Sie sind hier: Home > Gesundheit > Krankheiten & Symptome > Osteoporose >

Osteoporose: Symptome, Behandlung und Ursachen von Knochenschwund

Knochenschwund  

Osteoporose: Symptome, Behandlung und Ursachen

Von Andrea Goesch

01.10.2020, 16:09 Uhr
Osteoporose: Symptome, Behandlung und Ursachen von Knochenschwund. Rückenansicht einer Frau: Im fortgeschrittenen Stadium einer Osteoporose kommt es in Folge von Wirbeleinbrüchen oft zu parallelen Falten seitlich der Wirbelsäule. Man spricht dann vom Tannenbaumphänomen. (Quelle: Getty Images/Irina Shatilova)

Rückenansicht einer Frau: Im fortgeschrittenen Stadium einer Osteoporose kommt es in Folge von Wirbeleinbrüchen oft zu parallelen Falten seitlich der Wirbelsäule. Man spricht dann vom Tannenbaumphänomen. (Quelle: Irina Shatilova/Getty Images)

Bei älteren Menschen wird nicht nur die Muskulatur schwächer, auch die Knochendichte nimmt ab. Wenn diese einen bestimmten Wert unterschreitet, spricht man von Osteoporose. Damit steigt das Risiko für Knochenbrüche. Lesen Sie hier, welche Behandlungen helfen und wie man vorbeugen kann.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Osteoporose als eine der zehn wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft. Allein in Europa sind bereits jede dritte Frau und jeder fünfte Mann davon betroffen, mit den Folgen lang anhaltender Rückenschmerzen und körperlicher Beeinträchtigungen bis hin zur Pflegebedürftigkeit.

Definition: Was ist Osteoporose? 

Osteoporose (Knochenschwund) ist eine Stoffwechselerkrankung der Knochen, bei der Knochengewebe porös wird. Die Betroffenen können im Extremfall pro Jahr bis zu sechs Prozent ihrer ursprünglichen Knochenmasse verlieren. 

In Deutschland leidet etwa jeder Vierte über 50-Jährige an Osteoporose. Vorwiegend betroffen sind ältere Menschen und Frauen in der Menopause, doch auch Männer und jüngere Menschen kann es treffen. 

Knochenstoffwechsel:

Er bezeichnet die biologischen Prozesse, die am Um-, Auf- und Abbau der Knochensubstanz beteiligt sind. An diesem dynamischen Prozess sind zwei Zelltypen maßgeblich beteiligt: die substanzaufbauenden Osteoblasten und die substanzabbauende Osteoklasten. Liegt eine Osteoporose vor, wird mehr Knochensubstanz abgebaut, also der Körper wieder nachbilden kann.

Symptome für poröse Knochen

In der Regel zeigen sich Osteoporose-Symptome erst dann, wenn die Krankheit bereits fortgeschritten ist. Denn der Knochenabbau ist zunächst nicht unmittelbar mit Schmerzen verbunden. Rückenschmerzen treten oft erst viel später auf. Hellhörig sollte man werden, wenn plötzlich heftige Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, der Knie und der Hüfte einsetzen.

Auch häufige Knochenbrüche wie Wirbelkörperfrakturen oder ein Oberschenkelhalsbruch bei geringem Anlass können Symptome einer Osteoporose sein. Diese Brüche sind darauf zurückzuführen, dass die Knochendichte des Skeletts sich bei fortgeschrittenem Krankheitsverlauf schon stark verringert hat. Dann halten die Knochen den Belastungen des Alltags nicht mehr stand.

Osteoporotische Knochenbrüche treten besonders häufig an den Wirbelkörpern, an den Rippen, am Oberschenkelhals und an den Handgelenken auf. Auch Frakturen im Bereich des Beckens und an der Hüfte  sind typisch. Bei einigen Menschen werden die Knochen mit der Zeit so brüchig, dass schon ein Stolpern oder das Heben eines Objektes zur Fraktur führt.

Da Osteoporose eine Erkrankung des gesamten Skelettsystems ist, kann der Knochenbau auch an anderen Stellen wie zum Beispiel im Bereich des Kiefers stattfinden. Daher sind verknöcherte Wurzelhöhlen der Zähne und Zahnausfall keine seltenen Symptome.

Bei fortgeschrittener Krankheit kann es zu einer Verkrümmung der Wirbelsäule bis hin zum Buckel ("Witwenbuckel") und Rundrücken kommen, wobei sich oft auch der Bauch nach vorne wölbt ("Osteoporose-Bäuchlein"). Dabei kann sich auch die Körpergröße verringern; bis zu 20 Zentimeter sind bei schwerer Osteoporose möglich. Die Ursache hierfür sind Brüche (Frakturen) an den Wirbelkörpern, die die Wirbelsäule zusammensacken lassen. Die Verkürzung der Wirbel führt oft zu starken Schmerzen. Eine Verkürzung des Rumpfes äußert sich häufig im sogenannten Tannenbaumphänomen: Die überschüssige Haut hängt herunter und wirft Falten, die an die Zweige einer Tanne erinnern wie man es bei älteren Menschen häufig sieht.
 

Ursachen für Knochenschwund

1. Primäre Osteoporose
Die Ursachen, warum es bei einigen Menschen zu Osteoporose kommt und bei anderen nicht, sind noch nicht ausreichend erforscht. Vermutet wird, dass bei der Entstehung der Krankheit viele Einzelfaktoren eine Rolle spielen. Fest steht jedoch, dass Hormonmangel und zunehmendes Alter einen Abbau der Knochensubstanz begünstigen, auch wenn beide Faktoren nicht zwingend zu einer Osteoporose führen.
 

 
Bei einer primären Osteoporose ist der Knochenschwund nicht auf andere Erkrankungen oder die Einnahme bestimmter Medikamente zurückzuführen. Folgende Faktoren können Auslöser sein:

  • Östrogenmangel bei Frauen in den Wechseljahren: Bis zur Menopause bremst das weibliche Geschlechtshormon Östrogen den Knochenabbau. Wenn der Hormonspiegel in den Wechseljahren sinkt, geht dieser Schutz verloren und der Knochen wird schneller abgebaut. Postmenopausale Frauen haben daher ein höheres Osteoporose-Risiko.
  • Eierstock-Entfernung bei Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter. Hier ist eine Östrogen-Ersatztherapie erforderlich, um den Östrogenmangel auszugleichen.
  • Abfall des Testosteronspiegels bei Männern, besondere Gefährdung ab 50 plus 
  • Knochenabbau: Ab dem 70. Lebensjahr tritt verstärkt Alters-Osteoporose bei beiden Geschlechtern auf. Bewegungsmangel, wenig Aufenthalte im Sonnenlicht und mangelnde Kalzium- und Vitamin D-Versorgung sind Hauptursachen für den Verlust der Knochensubstanz bei älteren Menschen.
  • Genetische Veranlagung für Osteoporose

Von einer primären Osteoporose sind circa 95 Prozent aller Patienten mit Knochenschwund betroffen.

2. Sekundäre Osteoporose
Bei etwa fünf Prozent der Osteoporose-Patienten tritt der Knochenschwund durch Einnahme von Medikamenten oder in Folge anderer Erkrankungen auf. In diesem Fall spricht man von einer sekundären Osteoporose. Männer und Frauen sind gleichermaßen betroffen.

Das sind die wichtigsten Auslöser: 

  • Rheuma: Rheumatisch bedingte Entzündungen oder deren Behandlung mit Kortison können Osteoporose begünstigen. 
  • Morbus Crohn: Etwa 40 Prozent der Morbus-Crohn-Patienten klagen über Probleme mit den Knochen. Das ist zum einen auf Entzündungsreaktionen zurückzuführen, zum anderen eine Reaktion auf die medikamentöse Behandlung.
  • Fehlfunktionen der Schilddrüse: Die Hormone der Schilddrüse spielen eine Rolle im Auf- und Abbau der Knochen. Ein Ungleichgewicht kann zu einem Rückgang der Knochenmasse führen.
  • Langzeit-Einnahme von bestimmten Medikamenten
  • Diabetes mellitus: Neue Forschungen haben Zusammenhänge der beiden Erkrankungen aufgedeckt.
  • Störungen des Kalzium- und Vitamin-D-Stoffwechsels

Struktur eines gesunden Knochens (links) und die Auflösung der Knochensubstanz bei Osteoporose (Mitte und rechts) (Quelle: Getty Images/ cosmin4000)Struktur eines gesunden Knochens (links) und die Auflösung der Knochensubstanz bei Osteoporose (Mitte und rechts) (Quelle: cosmin4000/Getty Images)

Diagnose: Messung der Knochendichte

Die wichtigste Untersuchung zur Früherkennung und Diagnose von Osteoporose ist die Knochendichtemessung, bei der der Knochenmineralgehalt bestimmt wird. Sie erfolgt mittels einer Röntgenuntersuchung. Ein in Deutschland gebräuchliches Verfahren, das auch von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Dachverband Osteologie (DVO) zur Bestimmung der Knochendichte empfohlen wird, ist die Dual-Röntgen-Absorptiometrie (DXA). Bei einer DXA geht der Röntgenstrahl durch den Knochen. Am Schenkelhals oder an der Wirbelsäule wird dabei gemessen, wie groß der Anteil der Strahlung ist, die auf der anderen Seite ankommt, und wie viel Strahlung der Körper absorbiert hat.
 

 
Hierbei wird der sogenannte T-Wert (T-Score) ermittelt. Er bezeichnet die Abweichung von der durchschnittlichen Knochendichte eines gesunden 30-Jährigen. Je nachdem, wie stark der gemessene Wert von diesem Standard abweicht, sprechen Ärzte von verringerter Knochendichte (Osteopenie), bei stärkerer Abweichung von Osteoporose oder bei vorausgegangenen Brüchen von einer manifesten Osteoporose. 

Die folgenden Tabelle zeigt, welche Werte den verschiedenen Stadien des Knochenschwundes zugeordnet werden:

T-WertDiagnose / Stadium
0 bis -1normale Knochenwerte
von -1.0 bis - 2.5 Osteopenie (niedrige Knochenmasse), Vorstadium
< -2.5  Osteoporose (ohne Frakturen)
<-2,5 und Knochenbrüchemanifeste Osteoporose (mit Frakturen)


Wie läuft eine Knochendichtemessung ab? 
Bei einer diagnostizierten Osteoporose haben Patienten alle fünf Jahre Anrecht auf eine von der Krankenkasse bezahlte Knochendichtemessung. Seit 2014 werden die Kosten für die Untersuchung jedoch auch übernommen, wenn der Arzt die Absicht hat, aufgrund konkreter Befunde einen Knochenschwund mit Medikamenten zu behandeln. Als reine Früherkennung, also ohne typische Symptome wie zum Beispiel Knochenbrüche, ist die Knochendichtemessung jedoch immer eine Privatleistung (IGeL) und muss vom Patienten bezahlt werden. Die Kosten liegen bei circa 50 Euro.

Neben der Knochendichtemessung gibt es weitere Verfahren, um Osteoporose zu diagnostizieren und ihren Schweregrad zu bestimmen. Hierzu gehören:

  • Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen
  • Quantitative Computertomografie (QCT): Die Knochenrinde und die Knocheninnenstruktur (Spongiosaknochen) werden getrennt gemessen.
  • Periphere quantitative Computertomografie (pQCT): Die Knochensubstanzmenge am Unterarm wird gemessen.
  • Blutuntersuchung: Die Untersuchung dient vor allem dazu, mögliche Ursachen einer sekundären Osteoporose abzuklären.

In seltenen Fällen kann eine Knochenbiopsie entnommen werden, die anschließend im Labor untersucht wird. Das kann hilfreich sein, wenn die anderen Untersuchungen nur einen unklaren Befund ergeben haben.
 

Behandlung von Osteoporose

Die Osteoporose-Therapie setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen. Zu den wichtigsten Maßnahmen zählen körperliche Bewegung und eine Ernährung, die reich an Kalzium und Vitamin D ist. Ebenfalls wichtig ist eine gezielte Unfall- und Sturzvorbeugung, da die Knochen von Osteoporose-Patienten sehr viel leichter als bei gesunden Menschen brechen. Bei sekundärer Osteoporose als Folge einer anderen Erkrankung wie Schilddrüsenüberfunktion oder Rheuma muss man die Grunderkrankung behandeln. Anderenfalls bringt die Osteoporose-Therapie nicht den gewünschten Erfolg.
 

 
Je nach Schweregrad der Osteoporose kommt auch eine medikamentöse Therapie zum Einsatz. Die Wirkung von Bisphosphonaten ist eindeutig wissenschaftlich belegt. Sie sie die derzeit effektivsten Medikamente zur Behandlung der Erkrankung. Der Wirkstoff wird als Tabletten oder Spritzen verabreicht. Bisphosphonate vermindern den Knochenabbau, indem sie von den verantwortlichen Zellen aufgenommen werden und deren Aktivität hemmen. Gleichzeitig verbinden sie sich mit den Mineralstoffen im Knochen, so dass nicht zu viel Kalzium herausgelöst werden kann. 

Weitere Wirkstoffe, die bei der medikamentösen Therapie eingesetzt werden können, sind:

  • Selektive Östrogen-Rezeptor-Modulatoren (SERM): Sie hemmen den Knochenabbau.
  • Strontiumranelat: Es hemmt den Knochenabbau und aktiviert die knochenbildenden Zellen.
  • Teriparatid: Fördert den Knochenaufbau und Bildung neuer Knochenstrukturen.
  • Denusomab: Der Wirkstoff greift in den Knochenstoffwechsel ein und hemmt die knochenabbauenden Zellen.
     

Chronische Schmerzen: Wird Osteoporose nicht behandelt, können chronische Schmerzen auftreten, besonders im Rücken. Zudem sind weitere Knochenbrüche wahrscheinlich. Gegen die Schmerzen bei Osteoporose kann der Arzt eine passende Schmerztherapie einleiten. Bei leichten Beschwerden sind das meist nichtsteroidale Antirheumatika (NSAR), bei starken Schmerzen kommen Opioide zum Einsatz. Auch physikalische Therapien wie Kälte- und Wärmebehandlungen, Massagen und Akupunktur können gegen die Schmerzen helfen. 

Wann eine Operation notwendig ist

Bei Wirbelkörperfrakturen kann eine Operation sinnvoll sein. Bei der sogenannten Vertebroplastie fügt der Chirurg Knochenzement in die gebrochen Knochen ein, um sie zu stabilisieren. Bei der Kyphoplastie wird der Wirbelkörper mit Hilfe eines Ballons gedehnt. Daraufhin richtet sich der Knochen leicht auf und der Operateur kann das Zement leichter einarbeiten. Im Fall eines Oberschenkenlhalsbruchs kann es außerdem notwendig sein, dass ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt wird. 
 

Was ist die richtige Ernährung bei Osteoporose?

Eine gesunde Ernährung unterstützt den Knochenaufbau und beugt damit langfristig Osteoporose vor. Auf dem Speiseplan sollten ausreichend pflanzliche Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse stehen. Vollkornprodukte sind eine ideale Ergänzung der Mahlzeiten. Fisch und Geflügel sollten Sie rotem Fleisch vorziehen aber nicht häufiger als zwei- bis dreimal die Woche.

Vitamine und Mineralstoffe, allen voran Kalzium und Vitamin D, sind ebenfalls wichtig für den Knochenaufbau. Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an Kalzium gelten grundsätzlich als  geeignet, um Osteoporose vorzubeugen. Milchprodukte enthalten besonders viel Kalzium. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt Erwachsenen, eine tägliche Kalziummenge von 1000 mg. Das entspricht etwa 150 ml fettarmer Milch, einem Becher Joghurt (150 g), 2 Scheiben Käse (60 g), einer Portion Brokkoli (200 g) und 500 ml kalziumreichem Mineralwasser. Die Experten empfehlen, die Nahrungsmittel über den Tag zu verteilen, damit der Körper den Mineralstoff besser aufnehmen kann. Weitere Lebensmittel mit hohem Kalziumgehalt sind Gemüsesorten wie Brokkoli, grüne Bohnen, Kohlrabi oder Grünkohl. Kleiner Tipp für Käse-Liebhaber: Hartkäse enthält mehr Kalzium als Weichkäse. 

Die Einnahme von Kalzium in Form von Nahrungsergänzungsmitteln dagegen ist sehr umstritten, da es häufig zu einer Überdosierung kommt. Zu viel Kalzium bedeutet eine verminderte Phosphat-Aufnahme im Darm, und Phosphat-Mangel schwächt die Muskulatur. Der richtige Tipp lautet hier: Wer sich ausgewogen ernährt, nimmt in der Regel genügend Kalzium über die Nahrung zu sich. Ein unbedarfter Griff zu Zusatzpräparaten ist dann kontraproduktiv. Bevor Sie rezeptfreie Präparate einnehmen, sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten.

Liegt ein Vitamin-D-Mangel vor, wirkt sich das jedoch auch auf die Kalzium-Aufnahme negativ aus. Denn über Vitamin D kann der Körper den Mineralstoff überhaupt erst aufnehmen. Über die Nahrung ist es jedoch nur schwer möglich genügend Vitamin D zu sich zu nehmen, auch wenn es beispielsweise in großen Mengen in Fisch enthalten ist. Der Körper kann Vitamin D auch selbst produzieren. Dafür benötigt die Haut allerdings Sonnenlicht. Achten Sie daher auf körperliche Bewegung im Freien und gehen Sie regelmäßig spazieren.
 

 
Der Verzicht oder die Reduktion bestimmter Lebensmittel reduziert ebenfalls das Osteoporose-Risiko. So sollte ein übermäßige Konsum von Salz, Zucker und alkoholischen Getränken vermieden werden, denn sie können Knochen und Gelenken schaden.

Vorbeugen: Tipps und Maßnahmen gegen Osteoporose 

Osteoporose ist leider nicht heilbar. Doch es gibt Möglichkeiten, dem Knochenschwund vorzubeugen. Dabei spielt ein gesunder Lebensstil eine wichtige Rolle. Wer Osteoporose vorbeugen möchte, sollte sich außerdem mit den Risikofaktoren der Krankheit  und generell mit dem Thema Osteoporose auseinandersetzen. Einige davon wie zunehmendes Alter und eine genetische Veranlagung lassen sich nicht ändern. Andere dagegen wie Bewegungsmangel, eine einseitige Ernährung, übermäßiger Nikotin- und Alkoholkonsum können vermieden werden.
 

 
Diese Maßnahmen helfen, Osteoporose vorzubeugen und Beschwerden im Fall einer bereits vorhandenen Erkrankung abzumildern:  

  • Untergewicht vermeiden: Wer zu wenig wiegt, hat ein erhöhtes Risiko für Osteoporose
  • körperlich aktiv bleiben: Das regt den Knochenstoffwechsel an. Zudem stabilisieren Muskeln das Körperskelett.
  • darauf achten, dass der Körper ausreichend Kalzium, Vitamin und Phosphor erhält.
  • auf Nikotin und Alkohol verzichten.

Achtung: Körperliche Aktivität ist immer auch mit einem Risiko für Verletzungen verbunden. Aus diesem Grund ist es wichtig, das Training an den eigenen Gesundheitszustand anzupassen und auf das Sturzrisiko zu achten. 



Verwendete Quellen:
  • Leitlinie "Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose" des Dachverband der Deutschsprachigen Wissenschaftlichen Osteologischen Gesellschaften e.V. (2017)

Wichtiger Hinweis: Die Informationen ersetzen auf keinen Fall eine professionelle Beratung oder Behandlung durch ausgebildete und anerkannte Ärzte. Die Inhalte von t-online können und dürfen nicht verwendet werden, um eigenständig Diagnosen zu stellen oder Behandlungen anzufangen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkentchibo.deOTTOmyToysbonprix.deLIDLBabistadouglas.deXXXLutz

shopping-portal