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Grippewellle: So schützen Sie sich vor Influenza


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So beugen Sie der nächsten Grippewelle vor

Von dpa, afp
Aktualisiert am 05.10.2019Lesedauer: 2 Min.
Nützliche Tipps: So können Sie sich vor einer Grippe schützen. (Quelle: stroeer-video)
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Jährlich sterben tausende Menschen durch Influenza. Gerade Risikopatienten sollten sich deshalb vor der nächsten Grippewelle am besten im Herbst impfen lassen. Fragen und Antworten zur Grippe und zur Schutzimpfung.

Das Wichtigste im Überblick


  • Wann beginnt die nächste Grippewelle?
  • Wie heftig wird die nächste Grippewelle ausfallen?
  • Was ist der Unterschied zwischen einer Erkältung und einer Grippe?
  • Wann ist die beste Impfzeit für die Grippe?
  • Schützt eine Impfung in jedem Fall?
  • Wer sollte sich gegen die Grippe impfen lassen?

Wie gefährlich die Grippe sein kann, zeigen die jüngsten Zahlen zur Influenzasaison 2017/2018. Das Robert Koch-Institut (RKI) veröffentlichte, dass die Erkrankung schätzungsweise rund 25.000 Menschen das Leben kostete. Das sei die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren, erklärte der Präsident des RKI, Lothar Wieler.


Erkältungstipps: So überstehen Sie die Grippezeit

Zwei Männer geben sich die Hand: Vermeiden Sie Kontakt auch bei der Begrüßung.
Jemand wäscht sich die Hände: Waschen und desinfizieren Sie sich regelmäßig die Hände.
+8

Wann beginnt die nächste Grippewelle?

Die Grippewelle mit höheren Erkrankungszahlen beginnt meist im Januar und dauert drei bis vier Monate. Die ersten Fälle können aber auch schon früher auftreten. Die Grippewelle in der Influenzasaison 2018/2019 begann beispielsweise Anfang Januar und endete Anfang April. Wie lange eine Grippewelle dauert, ist aber nicht vorhersagbar.

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Wie heftig wird die nächste Grippewelle ausfallen?

Auch das können Experten nicht genau voraussagen. Die Stärke der Grippewellen schwankt von Jahr zu Jahr erheblich. Das zeigt etwa ein Blick auf die influenzabedingten Arztbesuche: In der eher moderaten Influenzasaison 2018/2019 gab es 3,8 Millionen Besuche, in der Saison 2017/2018 dagegen rund neun Millionen. Während dieser besonders starken Grippewelle starben laut RKI 25.100 Menschen. Das ist die höchste Zahl an Todesfällen in den vergangenen 30 Jahren.

Was ist der Unterschied zwischen einer Erkältung und einer Grippe?

Ein grippaler Infekt, wie eine Erkältung auch genannt wird, hat mit der echten Grippe nichts zu tun. Beide werden durch verschiedene Erreger verursacht. Im Gegensatz zu einer normalen Atemwegserkrankung, die meist nach wenigen Tagen überstanden ist, schlägt die Virusgrippe schnell und heftig zu. Nicht jeder Infizierte erkrankt allerdings auch. Symptome sind in der Regel:

  • plötzlich auftretendes, hohes Fieber über 39 Grad Celsius
  • Schüttelfrost
  • Muskelschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • allgemeine Schwäche
  • Kopf- und Halsschmerzen
  • Schnupfen
  • trockener Reizhusten

Wann ist die beste Impfzeit für die Grippe?

Bereits im Oktober oder November sollte die Impfung erfolgen. Eine Impfung kann auch später nachgeholt werden, selbst zu Beginn einer Grippewelle. Dann aber steigt das Risiko, sich zu infizieren, bevor der Impfschutz aufgebaut ist. Dieser ist nach zehn bis 14 Tagen erreicht.

Schützt eine Impfung in jedem Fall?

Nein, einen hundertprozentigen Schutz vor Grippe gibt es nicht. Nach RKI-Angaben ist etwa die Hälfte der Geimpften geschützt. Die Unsicherheit betrifft vor allem Ältere, deren Immunsystem generell weniger gut auf Impfungen anspricht. Es hat aber auch mit den sich ständig ändernden Viruseigenschaften zu tun. Es kann sein, dass die zirkulierenden Influenzaviren nicht gut mit den im Impfstoff enthaltenden Virusstämmen übereinstimmen. Deshalb kann es auch bei Geimpften zu einer Influenzaerkrankung kommen, in der Regel aber mit milderem Verlauf.

Wer sollte sich gegen die Grippe impfen lassen?

Die Ständige Impfkommission empfiehlt die Schutzimpfung in erster Linie älteren Menschen über 60 Jahre, chronisch Kranken mit Grundleiden wie Diabetes, Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen, medizinischem Personal und Pflegekräften sowie Schwangeren. Die ausdrückliche Empfehlung etwa für Risikopatienten bedeutet aber keinesfalls, dass allen anderen von einer Impfung abgeraten wird.

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.
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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur AFP
  • Nachrichtenagentur dpa
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Von Ann-Kathrin Landzettel
RKI

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