahr. Und das, obwohl Prostatakrebs die hĂ€ufigste Krebserkrankung bei MĂ€nnern in Deutschland ist. Jedes Jahr erkranken etwa 68.000 Patienten neu an dem bösartigen Tumor, um die 13.000 sterben daran. "Hat Prostatakrebs erst einmal gestreut, ist er nicht mehr heilbar", warnt BĂŒhmann. "Je frĂŒher der Tumor erkannt wird, desto besser stehen die Heilungschancen fĂŒr den Patienten. RegelmĂ€ĂŸige FrĂŒherkennungsuntersuchungen können Leben retten."

Die Tastuntersuchung steht jedem Mann ab dem 45. Lebensjahr zu. Bei MĂ€nnern mit familiĂ€rer Vorbelastung wird sie bereits ab 40 Jahren empfohlen. Die Kosten ĂŒbernehmen die Krankenkassen. Die Kosten fĂŒr den PSA-Test hingegen mĂŒssen MĂ€nner selbst tragen, da dieser eine individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) ist. Sie liegen zwischen 15 bis 20 Euro. Manchmal berechnen die Ärzte noch eine zusĂ€tzliche BeratungsgebĂŒhr. Der Test ist laut dem unabhĂ€ngigen Institut fĂŒr QualitĂ€t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) umstritten, weil der Nutzen nach EinschĂ€tzung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) nicht ausreichend nachgewiesen ist. Am besten lassen sich Patienten diesbezĂŒglich von ihrem Urologen beraten.

Viele Arztpraxen bieten ergĂ€nzend zur normalen Vorsorgeuntersuchung eine Ultraschalluntersuchung der Prostata an. Dabei handelt es sich um eine sogenannte IGeL-Leistung – das ist eine Selbstzahlerleistung, die daher nicht von den Krankenkassen erstattet wird. Der Nutzen der Ultraschalluntersuchung konnte bislang nicht durch wissenschaftlichen Studien belegt werden.

Zum Abschluss: Besprechung der Untersuchungsergebnisse

Nach der körperlichen Untersuchung setzen sich Patient und Arzt noch einmal zusammen, um die Ergebnisse zu besprechen. Bei AuffÀlligkeiten werden weitere Untersuchungen veranlasst, beispielsweise eine Blut- oder Gewebeabnahme oder ein Urintest. Die Einnahme von Medikamenten, etwa bei Erektionsstörungen, wird besprochen und ein Behandlungsplan erstellt. Dann wird vereinbart, wann der nÀchste Kontrolltermin ansteht.

Vorsorge sinnvoll: Auch junge MĂ€nner sollten zum Urologen gehen

Nicht nur ab 45, sondern auch schon in jĂŒngeren Jahren ist der Gang zum Urologen sinnvoll, sagt der Berufsverbandes Deutscher Urologen. Denn die Rate von bösartigen Hodentumoren ist im Alter von 18 bis etwa 35 am höchsten. Wer harte, höckrige VerĂ€nderungen am Hoden bemerkt, sollte daher sofort zum Urologen gehen.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dĂŒrfen nicht verwendet werden, um eigenstĂ€ndig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Von Astrid Clasen
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